The Fort Worth Press - Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen

USD -
AED 3.672495
AFN 66.000465
ALL 79.03022
AMD 363.419848
ANG 1.789783
AOA 917.999698
ARS 1511.747503
AUD 1.392137
AWG 1.7975
AZN 1.699041
BAM 1.675584
BBD 2.012242
BDT 122.947098
BGN 1.696366
BHD 0.376696
BIF 2982.716895
BMD 1
BND 1.269398
BOB 11.505016
BRL 5.148403
BSD 0.999079
BTN 95.2855
BWP 13.37731
BYN 3.014174
BYR 19600
BZD 2.009415
CAD 1.386025
CDF 2278.493972
CHF 0.803403
CLF 0.023205
CLP 913.269625
CNY 6.72035
CNH 6.720195
COP 3095.94
CRC 453.270167
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.466029
CZK 20.634905
DJF 177.911036
DKK 6.409296
DOP 58.511345
DZD 133.044414
EGP 50.4197
ERN 15
ETB 161.256045
EUR 0.85733
FJD 2.19255
FKP 0.733198
GBP 0.73355
GEL 2.604982
GGP 0.733198
GHS 11.140668
GIP 0.733198
GMD 73.501095
GNF 8778.415054
GTQ 7.623078
GYD 209.04192
HKD 7.840385
HNL 26.797394
HRK 6.459504
HTG 130.699973
HUF 308.833504
IDR 17709.45
ILS 2.974355
IMP 0.733198
INR 95.25425
IQD 1308.899626
IRR 1374599.999674
ISK 121.070448
JEP 0.733198
JMD 158.569024
JOD 0.708961
JPY 159.040501
KES 129.450167
KGS 87.450046
KHR 4043.328722
KMF 423.000108
KPW 900.000294
KRW 1385.319652
KWD 0.30866
KYD 0.832648
KZT 457.49803
LAK 22425.262689
LBP 89470.609149
LKR 328.168839
LRD 181.340758
LSL 15.981324
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325844
MAD 9.232628
MDL 17.264998
MGA 4275.770491
MKD 52.710037
MMK 2099.669013
MNT 3598.834072
MOP 8.066411
MRU 40.062369
MUR 46.770214
MVR 15.460544
MWK 1732.496627
MXN 16.946635
MYR 4.025994
MZN 63.904999
NAD 15.981803
NGN 1346.940017
NIO 36.770029
NOK 9.32311
NPR 152.450752
NZD 1.67978
OMR 0.384494
PAB 0.999203
PEN 3.353266
PGK 4.43009
PHP 61.583496
PKR 277.181384
PLN 3.687375
PYG 5989.008871
QAR 3.642252
RON 4.506198
RSD 100.566967
RUB 83.648975
RWF 1472.695888
SAR 3.755113
SBD 8.019375
SCR 13.816695
SDG 601.506258
SEK 9.46523
SGD 1.269905
SHP 0.740866
SLE 24.650202
SLL 20969.499227
SOS 570.968419
SRD 37.922016
STD 20697.981008
STN 20.988696
SVC 8.742846
SYP 13001.999906
SZL 15.979953
THB 32.715496
TJS 9.21208
TMT 3.51
TND 2.911385
TOP 2.40776
TRY 48.117395
TTD 6.787691
TWD 31.823026
TZS 2649.993028
UAH 44.639095
UGX 3726.692111
UYU 40.162776
UZS 11767.124872
VES 783.68245
VND 26092
VUV 118.051417
WST 2.710032
XAF 561.965466
XAG 0.01448
XAU 0.000216
XCD 2.70255
XCG 1.800744
XDR 0.707052
XOF 561.955837
XPF 102.173084
YER 237.107442
ZAR 15.92255
ZMK 9001.197632
ZMW 19.027589
ZWL 321.999592
  • MDAX

    118.3800

    32385.82

    +0.37%

  • DAX

    7.3900

    26273.53

    +0.03%

  • Goldpreis

    -10.4000

    4684.1

    -0.22%

  • Euro STOXX 50

    14.0800

    6469.71

    +0.22%

  • SDAX

    71.3200

    18613.14

    +0.38%

  • TecDAX

    -36.7700

    4013.95

    -0.92%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1674

    -0.01%

Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen
Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen / Foto: © AFP/Archiv

Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen

Von der Zuckersteuer betroffene Verbände schätzen die Steuereinnahmen durch die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) offenbar geplante Abgabe inklusive Mehrwertsteuer auf fast vier Milliarden Euro pro Jahr. Je nach Zuckergehalt würden sich Limonaden- und Cola-Kästen zwischen 2,50 Euro und 4,50 Euro je Kasten verteuern, zitierte die "Bild"-Zeitung am Mittwoch aus Berechnungen der Vereinigung Alkoholfreie Getränke, des Brauer-Bundes und des Mineralbrunnenverbands.

Textgröße:

"Vier Euro mehr pro Kiste - da liegt momentan die höchste Verbrauchssteuer für Getränke in Europa auf dem Tisch", sagte der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen, Jürgen Reichle, der "Bild". "Wie beim Benzin werden auch bei Getränken die Menschen in Deutschland die Zeche zahlen."

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Holger Eichele, kritisierte: "Nach Jahren massiver Kostensteigerungen brauchen Wirtschaft und Verbraucher wirksame Entlastung statt neuer Steuern." Die Politik könne nicht auf der einen Seite bezahlbare Lebensmittel fordern und auf der anderen Seite eine Sondersteuer auf alle möglichen Getränke einführen. "Diese Pläne sind maßlos und das völlig falsche Signal", sagte Eichele der "Bild".

Klingbeil hatte am Dienstag bestätigt, dass die Zuckersteuer nach seinen Vorstellungen über die bisher bekannten Pläne hinausgehen soll. Laut "Bild" soll der Aufschlag 26 bis 38 Cent pro Liter betragen und sich in der Höhe nach dem Zuckergehalt richten. 26 Cent pro Liter sollen bereits bei 4,5 Gramm Zucker pro 100 Milliliter fällig werden, 32 Cent bei sieben Gramm Zucker und 38 Cent bei mehr als zehn Gramm Zucker pro Liter.

Außerdem solle die Abgabe auch bei Getränken mit Süßstoff fällig werden. Die "Rheinische Post" und das Nachrichtenportal Politico berichteten, die Steuer solle auch für Fruchtsäfte aus Konzentraten, Milchmischgetränke, pflanzliche Milchalternativen, alkoholfreies Bier und alkoholfreien Wein gelten.

Die Union hatte die Pläne scharf kritisiert. Fraktionsvize Albert Stegemann (CDU) sagte dem Nachrichtenportal Politico, die Ausweitung auf möglichst viele Getränke diene "erkennbar in erster Linie der Haushaltskonsolidierung. Damit verliert die Maßnahme ihren gesundheitspolitischen Lenkungszweck".

Klingbeil sagte den Sendern ntv und RTL am Dienstag, es gehe nicht um den Haushalt, sondern um den Gesundheitsschutz. Ziel sei es, Kinder besser zu schützen und das Gesundheitssystem zu stärken. "Das ist in vielen anderen Ländern passiert. Das machen wir hier auch."

C.M.Harper--TFWP