The Fort Worth Press - Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform

USD -
AED 3.672502
AFN 63.498133
ALL 82.08984
AMD 367.250805
ANG 1.79046
AOA 917.999735
ARS 1432.5168
AUD 1.421171
AWG 1.8
AZN 1.728417
BAM 1.690443
BBD 2.00739
BDT 122.595562
BGN 1.66992
BHD 0.37615
BIF 2970.85071
BMD 1
BND 1.284228
BOB 6.886925
BRL 5.0989
BSD 0.996651
BTN 95.391823
BWP 13.52677
BYN 2.750869
BYR 19600
BZD 2.004529
CAD 1.39778
CDF 2293.000233
CHF 0.79618
CLF 0.023033
CLP 906.519969
CNY 6.77625
CNH 6.76387
COP 3502.41
CRC 454.985479
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.304566
CZK 20.897498
DJF 177.480067
DKK 6.46306
DOP 58.402804
DZD 133.286969
EGP 51.984201
ERN 15
ETB 159.349632
EUR 0.86473
FJD 2.219298
FKP 0.746898
GBP 0.745895
GEL 2.649942
GGP 0.746898
GHS 11.1126
GIP 0.746898
GMD 72.499846
GNF 8730.525724
GTQ 7.597398
GYD 208.4574
HKD 7.83602
HNL 26.729723
HRK 6.517603
HTG 130.272438
HUF 305.687018
IDR 17917.4
ILS 2.929402
IMP 0.746898
INR 95.422497
IQD 1310
IRR 1375999.999974
ISK 124.349988
JEP 0.746898
JMD 157.687072
JOD 0.709018
JPY 160.322499
KES 129.740092
KGS 87.450063
KHR 4013.932946
KMF 426.000111
KPW 899.855249
KRW 1521.624997
KWD 0.30841
KYD 0.830614
KZT 486.769377
LAK 21940.742277
LBP 89252.623209
LKR 332.142008
LRD 181.395449
LSL 16.463206
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.366603
MAD 9.25125
MDL 17.352072
MGA 4206.000207
MKD 53.315629
MMK 2099.64258
MNT 3578.820105
MOP 8.045464
MRU 39.620188
MUR 47.790072
MVR 15.450183
MWK 1728.3225
MXN 17.25375
MYR 4.062499
MZN 63.910193
NAD 16.463277
NGN 1359.679988
NIO 36.61978
NOK 9.50775
NPR 152.626916
NZD 1.71834
OMR 0.384502
PAB 0.996651
PEN 3.401001
PGK 4.37675
PHP 60.900968
PKR 277.354371
PLN 3.67617
PYG 6122.863502
QAR 3.645501
RON 4.5302
RSD 101.47499
RUB 71.975632
RWF 1463.644418
SAR 3.75435
SBD 8.045682
SCR 14.067109
SDG 600.501046
SEK 9.45269
SGD 1.285145
SHP 0.746601
SLE 24.628078
SLL 20969.502105
SOS 571.520298
SRD 37.337495
STD 20697.981008
STN 21.176186
SVC 8.721018
SYP 110.532098
SZL 16.459443
THB 32.807496
TJS 9.294064
TMT 3.495
TND 2.918503
TOP 2.40776
TRY 46.263325
TTD 6.772834
TWD 31.631495
TZS 2610.092961
UAH 44.787526
UGX 3757.211694
UYU 40.260161
UZS 11970.007995
VES 581.95784
VND 26332.5
VUV 119.611663
WST 2.745884
XAF 566.958664
XAG 0.014967
XAU 0.000239
XCD 2.70255
XCG 1.796275
XDR 0.705121
XOF 566.958664
XPF 103.07915
YER 238.6029
ZAR 16.28835
ZMK 9001.193347
ZMW 17.217312
ZWL 321.999592
  • SDAX

    268.4600

    18295.58

    +1.47%

  • Euro STOXX 50

    125.0400

    6182

    +2.02%

  • Goldpreis

    129.1000

    4243.1

    +3.04%

  • TecDAX

    41.5500

    3969.3

    +1.05%

  • DAX

    439.8700

    24649.58

    +1.78%

  • MDAX

    747.5800

    32203.71

    +2.32%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1585

    +0.03%

Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform
Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform / Foto: © AFP/Archiv

Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform

Die Pläne der Bundesregierung für eine Gesundheitsreform sind bei der Opposition im Bundestag auf heftigen Widerstand gestoßen. Politikerinnen und Politiker von Grünen, Linken und AfD kritisierten die Reform als unsozial und unwirksam - und kündigten Gegenwehr an. "Wir sagen dieser Sozialpolitik den Kampf an", sagte der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen am Freitag im Bundestag.

Textgröße:

Der AfD-Abgeordnete Martin Sichert drohte: "Wir werden durch massiven Widerstand aus der Bevölkerung dafür sorgen, dass diese Regierung an der Gesundheitspolitik scheitert." Auch die Linken-Gesundheitsexpertin Stella Merendino sagte der schwarz-roten Regierung ein Scheitern voraus. "Die Proteste der letzten Tage sind erst der Anfang", sagte Merendino. "Ihre Zeit ist wirklich um."

Der Grünen-Abgeordnete Dahmen äußerte Zweifel an dem Ziel der Regierung, mit der Krankenkassen-Reform weitere Beitragssteigerungen zu verhindern. "Sie muten Patienten, Personal, Arbeitnehmern und Arbeitgebern existenzielle Einschnitte zu und liefern nicht einmal das, womit sie diese teilweise verheerenden Einschnitte begründen", sagte er an die Adresse der Regierung gewandt

Der Entwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) basiere auf falschen Kostenannahmen, kritisierte Dahmen. "Mit diesem unzureichend wirksamen, unausgewogenen und offensichtlich schlecht gemachten Gesetz lassen Sie trotz verheerendem Kahlschlag in der Versorgung Beitragssteigerungen für 2027 nicht verhindern."

Der AfD-Gesundheitspolitiker Sichert warf der Bundesregierung eine Gefährdung der Versicherten vor. "Ihr Weg kostet Menschenleben, indem die Leistungen im Gesundheitswesen immer schlechter werden", sagte er. Sichert machte die Gesundheitsreform mit verantwortlich für den Ansehensverlust der CDU-geführten Bundesregierung: "Vor der Debatte über das Gesetz lag die Union bei allen Instituten vor der AfD. Seither ist sie beispiellos abgestürzt auf acht Prozentpunkte hinter der AfD."

Die Linken-Abgeordnete Merendino sprach von einer "Kettensägenreform" und warf der Regierung Einsparungen an der falschen Stelle vor. "Sie sparen, wo Menschen gepflegt, behandelt und gerettet werden", sagte Merendino.

Die Linken-Abgeordnete warnte davor, dass die Reform den Personalmangel in der Gesundheitsbranche weiter verschärfen könnte. "Sie können Gesetze beschließen, Sie können Budgets kürzen, Sie können Tarifsteigerungen deckeln, aber Sie können keine Pflegekraft, keinen Notfallsanitäter, keinen Arzt zwingen, unter diesen Bedingungen im Beruf zu bleiben", sagte sie.

Bundesgesundheitsministerin Warken hatte ihren Entwurf für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung zuvor in der ersten Lesung im Bundestag gegen Kritik verteidigt. "Unser Gesetz verlangt allen etwas ab, niemandem aber Unzumutbares", sagte sie. Die wachsenden Defizite der Krankenkasse machten eine Reform unausweichlich. "Wir setzen damit auch ein Zeichen: Als Land, als Bundesregierung sind wir reformfähig", sagte die CDU-Politikerin.

Der Gesetzentwurf sieht dafür Einschnitte sowie zusätzliche Kosten für Versicherte vor, die bereits im kommenden Jahr wirksam werden sollen. Geplant ist unter anderem eine Begrenzung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartnern, eine höhere Zuzahlung für Medikamente und kostendämpfende Maßnahmen bei der Vergütung von Arztpraxen, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen.

M.Delgado--TFWP