The Fort Worth Press - Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

USD -
AED 3.672505
AFN 65.494723
ALL 79.182949
AMD 363.909323
ANG 1.789783
AOA 917.999848
ARS 1514.750701
AUD 1.39236
AWG 1.8
AZN 1.696617
BAM 1.677826
BBD 2.015013
BDT 122.855856
BGN 1.696366
BHD 0.377206
BIF 2985.308941
BMD 1
BND 1.270766
BOB 11.550389
BRL 5.150099
BSD 1.000468
BTN 95.40824
BWP 13.369537
BYN 3.017214
BYR 19600
BZD 2.012096
CAD 1.388585
CDF 2275.000129
CHF 0.805797
CLF 0.023369
CLP 919.720604
CNY 6.72275
CNH 6.72003
COP 3129.59
CRC 454.586398
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.593261
CZK 20.701301
DJF 178.157345
DKK 6.41502
DOP 58.232355
DZD 133.084998
EGP 50.210601
ERN 15
ETB 163.41722
EUR 0.85817
FJD 2.19355
FKP 0.735639
GBP 0.73585
GEL 2.600564
GGP 0.735639
GHS 11.199712
GIP 0.735639
GMD 73.497895
GNF 8794.046368
GTQ 7.632488
GYD 209.307214
HKD 7.839505
HNL 26.836414
HRK 6.466198
HTG 130.888907
HUF 310.406012
IDR 17778
ILS 2.971425
IMP 0.735639
INR 95.464798
IQD 1310.571128
IRR 1374575.00007
ISK 120.659817
JEP 0.735639
JMD 158.528896
JOD 0.709009
JPY 159.364505
KES 129.359913
KGS 87.449786
KHR 4046.686598
KMF 423.000277
KPW 900.000294
KRW 1381.009929
KWD 0.308761
KYD 0.833698
KZT 460.241067
LAK 22454.800866
LBP 89591.68529
LKR 328.736569
LRD 181.577198
LSL 15.940086
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.338925
MAD 9.236537
MDL 17.287986
MGA 4308.381269
MKD 52.780578
MMK 2100.008538
MNT 3596.251996
MOP 8.077466
MRU 40.198168
MUR 46.820532
MVR 15.460291
MWK 1734.848387
MXN 16.959504
MYR 4.027496
MZN 63.905035
NAD 15.940291
NGN 1345.5603
NIO 36.819868
NOK 9.352365
NPR 152.655803
NZD 1.68151
OMR 0.384505
PAB 1.00045
PEN 3.354709
PGK 4.436952
PHP 61.830498
PKR 277.851852
PLN 3.70034
PYG 5985.501651
QAR 3.647329
RON 4.512204
RSD 100.661052
RUB 84.399686
RWF 1473.703175
SAR 3.751363
SBD 8.000128
SCR 13.838302
SDG 601.000115
SEK 9.52725
SGD 1.27078
SHP 0.740866
SLE 24.677334
SLL 20969.499227
SOS 571.791341
SRD 37.759505
STD 20697.981008
STN 21.018045
SVC 8.753914
SYP 13001.999906
SZL 15.930099
THB 32.820141
TJS 9.234049
TMT 3.51
TND 2.912476
TOP 2.40776
TRY 48.134715
TTD 6.79692
TWD 31.734012
TZS 2645.503007
UAH 44.576304
UGX 3739.52842
UYU 40.208463
UZS 11825.161927
VES 786.285301
VND 26098
VUV 118.45632
WST 2.706367
XAF 562.746486
XAG 0.014566
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.803114
XDR 0.707052
XOF 562.73683
XPF 102.30982
YER 237.050189
ZAR 15.952155
ZMK 9001.201538
ZMW 18.9834
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    9.4000

    4662.7

    +0.2%

  • TecDAX

    -31.6200

    4019.1

    -0.79%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1658

    0%

  • Euro STOXX 50

    15.1100

    6470.74

    +0.23%

  • MDAX

    253.9500

    32521.35

    +0.78%

  • DAX

    19.8600

    26285.96

    +0.08%

  • SDAX

    100.2100

    18642.01

    +0.54%

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst
Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst / Foto: © AFP

Verheerende Sturzflut: Mehr als 1300 Menschen in Nepal und Tibet vermisst

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya wird in Nepal und Tibet nach mehr als 1300 Vermissten gesucht: Die Katastrophe, die nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS wohl durch einen Gletscherabbruch am Mittwoch ausgelöst worden war, zerstörte ganze Ortschaften. Bis Donnerstag wurden auf beiden Seiten der Grenze insgesamt 165 Tote geborgen. Unter den Vermissten sind nach offiziellen Angaben hunderte ausländische Touristen.

Textgröße:

Die USGS hatte am Mittwochmorgen zunächst ein Erdbeben der Stärke 4,4 nahe der Grenze gemeldet. Am Donnerstag erklärte sie dann, in der Grenzregion habe sich am Mittwoch um 08.37 Uhr Ortszeit "ein seismisches Ereignis der Stärke 5,2 ereignet". Weitere Analysen hätten ergeben, dass es dabei nicht um ein Erdbeben gehandelt habe, sondern um einen Gletscherabbruch mit anschließender Eis- und Gerölllawine und "katastrophalen Folgen".

Auch das Internationale Zentrum für integrierte Bergentwicklung (Icimod) in Kathmandu geht davon aus, dass eine Lawine aus Eis und Geröll von einem Gletscher die Sturzflut auslöste. Die Lawine habe erst den Fluss Lhende blockiert und dann die gigantische Flutwelle freigesetzt, sagte der Icimod-Experte Saswata Sanyal.

In von der Nachrichtenagentur AFP verifizierten Aufnahmen einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie mehrstöckige Gebäude, Fahrzeuge und fliehende Menschen von der Flutwelle überrollt und mitgerissen werden. In Nepal wurden nach Polizeiangaben inzwischen 162 Tote geborgen. In China liegt die Zahl der Toten bisher bei drei.

In Nepal machten die Behörden am Donnerstag erstmals Angaben zur Gesamtzahl der Vermissten, die der Katastrophenschutzbehörde zufolge am Donnerstag bei 823 lag. In China meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua 558 Vermisste in Tibet. Damit hat sich die dortige Zahl seit dem Vortag mehr als verdoppelt: Am Mittwochabend hatten Chinas Behörden noch von 265 Vermissten in Tibet gesprochen.

Rettungskräfte wateten durch Wasser, Matsch und Geröll, um in überfluteten Gebäude nach Überlebenden zu suchen. Die Sturzflut traf unter anderem die Ortschaft Syabrubesi in Nepal, die der Ausgangspunkt beliebter Trekking-Routen ist. Nach Angaben der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde sind unter den Vermissten mindestens mindestens 579 Touristen aus dem In- und Ausland. Ein Sprecher des Tourismusministeriums hatte zuvor von mindestens 393 Ausländern unter Vermissten gesprochen. In China berichtete der Staatssender CCTV, unter den 558 Vermissten in Tibet seien 260 Ausländer.

Unter den Vermissten ist nach Angaben des US-Tourveranstalters Himalayan Glacier auch eine ganze Reisegruppe. Firmenchef Sanket Pandey sagte, es handele sich um 15 Australier, zehn Kanadier, neun Nepalesen, acht US-Bürger, zwei Briten, zwei Singapurer und einen Menschen mit der US- und der russischen Staatsangehörigkeit. "Derzeit werden sie noch vermisst". Seine Team überprüfe die Krankenhäuser, in die Opfer der Katastrophe eingeliefert würden.

Wie Australiens Premierminister Anthony Albanese am Donnerstag bekanntgab, werden insgesamt 34 Australier vermisst. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete, es habe derzeit "keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen". Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Kathmandu stünden mit den örtlichen Behörden "im engen Kontakt".

Die Schlamm- und Geröllawine habe sich "wie ein Tsunami" fast 170 Kilometer durch das Bhote-Koshi-Flusstal bis ins Landesinnere ergossen, sagte die Umwelt-Historikerin Ruth Gamble von der La Trobe University. Die Strecke sei sehr beliebt bei Touristen, "die von Kathmandu nach Lhasa reisen".

Ganze Dörfer seien "ausgelöscht worden", sagte der Leiter der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung in Nepal, David Fisher. Seine Organisation stelle Hilfsgüter wie Decken, Erste-Hilfe-Sets, Tragen und Leichensäcke bereit.

In Tibet mobilisierten die Behörden den Staatsmedien zufolge 800 Rettungskräfte sowie 150 Fahrzeuge, Boote und Spürhunde. Die nepalesische Armee war auch mit Flugzeugen im Einsatz, um Menschen aus dem Katastrophengebiet zu retten.

W.Knight--TFWP