The Fort Worth Press - Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 82.925041
AMD 381.210403
ANG 1.790403
AOA 917.000367
ARS 1462.800504
AUD 1.492983
AWG 1.78075
AZN 1.70397
BAM 1.679721
BBD 2.014497
BDT 122.221125
BGN 1.666695
BHD 0.378423
BIF 2963
BMD 1
BND 1.286619
BOB 6.926522
BRL 5.371804
BSD 1.000292
BTN 90.082964
BWP 13.42019
BYN 2.928733
BYR 19600
BZD 2.011569
CAD 1.39175
CDF 2260.000362
CHF 0.800925
CLF 0.022818
CLP 895.130396
CNY 6.97735
CNH 6.976041
COP 3713
CRC 497.352634
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.203894
CZK 20.872604
DJF 177.720393
DKK 6.42138
DOP 63.250393
DZD 130.596829
EGP 47.394835
ERN 15
ETB 155.350392
EUR 0.859504
FJD 2.275104
FKP 0.744341
GBP 0.745879
GEL 2.69504
GGP 0.744341
GHS 10.72504
GIP 0.744341
GMD 74.000355
GNF 8741.000355
GTQ 7.669383
GYD 209.229924
HKD 7.79525
HNL 26.46504
HRK 6.474704
HTG 130.997879
HUF 331.430388
IDR 16842.65
ILS 3.14804
IMP 0.744341
INR 90.26835
IQD 1310
IRR 42125.000158
ISK 126.480386
JEP 0.744341
JMD 158.396029
JOD 0.70904
JPY 157.88404
KES 129.000351
KGS 87.443504
KHR 4030.00035
KMF 424.00035
KPW 900.023113
KRW 1457.330383
KWD 0.30749
KYD 0.833502
KZT 510.950222
LAK 21600.000349
LBP 89537.871821
LKR 309.217081
LRD 180.150382
LSL 16.510381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.430381
MAD 9.232504
MDL 16.953447
MGA 4582.503755
MKD 52.894615
MMK 2100.01196
MNT 3559.906065
MOP 8.031502
MRU 38.260379
MUR 46.410378
MVR 15.460378
MWK 1737.000345
MXN 17.978104
MYR 4.093504
MZN 63.903729
NAD 16.503727
NGN 1429.440377
NIO 36.775039
NOK 10.096604
NPR 144.132399
NZD 1.744288
OMR 0.385979
PAB 1.000202
PEN 3.363039
PGK 4.26375
PHP 59.296038
PKR 280.000342
PLN 3.62025
PYG 6619.08688
QAR 3.64125
RON 4.373904
RSD 100.955038
RUB 79.284922
RWF 1455
SAR 3.750336
SBD 8.130216
SCR 13.912744
SDG 601.503676
SEK 9.206704
SGD 1.287038
SHP 0.750259
SLE 24.125038
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 38.191038
STD 20697.981008
STN 21.45
SVC 8.751551
SYP 11059.574895
SZL 16.525038
THB 31.460369
TJS 9.311857
TMT 3.5
TND 2.897504
TOP 2.40776
TRY 42.951304
TTD 6.789108
TWD 31.608304
TZS 2497.503628
UAH 43.141369
UGX 3601.119929
UYU 38.93968
UZS 12125.000334
VES 324.98266
VND 26270
VUV 120.874669
WST 2.775444
XAF 563.360287
XAG 0.012506
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802613
XDR 0.700294
XOF 562.503593
XPF 102.950363
YER 238.450363
ZAR 16.48803
ZMK 9001.203584
ZMW 19.378803
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    93.1500

    5997.47

    +1.55%

  • DAX

    134.1800

    25261.64

    +0.53%

  • SDAX

    208.3300

    18118.57

    +1.15%

  • TecDAX

    40.1900

    3820.24

    +1.05%

  • Goldpreis

    57.7000

    4518.4

    +1.28%

  • MDAX

    84.1400

    32167.17

    +0.26%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1639

    -0.2%

Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle
Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle / Foto: © AFP

Wintersturm "Elli" sorgt für Chaos: Gestörter Bahnverkehr und tödliche Unfälle

Wintersturmfront "Elli" hat Deutschland erreicht und den Bahnverkehr vor allem in Norddeutschland massiv gestört. Die Deutsche Bahn stellte den Fernverkehr im Norden am Freitag witterungsbedingt komplett ein, zudem war der Regionalverkehr in der Region beeinträchtigt. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor unwetterartigen Schneeverwehungen im Norden und Osten sowie zusätzlich vor Schnee und Straßenglätte in anderen Landesteilen. Es gab zahlreiche teils tödliche Autounfälle.

Textgröße:

Nach Bahnangaben war der Schienenverkehr im Großraum Hannover "bis auf Weiteres" unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Bahndrehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich. Auswirkungen gab es demnach auch auf Strecken von Berlin nach Nordrhein-Westfalen und zwischen Berlin und Hamburg. Die Einstellung des Fernverkehrs sei "notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen", betonte die Bahn.

Zudem meldete der Konzern im Tagesverlauf zunehmende wetterbedingte Beeinträchtigungen in Ostdeutschland. Dazu kamen massive Auswirkungen bis hin zu Teileinstellungen im niedersächsischen Regionalverkehr - etwa im Raum Hannover, Hildesheim und Braunschweig. Die S-Bahn Hannover stellte den Betrieb komplett ein, bei der S-Bahn in Hamburg gab es Einschränkungen auf allen Linien. In Bremen fuhren keine Busse.

Der niedersächsische Regionalbahnbetreiber Metronom berichtete von "sehr hohen Verspätungen und zahlreichen Zugausfällen". Dies werde voraussichtlich bis Nachmittag andauern. Die Deutsche Bahn meldete zudem Einschränkungen auch aus anderen Regionen. Mit Verspätungen und Zugausfällen war demnach unter anderem auch in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu rechnen. Auch in Schleswig-Holstein verkehrten Züge eingeschränkt, mit weniger Wagen oder fielen vereinzelt aus.

Ausgelöst wurde die brisante Wetterlage durch Sturmtief "Elli", das sich von Westen her näherte und warme Luft vom Atlantik mit sich brachte. Diese traf über Nord- und Ostdeutschland auf kältere Luftmassen. Aufgrund der Warnungen vor Schneefällen und -verwehungen fiel der Präsenzunterricht an Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und den meisten Teilen Schleswig-Holsteins am Freitag aus.

Probleme bereiteten laut Wetterdienst vor allem Schneeverwehungen im Norden sowie teils erhebliche Neuschneemengen von örtlich bis zu 15 Zentimetern binnen weniger Stunden auch in anderen Landesteilen. An Staulagen in Mittelgebirgen waren 20 Zentimeter möglich. Vor allem in Bayern sorgte zudem gefrierende Nässe für gefährlich glatte Straßen.

Der Schneefall sollte im Laufe des Freitags den Meteorologen zufolge aber deutlich nachlassen, auch die Glatteislage im Süden sollte sich entspannen. Die Gefahr massiver Schneeverwehungen sollte erst in der Nacht aufgrund des abflauenden Sturms im Binnenland wieder sinken.

Bundesweit ereigneten sich viele Unfälle. Bei Reisbach in Niederbayern geriet laut Polizei vermutlich witterungsbedingt ein 27-jähriger Autofahrer auf einer Landstraße ins Schleudern und prallte mit seinem Wagen in ein entgegenkommendes Auto. Er und ein 18-jähriger Beifahrer starben. Auch aus anderen Teilen Bayerns meldete die Polizei am Freitag dutzende Unfälle, schwere Schäden blieben meist aber aus.

Unfälle gab es auch in anderen Bundesländern von Baden-Württemberg über Hessen bis Thüringen. Die Polizei im niedersächsischen Cuxhaven etwa bezeichnete die Lage als "sehr angespannt". Die Sichtweite betrage teils nur wenige Meter, es gebe starke Schneeverwehungen. Vielerorts blieben nach Polizeiangaben Lastwagen stecken oder rutschten in Leitplanken. Teils längere Sperrungen gab es deshalb etwa auf der A1 und A24 in Schleswig-Holstein, der A9 und A72 in Sachsen oder der A70 in Bayern.

Behörden, Winterdienste und Rettungskräfte waren am Freitag überall in Alarmbereitschaft. Regierungen, Verkehrsbetriebe und Feuerwehren riefen die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In Hamburg war die Stadtreinigung nach eigenen Angaben seit der Nacht zu Freitag mit mehr als 700 Mitarbeitern sowie 360 Fahrzeugen im Großeinsatz.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete die Lage am Freitag als teils "sehr ernst". Es würden noch heftige Schneefälle und Sturm erwartet, erklärte Schnieder nach einem Arbeitsbesuch bei der Autobahnmeisterei im brandenburgischen Rangsdorf. Räumdienste, Bahn und Straßenmeistereien seien aber "sehr gut vorbereitet".

In vielen Bundesländern waren Veranstaltungen abgesagt worden. Parks, Zoos und Friedhöfe blieben am Freitag vorsorglich geschlossen. Auch auf den Flugverkehr gab es Auswirkungen. Der Hamburger Flughafen warnte vor "Einschränkungen und Verzögerungen". Reisende sollten vorab ihre Fluglinien kontaktieren, empfahl der Airport am Freitag.

L.Coleman--TFWP