The Fort Worth Press - Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört

USD -
AED 3.672504
AFN 63.000368
ALL 82.776172
AMD 376.396497
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1391.503978
AUD 1.422273
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.687271
BBD 2.010611
BDT 122.494932
BGN 1.709309
BHD 0.377087
BIF 2954.923867
BMD 1
BND 1.276711
BOB 6.898158
BRL 5.313404
BSD 0.998318
BTN 93.32787
BWP 13.612561
BYN 3.028771
BYR 19600
BZD 2.007764
CAD 1.37265
CDF 2275.000362
CHF 0.78844
CLF 0.023504
CLP 928.050396
CNY 6.886404
CNH 6.906095
COP 3669.412932
CRC 466.289954
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.125739
CZK 21.149204
DJF 177.768192
DKK 6.457504
DOP 59.25894
DZD 132.24804
EGP 51.758616
ERN 15
ETB 157.330889
EUR 0.862704
FJD 2.21445
FKP 0.749593
GBP 0.749681
GEL 2.71504
GGP 0.749593
GHS 10.882112
GIP 0.749593
GMD 73.503851
GNF 8750.377432
GTQ 7.646983
GYD 208.85994
HKD 7.83525
HNL 26.423673
HRK 6.511304
HTG 130.966657
HUF 339.680388
IDR 16956.2
ILS 3.109125
IMP 0.749593
INR 94.01055
IQD 1307.768624
IRR 1315625.000352
ISK 124.270386
JEP 0.749593
JMD 156.839063
JOD 0.70904
JPY 159.240385
KES 129.327524
KGS 87.447904
KHR 3989.129966
KMF 427.00035
KPW 900.029607
KRW 1505.310383
KWD 0.30657
KYD 0.831903
KZT 479.946513
LAK 21437.260061
LBP 89404.995039
LKR 311.417849
LRD 182.685589
LSL 16.84053
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.39089
MAD 9.328473
MDL 17.385153
MGA 4162.53289
MKD 53.176897
MMK 2098.81595
MNT 3568.179446
MOP 8.05806
MRU 39.961178
MUR 46.510378
MVR 15.460378
MWK 1731.096062
MXN 17.898204
MYR 3.939039
MZN 63.903729
NAD 16.84053
NGN 1356.250377
NIO 36.733814
NOK 9.569995
NPR 149.324936
NZD 1.712622
OMR 0.384504
PAB 0.998318
PEN 3.451408
PGK 4.309192
PHP 60.150375
PKR 278.721304
PLN 3.69475
PYG 6520.295044
QAR 3.65052
RON 4.401504
RSD 101.324246
RUB 82.822413
RWF 1452.529871
SAR 3.754657
SBD 8.05166
SCR 13.69771
SDG 601.000339
SEK 9.344038
SGD 1.282504
SHP 0.750259
SLE 24.575038
SLL 20969.510825
SOS 570.504249
SRD 37.487504
STD 20697.981008
STN 21.136177
SVC 8.734849
SYP 110.711277
SZL 16.845965
THB 32.908038
TJS 9.588492
TMT 3.51
TND 2.948367
TOP 2.40776
TRY 44.252504
TTD 6.773066
TWD 32.036704
TZS 2595.522581
UAH 43.73308
UGX 3773.454687
UYU 40.227753
UZS 12170.987361
VES 454.69063
VND 26312
VUV 118.849952
WST 2.727811
XAF 565.894837
XAG 0.01471
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.799163
XDR 0.703792
XOF 565.894837
XPF 102.885735
YER 238.603589
ZAR 17.12748
ZMK 9001.203584
ZMW 19.491869
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -30.8000

    4574.9

    -0.67%

  • SDAX

    -179.9500

    16197.98

    -1.11%

  • Euro STOXX 50

    -112.5500

    5501.28

    -2.05%

  • MDAX

    -626.8000

    27796.28

    -2.25%

  • DAX

    -459.3700

    22380.19

    -2.05%

  • TecDAX

    -51.3100

    3420.18

    -1.5%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1575

    -0.12%

Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört
Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört / Foto: © AFP

Wintersturm "Elli" sorgt für Schneechaos: Bahnverkehr in Deutschland massiv gestört

Wintersturmfront "Elli" ist mit massivem Schneefall über Deutschland gefegt und hat insbesondere den Bahnverkehr erheblich gestört. Die Deutsche Bahn stellte ihren Fernverkehr im Norden am Freitag komplett ein, zudem war dort der Regionalverkehr teilweise stark beeinträchtigt. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor unwetterartigen Schneeverwehungen im Norden und Osten sowie zeitweise vor Schnee und Straßenglätte in anderen Landesteilen. Es gab zahlreiche Unfälle.

Textgröße:

Nach Bahnangaben musste der Schienenverkehr im Großraum Hannover witterungsbedingt unterbrochen werden, was den gesamten Fernverkehr im Norden stoppte und bundesweite Zugausfälle und Verspätungen nach sich zog. Betroffen waren auch Strecken nach Frankfurt am Main und ins Ruhrgebiet. Wann sich die Lage entspannt, war unklar. Dies sei "abhängig von der weiteren Wetterentwicklung", erklärte die Bahn.

Hinzu kamen erhebliche Beeinträchtigungen vor allem im norddeutschen Regionalverkehr, im Tagesverlauf zunehmend auch in den ostdeutschen Bundesländern. Regionalzugverbindungen in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein fielen teils ganz aus, auf anderen Linien gab es Ausfälle und Verspätungen. In Hannover wurde der S-Bahn-Betrieb eingestellt. In Hamburg fuhren die S-Bahnen laut Bahn auf allen Strecken "sehr unregelmäßig", auf einigen Abschnitten gar nicht.

Unter anderem in Hamburg, Berlin und Hannover standen für gestrandete Reisende Aufenthaltszüge bereit, alle Zugbindungen waren aufgehoben. Auch der Bus- und Straßenbahnverkehr war vielerorts gestört oder ganz eingestellt. Mit Verspätungen und Zugausfällen war nach Bahnangaben außerdem im Regionalverkehr in Thüringen sowie Sachsen-Anhalt zu rechnen. Gleiches galt für Strecken im Bereich des Schwarzwalds in Baden-Württemberg, wo Züge wegen des Schnees langsamer fahren mussten.

Ausgelöst wurde die brisante Wetterlage durch Sturmtief "Elli", das sich von Westen näherte und warme Luft vom Atlantik mit sich brachte. Diese stieß über Nord- und Ostdeutschland auf kältere Luftmassen. Aufgrund der Wetterwarnungen fiel der Präsenzunterricht an Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und den Großteil Schleswig-Holsteins am Freitag aus. Behörden und Verkehrsbetriebe riefen die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben und unnötige Fahrten zu vermeiden.

Probleme bereiteten laut Wetterdienst vor allem Schneeverwehungen im Norden sowie teils erhebliche Neuschneemengen von örtlich bis zu 15 Zentimetern binnen weniger Stunden auch in anderen Landesteilen. In Bayern sorgte zudem gefrierende Nässe für glatte Straßen. Insgesamt entspannte sich die Wetterlage aber im Verlauf des Freitags langsam.

Laut Wetterdienst ließen die Schneefälle in den meisten Regionen nach, die Verwehungsgefahr sollte aufgrund nachlassender Winde in der Nacht zu Samstag im Binnenland ebenfalls sinken. In Küstennähe und sowie in Schwarzwald und Oberallgäu war aber weiterhin mit Verwehungen zu rechnen. Im Schwarzwald und Oberallgäu waren außerdem am Wochenende massive Schneefälle bis hin zu 50 Zentimetern möglich.

Auch der Straßenverkehr war von "Elli" betroffen, vielerorts gab es Unfälle. In den meisten Fällen blieb es laut Polizei bei leichteren Verletzungen und Blechschäden, es gab aber auch schwerere Vorfälle. Bei Reisbach in Bayern geriet am Freitag vermutlich witterungsbedingt ein 27-jähriger Autofahrer auf einer Landstraße ins Schleudern und prallte mit seinem Wagen in ein entgegenkommendes Auto, wie die Polizei Würzburg mitteilte. Er und ein 18-jähriger Beifahrer starben.

Vielfach fuhren sich Lastwagen auf Autobahnen fest oder verunfallten auf glatten Fahrbahn. Entsprechende Einsätze mit teilweise längeren Sperrungen meldete die Polizei unter anderem von der A2 in Niedersachsen sowie der A1 und A24 in Schleswig-Holstein, der A9 und A72 in Sachsen und der A70 in Bayern. In Sachsen war das Technische Hilfswerk nach eigenen Angaben im Einsatz, um Lkw freizuschleppen.

Behörden, Winterdienste und Rettungskräfte waren am Freitag überall in Alarmbereitschaft. In Hamburg, wo es laut Senat bereits vor der Ankunft von "Elli" die stärksten Schneefälle seit 15 Jahren gegeben hatte, war die Stadtreinigung nach eigenen Angaben seit der Nacht mit mehr als 700 Kräften und 360 Fahrzeugen im Großeinsatz.

Zugleich blieb die Lage auf den Straßen laut Polizei mancherorts aber vergleichsweise entspannt. Das Einsatzgeschehen liege "deutlich unter den Erwartungen beziehungsweise Befürchtungen", hieß es am Freitag in einen Zwischenfazit der Polizei im niedersächsischen Osnabrück. Ähnlich äußerten sich die Polizei in Siegen in Nordrhein-Westfalen.

In vielen Bundesländern waren Veranstaltungen abgesagt worden. Parks, Zoos und Friedhöfe blieben am Freitag vorsorglich geschlossen. Folgen wird der Wintersturm auch am Samstag noch haben. So wurden die am Samstag geplanten Bundesligaheimspiele der Fußballverein FC. St. Pauli in Hamburg und des SV Werder Bremens in Bremen abgesagt.

X.Silva--TFWP