The Fort Worth Press - Mehr als 200 Erdbeben auf Santorini: Bewohner verlassen griechische Insel

USD -
AED 3.672501
AFN 64.485622
ALL 81.549749
AMD 361.430444
ANG 1.789785
AOA 917.99947
ARS 1513.248302
AUD 1.433795
AWG 1.8
AZN 1.701095
BAM 1.747405
BBD 2.013572
BDT 123.421934
BGN 1.747831
BHD 0.37766
BIF 2995
BMD 1
BND 1.282034
BOB 11.711836
BRL 5.041198
BSD 0.999772
BTN 95.182957
BWP 13.733399
BYN 3.020865
BYR 19600
BZD 2.010641
CAD 1.421365
CDF 2312.520298
CHF 0.83205
CLF 0.025036
CLP 985.36034
CNY 6.69275
CNH 6.693545
COP 3196.93
CRC 455.660238
CUC 1
CUP 23.993531
CVE 99.404736
CZK 21.771992
DJF 177.719961
DKK 6.68041
DOP 61.249753
DZD 134.533389
EGP 53.067426
ERN 15
ETB 161.130477
EUR 0.89371
FJD 2.26455
FKP 0.754659
GBP 0.756045
GEL 2.597547
GGP 0.754659
GHS 11.664996
GIP 0.754659
GMD 73.999665
GNF 8799.999943
GTQ 7.639869
GYD 209.069102
HKD 7.847785
HNL 26.95013
HRK 6.732599
HTG 130.910423
HUF 325.206958
IDR 17930.35
ILS 3.097596
IMP 0.754659
INR 95.15175
IQD 1513
IRR 1790499.999928
ISK 121.920114
JEP 0.754659
JMD 158.765613
JOD 0.70898
JPY 157.930248
KES 129.779826
KGS 87.450163
KHR 4071.99991
KMF 441.999636
KPW 899.999961
KRW 1341.910271
KWD 0.31165
KYD 0.833099
KZT 451.695332
LAK 22499.999977
LBP 89549.99985
LKR 330.891222
LRD 170.749848
LSL 16.490129
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429535
MAD 9.747029
MDL 17.89398
MGA 4499.999495
MKD 55.199462
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.081626
MRU 40.220079
MUR 47.610274
MVR 15.459906
MWK 1741.999788
MXN 18.473045
MYR 4.084099
MZN 63.910111
NAD 16.489766
NGN 1330.050088
NIO 36.849829
NOK 9.49815
NPR 152.293053
NZD 1.784099
OMR 0.384484
PAB 0.999736
PEN 3.430498
PGK 4.45175
PHP 62.907991
PKR 277.035036
PLN 3.906445
PYG 5704.585558
QAR 3.640169
RON 4.768703
RSD 104.962028
RUB 83.624996
RWF 1475
SAR 3.74237
SBD 8.078071
SCR 13.936404
SDG 601.497355
SEK 9.988495
SGD 1.28391
SHP 0.754518
SLE 24.669916
SLL 20969.504398
SOS 571.501784
SRD 37.711972
STD 20697.981008
STN 21.975
SVC 8.747783
SYP 13001.999685
SZL 16.490294
THB 33.633008
TJS 9.227237
TMT 3.5
TND 3.3035
TOP 2.40776
TRY 49.414402
TTD 6.799166
TWD 32.203098
TZS 2630.002993
UAH 44.933885
UGX 4039.293995
UYU 40.187267
UZS 11951.499896
VES 875.701604
VND 25897
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 586.235332
XAG 0.01792
XAU 0.000242805963
XCD 2.70255
XCG 1.801832
XDR 0.707052
XOF 586.235332
XPF 106.874987
YER 236.200463
ZAR 16.58286
ZMK 9001.197676
ZMW 19.868757
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.086037
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Mehr als 200 Erdbeben auf Santorini: Bewohner verlassen griechische Insel
Mehr als 200 Erdbeben auf Santorini: Bewohner verlassen griechische Insel / Foto: © AFP

Mehr als 200 Erdbeben auf Santorini: Bewohner verlassen griechische Insel

Flucht von der Trauminsel: Nach mehr als 200 Erdstöße seit Sonntag ist die beliebte griechische Ferieninsel Santorini in der Ägäis auch am Montag nicht zur Ruhe gekommen. Am Mittag gab es ein Erdbeben der Stärke 4,9 zwischen Santorini und der Nachbarinsel Anafi, wie das Institut für Geodynamik des Nationalobservatoriums von Athen mitteilte. Mehrere tausend Bewohner von Santorini verließen sicherheitshalber die Insel.

Textgröße:

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis rief die Bewohner der Insel auf, trotz der "sehr starken" seismischen Aktivitäten "ruhig zu bleiben". "Wir müssen mit einem sehr starken geologischen Phänomen umgehen", sagte er am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. "Ich möchte unsere Inselbewohner vor allem bitten, ruhig zu bleiben", sagte er.

Beunruhigt durch die permanenten Erdstöße in den vergangenen zwei Tagen verließen seit Sonntag aber mehrere tausend der insgesamt 15.500 ständigen Bewohner die Kykladen-Insel im östlichen Mittelmeer. Montagnachmittag gingen rund tausend Menschen an Bord einer Fähre nach Piräus, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP beobachteten.

Bereits am Sonntag hatten mehr als tausend Menschen die Insel verlassen. "Vergangene Nacht, das haben wir überprüft, hatte die (Fähre) Blue Star Chios 1100 aus Santorin stammende Menschen an Bord", sagte eine Mitarbeiterin der Küstenwache. Panik war bei den Inselbewohnern allerdings nicht zu beobachten. Vor einigen örtlichen Reisebüros bildeten sich Warteschlangen.

In der Nacht zum Dienstag werde um 01.00 Uhr Ortszeit (Mitternacht MEZ) eine zusätzliche Fähre aus Santorini abfahren, sagte eine Mitarbeiterin des Reisebüros. Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines charterte zusätzliche Flugzeuge für Montag und Dienstag von und nach Santorini, wie die Nachrichtenagentur ANA meldete.

"Wir sind alle beunruhigt. Wir müssen alle fahren und Schlange stehen, um die Fähre zu bekommen, vor allem (zum Schutz) für unsere Kinder", sagte der 45-jährige Dimitris Selistai, der seit 25 Jahren auf Santorini arbeitet.

"Es hat alle drei bis vier Stunden gebebt. So etwas habe ich noch nie vorher erlebt", sagte der seit 17 Jahren auf der Insel lebende Fremdenführer Kostas Sakavaras, der am Sonntag mit seiner Familie abgereist war, der Nachrichtenagentur AFP am Telefon. Das Boot von Santorini nach Piräus sei voll gewesen.

Das Zentrum des Bebens der Stärke 4,9 am Montagmittag lag zwischen Santorini und der nahegelegenen Insel Anafi, wie das Institut für Geodynamik mitteilte. Wenige Minuten später erhielten die Inselbewohner eine Warnmitteilung auf ihrem Smartphone, in der vor möglichen Erdrutschen in einigen Dörfern gewarnt wurde. Von den seismischen Aktivitäten waren dem Institut zufolge auch die Inseln Ios und Amorgos betroffen.

Einige Bewohner hatten die Nacht aus Angst im Freien verbracht. Sie schliefen in ihren Autos oder an Orten, die von den Behörden als sicher deklariert worden waren. Alle Schulen blieben am Montag geschlossen.

Der Präsident der Organisation für erdbebensichere Planung und Absicherung, Efthymios Lekkas, sagte dem öffentlichen Sender ERT, es gebe die "geringfügige Möglichkeit eines Erdbebens der Stärke 5,5". Ein Erdbeben einer Stärke von mehr als 6 schloss er aber aus.

Bei einem Erdbeben der Stärke 7,5 im Jahr 1956 waren rund 50 Menschen auf Santorini ums Leben gekommen, es wurde auch ein Tsunami ausgelöst.

Der griechische Katastrophenschutz forderte die Bevölkerung von Santorini auf, größere Versammlungen in geschlossenen Räumen zu vermeiden. Außerdem sollten bestimmte Häfen und verlassene Gebäude gemieden werden.

Das Auswärtige Amt verwies in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Griechenland darauf, dass Reisende Küstengebiete sofort verlassen sollten. Bei starken seismischen Erschütterungen bestehe die Gefahr von Überschwemmungen. Wer Urlaub in der Region mache, solle sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes registrieren und auf seinem Mobiltelefon die Option "Notfallbenachrichtigungen" aktivieren.

Nach Angaben der griechischen Behörden sind die Erdbeben nicht die Folge von vulkanischer Aktivität, sondern von Verschiebungen der Erdplatten.

Santorini gehört zur Inselgruppe der Kykladen in der Ägäis im östlichen Mittelmeer. Auf der Insel leben dauerhaft 15.500 Menschen, zu denen allein im Jahr 2023 noch 3,4 Millionen Touristen kamen.

S.Jones--TFWP