The Fort Worth Press - Behörden: Mehr als 1000 Tote bei Erdbeben in Afghanistan

USD -
AED 3.672504
AFN 64.503991
ALL 81.046102
AMD 360.780113
ANG 1.789785
AOA 917.000367
ARS 1523.143125
AUD 1.422273
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.745704
BBD 2.012675
BDT 123.586379
BGN 1.747831
BHD 0.377114
BIF 2995.403222
BMD 1
BND 1.277279
BOB 11.766859
BRL 4.965204
BSD 0.999331
BTN 94.818583
BWP 13.766234
BYN 2.934172
BYR 19600
BZD 2.009729
CAD 1.40025
CDF 2316.000362
CHF 0.825078
CLF 0.025294
CLP 995.510396
CNY 6.67805
CNH 6.670604
COP 3150.41
CRC 456.018209
CUC 1
CUP 23.982684
CVE 98.420137
CZK 21.719504
DJF 177.944392
DKK 6.67165
DOP 61.293346
DZD 134.335699
EGP 55.079216
ERN 15
ETB 162.538225
EUR 0.89267
FJD 2.237204
FKP 0.74735
GBP 0.747692
GEL 2.590391
GGP 0.74735
GHS 11.586558
GIP 0.74735
GMD 74.000355
GNF 8843.664926
GTQ 7.638684
GYD 209.291739
HKD 7.84235
HNL 26.828223
HRK 6.728204
HTG 130.968001
HUF 327.370388
IDR 18093.85
ILS 3.10555
IMP 0.74735
INR 94.945504
IQD 1514.883742
IRR 1832375.000352
ISK 121.780386
JEP 0.74735
JMD 158.593297
JOD 0.70904
JPY 156.860385
KES 129.754095
KGS 87.448604
KHR 4082.652742
KMF 439.503794
KPW 899.999961
KRW 1323.525039
KWD 0.31069
KYD 0.832775
KZT 453.715357
LAK 22486.722899
LBP 89486.053465
LKR 331.81595
LRD 170.375329
LSL 16.556076
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399786
MAD 9.815504
MDL 18.037221
MGA 4519.123488
MKD 54.987281
MMK 2100.348965
MNT 3600.056668
MOP 8.073191
MRU 39.936627
MUR 47.160378
MVR 15.460378
MWK 1732.762083
MXN 18.668404
MYR 4.085304
MZN 63.903729
NAD 16.556076
NGN 1332.060377
NIO 36.774222
NOK 9.35739
NPR 151.709734
NZD 1.750854
OMR 0.38297
PAB 0.999241
PEN 3.431874
PGK 4.475387
PHP 63.618038
PKR 276.527424
PLN 3.92999
PYG 5779.443924
QAR 3.642612
RON 4.779804
RSD 105.321038
RUB 80.331771
RWF 1476.413621
SAR 3.751558
SBD 8.07458
SCR 13.982238
SDG 601.503676
SEK 9.931804
SGD 1.276904
SHP 0.7473
SLE 22.950371
SLL 20969.504398
SOS 571.07154
SRD 37.628038
STD 20697.981008
STN 21.868166
SVC 8.743696
SYP 13001.999685
SZL 16.555541
THB 33.770369
TJS 9.208462
TMT 3.51
TND 2.983978
TOP 2.40776
TRY 49.703804
TTD 6.789842
TWD 32.585804
TZS 2645.601821
UAH 45.239791
UGX 4402.195742
UYU 40.076762
UZS 11958.762887
VES 879.788904
VND 25842.5
VUV 118.928057
WST 2.764707
XAF 585.553409
XAG 0.018551
XAU 0.000250266221
XCD 2.70255
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 585.553409
XPF 106.448878
YER 236.103589
ZAR 16.57373
ZMK 9001.203584
ZMW 20.091043
ZWL 321.999592
SSP 5745.817056
MXV 2.106972
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Behörden: Mehr als 1000 Tote bei Erdbeben in Afghanistan

Behörden: Mehr als 1000 Tote bei Erdbeben in Afghanistan

Nach mehreren schweren Erdbeben in Afghanistan ist die Zahl der Todesopfer nach jüngsten Behördenangaben auf mehr als 1000 gestiegen. Die Zahl der bei dem Erdbeben ums Leben gekommenen Menschen sei "sehr hoch" und liege mittlerweile "bei mehr als tausend", sagte der stellvertretende Sprecher der Talibanregierung, Bilal Karimi, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Das Beben der Stärke 6,3 hatte die Region um die Provinzhauptstadt Herat am Samstag erschüttert, es folgten mehrere starke Nachbeben.

Textgröße:

Die Behörden warteten nun ab, "wie die endgültigen Zahlen ausfallen werden", sagte Regierungssprecher Karimi der AFP.

Am Vortag hatten die Behörden noch von 120 Toten und mehr als tausend Verletzten gesprochen. Betroffen seien auch "Frauen, Kinder und ältere Menschen", teilte der Leiter der Katastrophenschutzbehörde der westlichen Provinz Herat, Mosa Aschari, am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Ein anderer Behördenvertreter sagte, es sei mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Opferzahlen zu rechen.

Das Beben hatte nach afghanischen Angaben und laut dem US-Erdbebendienst USGS eine Stärke von 6,3. Das Zentrum des Bebens lag demnach 40 Kilometer nordwestlich von Herat, der größten Stadt in der Region. Die Behörden meldeten später acht Nachbeben mit einer Stärke zwischen 4,3 und 6,3. Die US-Behörde hielt in einer ersten Bewertung der Lage hunderte Opfer für möglich. Wegen unterbrochener Telefonverbindungen konnten viele Menschen ihre Angehörigen nicht erreichen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in mindestens zwölf Dörfern der Provinz Herat mehr als 600 Häuser zerstört oder teilweise beschädigt, etwa 4200 Menschen sind demnach betroffen.

Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Mullah Dschan Sajek, sagte AFP, es werde damit gerechnet, dass die Zahl der Todesopfer "sehr hoch steigt". Das Auswärtige Amt in Berlin sprach von hunderten Todesopfern durch das Erdbeben und bekundete sein Mitgefühl mit den Angehörigen der Erdbebenopfer und den Verletzten.

Deutschland koordiniere seine Reaktion "mit unseren internationalen Partnern", hieß es in einer Erklärung des Ministeriums im Onlinedienst X, ehemals Twitter. Afghanistan befindet sich ohnehin schon in einer humanitären Krise, weil nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban im Sommer 2021 viele ausländische Hilfsorganisationen das Land verließen.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah in dem Dorf Sarboland im Bezirk Sind Dschan Dutzende durch das Beben eingestürzte Häuser. Gruppen von Männern mit Schaufeln suchten in den Trümmern nach Verschütteten, während Frauen und Kinder sich auf eine Nacht im Freien bei schneidendem Wind einstellten.

"Es gab einen großen Lärm und da war nicht viel Zeit zu reagieren", schilderte der 42 Jahre alte Baschir Ahmad die Katastrophe. "Beim ersten Beben stürzten alle Häuser ein." Wer in den Häusern gewesen sei, "wurde begraben".

Der 32 Jahre alte Nek Mohammed sagte, er sei während des Bebens bei der Arbeit gewesen. Als er heimgekommen sei, sei "nichts übrig" gewesen. "Alles hat sich in Sand verwandelt", fügte er hinzu. Nun hätten die Überlebenden nicht einmal Decken, um sich vor der Kälte zu schützen.

Erdbeben ereignen sich immer wieder in Afghanistan, insbesondere am Hindukusch, wo die Indische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander stoßen. Da viele Häuser in dem Land schlecht gebaut sind, richten die Erdstöße oftmals schwere Schäden an.

Im Juni vergangenen Jahres waren mehr als tausend Menschen ums Leben gekommen, als ein Beben der Stärke 5,9 die verarmte Provinz Paktika erschütterte. Zehntausende Menschen verloren zudem ihr Zuhause.

G.George--TFWP