The Fort Worth Press - Drama um notleidenden Wal in Ostsee: Tier schwimmt sich frei und kommt wieder fest

USD -
AED 3.67315
AFN 62.999973
ALL 81.350035
AMD 368.619928
ANG 1.789884
AOA 917.999603
ARS 1384.9883
AUD 1.384073
AWG 1.8025
AZN 1.699323
BAM 1.665737
BBD 2.014002
BDT 122.916542
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.272943
BOB 6.909768
BRL 4.912699
BSD 0.999974
BTN 95.574596
BWP 13.497654
BYN 2.795772
BYR 19600
BZD 2.011098
CAD 1.371269
CDF 2225.000509
CHF 0.78158
CLF 0.023233
CLP 914.349979
CNY 6.792099
CNH 6.793665
COP 3787.52
CRC 456.337884
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.249749
CZK 20.751797
DJF 177.720241
DKK 6.36884
DOP 59.102616
DZD 132.260017
EGP 52.895103
ERN 15
ETB 156.999803
EUR 0.852397
FJD 2.18775
FKP 0.732576
GBP 0.739685
GEL 2.67029
GGP 0.732576
GHS 11.309472
GIP 0.732576
GMD 73.501836
GNF 8780.000168
GTQ 7.629479
GYD 209.200816
HKD 7.829005
HNL 26.619694
HRK 6.422203
HTG 130.641411
HUF 305.044497
IDR 17518.6
ILS 2.91395
IMP 0.732576
INR 95.70685
IQD 1310
IRR 1311999.999791
ISK 122.420205
JEP 0.732576
JMD 158.005681
JOD 0.708951
JPY 157.696496
KES 129.150518
KGS 87.449922
KHR 4010.000139
KMF 420.000099
KPW 900.018246
KRW 1493.829936
KWD 0.30815
KYD 0.833284
KZT 463.807245
LAK 21954.999762
LBP 89916.084572
LKR 322.988085
LRD 183.125064
LSL 16.549601
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325001
MAD 9.136497
MDL 17.113657
MGA 4175.000019
MKD 52.55373
MMK 2098.953745
MNT 3580.85029
MOP 8.063178
MRU 40.010219
MUR 46.709678
MVR 15.400789
MWK 1740.999931
MXN 17.255695
MYR 3.933956
MZN 63.909977
NAD 16.550121
NGN 1371.890348
NIO 36.672936
NOK 9.193515
NPR 152.919183
NZD 1.68244
OMR 0.384496
PAB 0.99997
PEN 3.432969
PGK 4.35025
PHP 61.513501
PKR 278.624979
PLN 3.6253
PYG 6104.094095
QAR 3.6455
RON 4.435596
RSD 100.056011
RUB 73.824732
RWF 1462
SAR 3.753915
SBD 8.029009
SCR 13.897317
SDG 600.496866
SEK 9.30206
SGD 1.272615
SHP 0.746601
SLE 24.624945
SLL 20969.496166
SOS 571.481055
SRD 37.254501
STD 20697.981008
STN 21.225
SVC 8.74942
SYP 110.529423
SZL 16.560202
THB 32.398106
TJS 9.349521
TMT 3.5
TND 2.87225
TOP 2.40776
TRY 45.399399
TTD 6.786301
TWD 31.563204
TZS 2592.506089
UAH 43.949563
UGX 3758.511585
UYU 39.765444
UZS 12149.99979
VES 504.28356
VND 26339
VUV 118.32345
WST 2.709295
XAF 558.672555
XAG 0.011763
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.802185
XDR 0.69336
XOF 556.502614
XPF 102.124992
YER 238.650275
ZAR 16.547699
ZMK 9001.20071
ZMW 18.82407
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • Goldpreis

    -22.2000

    4706.5

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1747

    -0.34%

Drama um notleidenden Wal in Ostsee: Tier schwimmt sich frei und kommt wieder fest

Drama um notleidenden Wal in Ostsee: Tier schwimmt sich frei und kommt wieder fest

Das Drama um den vor der Ostseeküste festsitzenden Buckelwal dauert weiter an. Am Montag verließ das notleidende Tier nach drei Wochen weitestgehender Regungslosigkeit seine bisherige Position in einer seichten Bucht vor der Insel Poel, kam allerdings wenig später erneut auf einer Sandbank in flachem Wasser fest. Die weitere Entwicklung war offen, Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sprach gleichwohl von einem "Lichtblick" und einer "Chance" für das Tier.

Textgröße:

Der Wal kam damit einer seit Tagen vorbereiteten Rettungsaktion durch eine Privatinitiative zuvor, die das hilfslose Tier mit einem System aus Luftkissen und Pontons anheben und bis in Nordsee oder Atlantik schleppen will. Es soll sich um eine Art allerletzten Hilfsversuch für den bereits mehrfach gestrandeten Wal handeln, der von Behörden und hinzugezogenen Experten praktisch schon aufgegeben worden war.

Backhaus zufolge beobachteten und berieten die von zwei Unternehmern finanzierte Initiative und die Behörden die neue Lage. Denkbar waren demnach etwa Versuche, den Wal zum Weiterschwimmen zu animieren. Es handle sich nicht um eine neue Strandung des Tiers, betonte der Minister vor Ort. Nach Angaben der Helfer, die den Wal von Booten aus beobachteten, liege dieser nicht vollständig auf. "Er ruht sich aus."

Nach Angaben des an der Rettungsinitiative beteiligten Walkenners und Umweltaktivisten Sergio Bambaren schwamm sich das Tier bei hohem Wasserstand selbst frei und wurde von den Helfern an einen "sicheren Ort" geleitet. In den "nächsten Tagen" solle versucht werden, es ins offene Meer zu bringen, schrieb der Peruaner am Montag im sozialen Netzwerk Instagram. Die Überlebenschance liege weiter "bei 50 zu 50".

Der Wal wurde erstmals am 3. März im Hafen von Wismar beobachtet und irrt seither vor der deutschen Ostseeküste umher. Er strandete dabei mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, zuletzt kam er in einer Seitenbucht vor der Insel Poel bei Wismar fest. Es ist unklar, warum das ungefähr vier bis fünf Jahre alte Tier in die für ihn als Lebensraum ungeeignete Ostsee geriet und was ihm fehlt.

Das Landesumweltministerium und Fachleute kamen schon vor rund drei Wochen zu dem Schluss, dass der Meeressäuger in schlechtem Zustand, mutmaßlich schwer krank und womöglich sogar sterbend sei. Ende März wurden sämtliche Bemühungen zur aktiven Rettung mangels realistischer Erfolgsaussichten und aus tierschutzrechtlichen Bedenken beendet. Es galt als wahrscheinlich, dass der Wal in der Bucht verenden würde.

Gleichwohl entschied das Landesumweltministerium in der vergangenen Woche, einen neuerlichen Rettungsversuch durch die unter anderem von Mediamarkt-Gründer Walter Gunz getragene private Initiative zu dulden. Die Verantwortung dafür liegt allein bei der Initiative, die Behörden überwachen die Aktion jedoch mit eigenen Fachleuten und stehen mit den Verantwortlichen im ständigem Austausch. Die Initiative erhalte "vollständige Hilfestellung", sagte Ressortchef Backhaus am Montag.

Demnach waren unter anderem sechs Boote der Rettungsorganisation DLRG in die Walbegleitung eingebunden, die Wasserschutzpolizei befand sich ebenfalls vor Ort. Die Behörden im benachbarten Schleswig-Holstein wurden informiert, weil der Wal auch in ihren Bereich schwimmen könnte.

Für den Montag war eigentlich der Start der Hebeaktion der Initiative erwartet worden, die Vorbereitungen dafür laufen seit Tagen. In der Bucht wurde ein Arbeitsponton platziert, Helfer saugten Meeresgrund rund um das Tier ab. Ein Schlepper für den Geleitzug in Richtung Atlantik, wo Buckelwale heimisch sind, hält sich ebenfalls bereit.

Nach Angaben des Ministers schwamm das Tier dann aber am Montag gegen 07.00 Uhr los, wohl begünstigt durch höhere Wasserstände infolge starken Winds. Es schwamm zeitweise noch tiefer in die schmale Bucht hinein, wurde von Begleitbooten aber wieder in die andere Richtung gelotst.

Auf Livebildern war zu sehen, wie Schlauchboote und Jetskis den Wal begleiteten. Dieser kam nach einiger Zeit wieder auf einer Sandbank noch innerhalb der Seitenbucht fest, befindet sich nun allerdings näher am Ausgang in tiefere Bereiche. Das Tier habe eine "ziemliche Kraftanstrengung" hinter sich und bekomme nun Ruhe, sagte Backhaus.

Es handle sich um einen Erfolg. Bei der gesamten Rettungsaktion gehe es darum, dem Tier noch eine Chance zu eröffnen, die es für sich nutzen könne. "Das hat er jetzt gemacht", sagte der Minister vor Medienvertretern. "Jetzt hoffen wir mal, dass wir weiterkommen."

W.Matthews--TFWP