The Fort Worth Press - Steinmeier mahnt Israel zu Einhaltung völkerrechtlicher Regeln

USD -
AED 3.672498
AFN 65.508796
ALL 80.950045
AMD 366.423744
AOA 917.999875
ARS 1499.757298
AUD 1.42365
AWG 1.8
AZN 1.698562
BAM 1.697824
BBD 2.017891
BDT 124.016338
BHD 0.377796
BIF 2994.283829
BMD 1
BND 1.284641
BOB 12.117713
BRL 5.123699
BSD 1.001871
BTN 95.346152
BWP 13.550126
BYN 2.966287
BYR 19600
BZD 2.01494
CAD 1.40211
CDF 2259.999763
CHF 0.81274
CLF 0.023195
CLP 915.879673
CNY 6.74905
CNH 6.74719
COP 3160.36
CRC 455.750926
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.718223
CZK 21.0489
DJF 178.411296
DKK 6.489235
DOP 58.379523
DZD 132.880291
EGP 49.695598
ERN 15
ETB 161.7072
EUR 0.86806
FJD 2.215901
FKP 0.742819
GBP 0.743455
GEL 2.615018
GGP 0.742819
GHS 11.776297
GIP 0.742819
GMD 73.99975
GNF 8798.496547
GTQ 7.644462
GYD 209.601111
HKD 7.84481
HNL 26.852845
HRK 6.539003
HTG 130.990152
HUF 317.137974
IDR 17934
ILS 3.007702
IMP 0.742819
INR 95.38485
IQD 1312.470159
IRR 1374849.999974
ISK 123.610004
JEP 0.742819
JMD 158.809665
JOD 0.708998
JPY 158.398421
KES 129.369762
KGS 87.45004
KHR 4064.574925
KMF 427.000007
KRW 1421.414997
KWD 0.30965
KYD 0.834936
KZT 469.48422
LAK 22637.365499
LBP 89717.564641
LKR 336.535164
LRD 180.841182
LSL 16.341492
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.38659
MAD 9.347628
MDL 17.432256
MGA 4307.49732
MKD 53.409668
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.095403
MRU 40.165112
MUR 46.939753
MVR 15.45971
MWK 1737.235719
MXN 17.203801
MYR 4.092101
MZN 63.906089
NAD 16.341492
NGN 1364.669969
NIO 36.866479
NOK 9.54487
NPR 152.554158
NZD 1.705305
OMR 0.384496
PAB 1.001866
PEN 3.386533
PGK 4.426427
PHP 61.014017
PKR 278.144356
PLN 3.735597
PYG 5959.485913
QAR 3.6622
RON 4.561601
RSD 101.899019
RUB 83.002539
RWF 1471.771656
SAR 3.753349
SBD 8.068348
SCR 14.519863
SDG 600.501624
SEK 9.520075
SGD 1.282785
SLE 24.610149
SOS 572.596782
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.268377
SVC 8.766044
SZL 16.328036
THB 33.151503
TJS 9.242241
TMT 3.505
TND 2.938406
TRY 47.689601
TTD 6.78331
TWD 32.2305
TZS 2654.997969
UAH 44.861256
UGX 3731.93281
UYU 40.348973
UZS 11939.75433
VES 754.21125
VND 26217.5
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 569.434305
XAG 0.016077
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.805642
XDR 0.708194
XOF 569.434305
XPF 103.529248
YER 236.850163
ZAR 16.363903
ZMK 9001.198965
ZMW 19.060806
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    26.6000

    4326.2

    +0.61%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1526

    +0.01%

  • Euro STOXX 50

    25.5800

    6502.56

    +0.39%

  • MDAX

    4.7900

    32431.12

    +0.01%

  • DAX

    13.8300

    26140.13

    +0.05%

  • SDAX

    10.9000

    18564.81

    +0.06%

  • TecDAX

    54.2600

    4000.99

    +1.36%

Steinmeier mahnt Israel zu Einhaltung völkerrechtlicher Regeln
Steinmeier mahnt Israel zu Einhaltung völkerrechtlicher Regeln / Foto: © AFP

Steinmeier mahnt Israel zu Einhaltung völkerrechtlicher Regeln

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die israelische Regierung dazu aufgerufen, sich im Gazastreifen an internationale Regeln zum Schutz der Zivilbevölkerung zu halten. Israel müsse die Blockade für humanitäre Güter aufheben - "nicht irgendwann, sondern jetzt", sagte Steinmeier bei einem Treffen mit Israels Präsident Isaac Herzog am Montag in Berlin. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte nach Regierungsangaben seine Sorgen über die humanitäre Lage der Palästinenser in dem Gebiet.

Textgröße:

Anlass für Herzogs Besuch war die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor genau 60 Jahren. Steinmeier bezeichnete die daraus erwachsene deutsch-israelische Freundschaft als "politisches Wunder". Herzog bedankte sich für die verlässliche Unterstützung Deutschlands für sein Land.

"Als Freunde Israels leiden wir mit den Menschen, wir leiden insbesondere mit den Geiseln der Hamas und ihren Angehörigen", sagte Steinmeier am Montagabend bei einem Abendessen für Herzog in Schloss Bellevue. "Aber als Freunde Israels leiden wir nicht nur mit, wir sorgen uns auch um den Weg aus dem Leid."

"Die Feinde Israels halten sich nicht an Regeln, aber wir müssen es tun", sagte Steinmeier weiter. "Als Demokratien und Rechtsstaaten dürfen wir nicht hinwegsehen über das sich auftürmende Leid unter der Zivilbevölkerung Gazas, über hungernde Kinder und verzweifelte Mütter." Weiter sagte er: "Ohne die Suche nach Frieden werden Krieg und Besatzung ein Leiden ohne Ende."

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Steinmeier sprach Herzog vom "Stolz auf das Bündnis mit Deutschland". Deutschland habe "mehr für die Stärkung Israels getan als jedes andere Land der Welt außer den Vereinigten Staaten - das ist bis heute so geblieben", sagte er. Gerade auch nach dem blutigen Überfall der radikalislamischen Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel am 7. Oktober 2023 habe sich Deutschland fest an die Seite Israels gestellt. "Nach dem 7. Oktober zeugt dies von höchster moralischer Klarheit", sagte Herzog.

Beide Präsidenten räumten in der Pressekonferenz ein, dass es zwischen den Ländern Meinungsverschiedenheiten gebe, die aber freundschaftlich besprochen würden. Steinmeier brachte seine Sorge über das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen zum Ausdruck und forderte einen Waffenstillstand sowie unverzüglichen Zugang für humanitäre Güter für die palästinensische Zivilbevölkerung in dem Gebiet.

"Mir ist sehr bewusst: Der Blick auf die Gegenwart stimmt alles andere als hoffnungsvoll in dieser schweren Zeit", sagte Steinmeier. Der deutsch-israelische Jahrestag sei "nicht unbeschwert", fügte er hinzu. "Große Feierstimmung kann sich kaum einstellen - und wie auch?"

Präsident Herzog stellte Israels Selbstverteidigung in einen größeren Kontext: "Auch in diesen Tagen ist Israel das Bollwerk des Westens", sagte er. Sein Land fungiere als "Schutzwall der Freiheit, der Demokratie, der Menschheit und der Menschlichkeit" - insbesondere gegen den Iran, der "durchdrungen von einer schrecklichen antisemitischen Motivation die Zerstörung des Staates Israel" anstrebe. Die Hamas agiere dabei als "verlängerter Arm des Iran".

Am Morgen hatte Steinmeier den Gast aus Israel mit militärischen Ehren empfangen. Vor dem festlichen Abendessen in Schloss Bellevue hatten Steinmeier und Herzog an einem deutsch-israelischen Jugendkongress teilgenommen und mit einer Kranzniederlegung am Berliner Mahnmal "Gleis 17" an die Jüdinnen und Juden erinnert, die im nationalsozialistischen Deutschland ermordet worden waren. Am Dienstag wollen die beiden Präsidenten das gemeinsame Programm in Israel fortsetzen.

Bundeskanzler Merz empfing den israelischen Präsidenten zu einem vertraulichen Gespräch im Kanzleramt. Wie die Bundesregierung mitteilte, nannte Merz bei dem Treffen die Freundschaft zwischen Israel und Deutschland "einen großen Schatz", den es 80 Jahre nach dem von Deutschen verübten Holocaust zu bewahren gelte. Der Kanzler habe bei dem Treffen aber auch seine Sorge über die seit März wieder intensivierten Kampfhandlungen im Gazastreifen geäußert, ebenso über die humanitäre Situation in dem Gebiet.

Außerdem habe der Kanzler die Hoffnung auf erfolgreiche Verhandlungen über einen Waffenstillstand zum Ausdruck gebracht, hieß es weiter. Die Perspektive einer Zwei-Staaten-Lösung bleibe nach seiner Einschätzung die beste Chance für Frieden und Sicherheit für Israel und seine Nachbarn, sagte Merz demnach.

W.Matthews--TFWP