The Fort Worth Press - Prinz Harry und Boulevardzeitung einigen sich in Streit um angezapfte Telefone

USD -
AED 3.672497
AFN 65.496392
ALL 80.950045
AMD 366.423744
AOA 918.000162
ARS 1499.744031
AUD 1.420989
AWG 1.8
AZN 1.699932
BAM 1.697824
BBD 2.017891
BDT 124.016338
BHD 0.377796
BIF 2994.283829
BMD 1
BND 1.284641
BOB 12.117713
BRL 5.110079
BSD 1.001871
BTN 95.346152
BWP 13.550126
BYN 2.966287
BYR 19600
BZD 2.01494
CAD 1.401975
CDF 2260.000304
CHF 0.811025
CLF 0.023195
CLP 915.880237
CNY 6.74905
CNH 6.746405
COP 3160.36
CRC 455.750926
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.718223
CZK 21.04795
DJF 178.411296
DKK 6.48647
DOP 58.379523
DZD 133.069676
EGP 49.781403
ERN 15
ETB 161.7072
EUR 0.86772
FJD 2.21395
FKP 0.743241
GBP 0.743915
GEL 2.614958
GGP 0.743241
GHS 11.776297
GIP 0.743241
GMD 74.000045
GNF 8798.496547
GTQ 7.644462
GYD 209.601111
HKD 7.845145
HNL 26.852845
HRK 6.538201
HTG 130.990152
HUF 317.973979
IDR 17878.8
ILS 3.00728
IMP 0.743241
INR 95.24685
IQD 1312.470159
IRR 1374850.000229
ISK 123.560122
JEP 0.743241
JMD 158.809665
JOD 0.709002
JPY 158.381499
KES 129.413261
KGS 87.450129
KHR 4064.574925
KMF 426.999707
KRW 1417.704991
KWD 0.309006
KYD 0.834936
KZT 469.48422
LAK 22637.365499
LBP 89717.564641
LKR 336.535164
LRD 180.841182
LSL 16.341492
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.38659
MAD 9.347628
MDL 17.432256
MGA 4307.49732
MKD 53.409668
MMK 2099.552715
MNT 3596.040078
MOP 8.095403
MRU 40.165112
MUR 47.07029
MVR 15.459779
MWK 1737.235719
MXN 17.17252
MYR 4.0911
MZN 63.902631
NAD 16.341492
NGN 1364.690247
NIO 36.866479
NOK 9.524965
NPR 152.554158
NZD 1.702835
OMR 0.384495
PAB 1.001866
PEN 3.386533
PGK 4.426427
PHP 60.911017
PKR 278.144356
PLN 3.732765
PYG 5959.485913
QAR 3.6622
RON 4.560696
RSD 101.822965
RUB 82.152892
RWF 1471.771656
SAR 3.753349
SBD 8.068348
SCR 14.492263
SDG 600.502614
SEK 9.497301
SGD 1.281575
SLE 24.600298
SOS 572.596782
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.268377
SVC 8.766044
SZL 16.328036
THB 33.057501
TJS 9.242241
TMT 3.505
TND 2.938406
TRY 47.704802
TTD 6.78331
TWD 32.289959
TZS 2647.503048
UAH 44.861256
UGX 3731.93281
UYU 40.348973
UZS 11939.75433
VES 754.21125
VND 26197.5
VUV 119.010387
WST 2.728415
XAF 569.434305
XAG 0.015545
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.805642
XDR 0.708194
XOF 569.434305
XPF 103.529248
YER 236.849903
ZAR 16.286398
ZMK 9001.200564
ZMW 19.060806
ZWL 321.999592
  • SDAX

    109.1800

    18673.99

    +0.58%

  • DAX

    216.8700

    26357

    +0.82%

  • TecDAX

    69.8800

    4070.87

    +1.72%

  • Goldpreis

    79.9000

    4379.5

    +1.82%

  • Euro STOXX 50

    43.2400

    6545.8

    +0.66%

  • MDAX

    112.1300

    32543.25

    +0.34%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1531

    +0.05%

Prinz Harry und Boulevardzeitung einigen sich in Streit um angezapfte Telefone
Prinz Harry und Boulevardzeitung einigen sich in Streit um angezapfte Telefone / Foto: © AFP/Archiv

Prinz Harry und Boulevardzeitung einigen sich in Streit um angezapfte Telefone

Prinz Harry und der Verlag der Boulevardzeitung "The Sun" haben ihren jahrelangen erbitterten Rechtsstreit um illegale Informationsbeschaffung beigelegt. Die Verlagsgruppe News Group Newspapers (NGN) habe sich bei dem jüngeren Sohn von König Charles III. in aller Form für die verbotenen Recherchemethoden entschuldigt und eingewilligt, ihm eine "erhebliche" Entschädigung zu zahlen, sagte Harrys Anwalt David Sherborne am Mittwoch im Londoner High Court.

Textgröße:

Die NGN von Unternehmer Rupert Murdoch entschuldige sich bei dem 40-Jährigen "umfassend und rückhaltlos" für die von ihren Journalisten und Privatdetektiven zwischen 1996 und 2011 gegen Prinz Harry eingesetzten Praktiken "des Telefonhackens, der Überwachung und des Missbrauchs privater Informationen", erklärte das Unternehmen. Zudem entschuldige sich NGN "für den Schaden", den Harrys "Beziehungen, Freundschaften und Familie" durch dieses Vorgehen erlitten hätten.

Auch für die Verletzung der Privatsphäre von Harrys 1997 bei einem Verkehrsunfall auf der Flucht vor Paparazzi gestorbener Mutter Prinzessin Diana entschuldigte sich das Verlagshaus.

Anwalt Sherborne sprach von einem "monumentalen Sieg" im Kampf des Prinzen gegen illegale Methoden der Boulevardpresse. NGN werde nun "endlich für seine illegalen Handlungen und seine krasse Missachtung des Gesetzes zur Verantwortung gezogen".

Mit dem außergerichtlichen Vergleich entgeht NGN einem auf acht Wochen angesetzten öffentlichen Prozess vor dem High Court, der am Dienstag begonnen hatte. Weiterer Kläger neben Prinz Harry war dabei der Labour-Abgeordnete Tom Watson, der zwischen 2009 und 2011 von der zu NGN gehörenden Zeitung "News of the World" ausgespäht wurde. Watson würdigte am Mittwoch Prinz Harrys "Tapferkeit und erstaunlichen Mut", gegen "die größten Raubtiere im Boulevard-Dschungel" vorzugehen.

Ende der 2000er Jahre waren Abhör-Vorwürfe gegen mehrere britische Boulevardzeitungen aufgekommen. NGN räumte damals illegale Praktiken ein und stellte die Zeitung "News of the World" 2011 ein. Vorwürfe gegen die "Sun" wies das Unternehmen dagegen zurück. Seither einigte sich NGN außergerichtlich mit rund 1300 Klägern und zahlte dabei laut Medienberichten rund eine Milliarde Pfund (rund 1,2 Milliarden Euro) an Schadenersatz und Anwaltskosten. Kein einziger Fall landete vor Gericht.

So hatte Schauspielstar Hugh Grant aus Furcht vor ruinösen Gerichtskosten im vergangenen Jahr einer Einigung mit NGN zugestimmt. Laut britischem Recht müssen Kläger selbst bei einem Sieg vor Gericht die gesamten Verfahrenskosten tragen, wenn sie einen Vergleich ablehnen und der Richter schließlich eine niedrigere Entschädigungssumme festlegt als im Vergleich vorgesehen.

Der Labour-Abgeordnete Watson rief die Regierung und die Polizei am Mittwoch dazu auf, das mit der Entschuldigung einhergehende Schuldeingeständnis von NGN zu untersuchen. "Wollen wir wirklich als ein Land weitermachen, in dem einige Manager über dem Gesetz stehen und außer Reichweite der Polizei sind?" fragte er.

Prinz Harry führte in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Prozessen gegen britische Boulevardmedien und deren Verlage. Der 40-Jährige macht Paparazzi für den Tod seiner Mutter 1997 in Paris verantwortlich. Im vergangenen Jahr gewann der jüngere Sohn von König Charles III. einen langwierigen Rechtsstreit gegen den Medienkonzern Mirror Group Newspapers um von Journalisten angezapfte Handys.

J.Barnes--TFWP