The Fort Worth Press - Europäische Verbände verzichten nach Fifa-Drohung auf "One-Love"-Armbinden bei WM

USD -
AED 3.672504
AFN 64.999738
ALL 80.977186
AMD 362.829864
ANG 1.790365
AOA 917.999733
ARS 1524.901902
AUD 1.437835
AWG 1.8
AZN 1.697801
BAM 1.722428
BBD 2.015086
BDT 123.012972
BGN 1.683441
BHD 0.377194
BIF 2999.951563
BMD 1
BND 1.277405
BOB 12.040458
BRL 5.177976
BSD 1.000454
BTN 95.892522
BWP 14.09417
BYN 3.010995
BYR 19600
BZD 2.012171
CAD 1.420055
CDF 2309.999604
CHF 0.835255
CLF 0.024659
CLP 973.679957
CNY 6.70335
CNH 6.708665
COP 3320.08
CRC 456.985341
CUC 1
CUP 24.01166
CVE 97.107857
CZK 21.521403
DJF 178.16097
DKK 6.58612
DOP 59.48895
DZD 133.786788
EGP 51.941701
ERN 15
ETB 163.421342
EUR 0.88098
FJD 2.244196
FKP 0.756991
GBP 0.753415
GEL 2.605005
GGP 0.756991
GHS 11.710208
GIP 0.756991
GMD 73.49797
GNF 8798.844552
GTQ 7.643396
GYD 209.328131
HKD 7.846935
HNL 26.859007
HRK 6.635204
HTG 130.939066
HUF 322.572499
IDR 17913
ILS 3.07365
IMP 0.756991
INR 95.89495
IQD 1310.606294
IRR 1693792.490641
ISK 120.689843
JEP 0.756991
JMD 158.336929
JOD 0.708991
JPY 157.183497
KES 129.659641
KGS 87.448695
KHR 4057.22564
KMF 435.000261
KPW 900.000318
KRW 1355.774968
KWD 0.30877
KYD 0.833726
KZT 440.074329
LAK 22455.503791
LBP 89592.031739
LKR 330.60617
LRD 171.583824
LSL 16.385613
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399
MAD 9.704712
MDL 17.763022
MGA 4394.578552
MKD 54.223526
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.086624
MRU 40.069045
MUR 47.759476
MVR 15.450052
MWK 1734.754084
MXN 18.01554
MYR 4.080905
MZN 63.909427
NAD 16.385685
NGN 1327.410215
NIO 36.821108
NOK 9.59793
NPR 153.428035
NZD 1.771995
OMR 0.3845
PAB 1.000449
PEN 3.44424
PGK 4.528402
PHP 62.773036
PKR 277.158584
PLN 3.843195
PYG 5852.979771
QAR 3.647324
RON 4.644901
RSD 103.522977
RUB 83.498128
RWF 1477.228194
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.873056
SDG 601.510374
SEK 9.98942
SGD 1.277491
SHP 0.755829
SLE 24.650084
SLL 20969.491881
SOS 571.727998
SRD 37.621501
STD 20697.981008
STN 21.576683
SVC 8.75393
SYP 13002.000254
SZL 16.377071
THB 33.587497
TJS 9.214436
TMT 3.51
TND 2.966913
TOP 2.40776
TRY 49.016797
TTD 6.787408
TWD 31.859011
TZS 2640.002945
UAH 44.690709
UGX 3921.672237
UYU 40.308767
UZS 11835.41907
VES 857.98905
VND 25962
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 577.884754
XAG 0.016551
XAU 0.000240281514
XCD 2.70255
XCG 1.803098
XDR 0.707052
XOF 577.884754
XPF 105.029547
YER 236.397143
ZAR 16.40499
ZMK 9001.199746
ZMW 19.559579
ZWL 321.999592
SSP 5712.591902
MXV 2.039319
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Europäische Verbände verzichten nach Fifa-Drohung auf "One-Love"-Armbinden bei WM
Europäische Verbände verzichten nach Fifa-Drohung auf "One-Love"-Armbinden bei WM / Foto: © AFP

Europäische Verbände verzichten nach Fifa-Drohung auf "One-Love"-Armbinden bei WM

Die Drohung des Weltfußballverbands Fifa mit Sanktionen gegen Spieler, die bei der WM in Katar mit einer "One Love"-Armbinde auflaufen, ist auf scharfe Kritik gestoßen. Neben Politikern von SPD und Grünen zeigte sich auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International empört über das Verhalten der Fifa. Die Kapitäne europäischer Mannschaften werden wegen der Drohung nicht wie angekündigt eine Armbinde als Zeichen für Vielfalt und Toleranz tragen.

Textgröße:

Der Weltfußballverband Fifa habe "sehr deutlich" zu verstehen gegeben, dass er "sportliche Sanktionen" verhängen werde, "falls unsere Kapitäne die Armbinden auf dem Spielfeld tragen", erklärten sieben für die Fußball-WM in Katar qualifizierte europäische Fußballverbände am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Der deutsche Mannschaftskapitän Manuel Neuer wollte ebenso wie seine Kollegen aus den Niederlanden, England, Wales, der Schweiz, Belgien und Dänemark die vielfarbige Armbinde mit einem Herz als Zeichen gegen Diskriminierung während des Turniers in dem Golfstaat tragen.

Fifa-Regeln verbieten es Spielern, Kleidung zu tragen, die nicht vom Weltverband autorisiert wurden. Bei Zuwiderhandlung drohen den Spielern gelbe Karten.

Die Armbinden sind Teil einer Kampagne für Inklusion. Sie gelten als Protest gegen die Gesetze des WM-Gastgebers Katar, der unter anderem Homosexualität unter Strafe stellt.

"Als nationale Verbände können wir unsere Spieler nicht in Situationen bringen, wo sie mit sportlichen Sanktionen wie Verwarnungen rechnen müssen", hieß es in der Erklärung der Verbände, darunter auch der Deutsche Fußballbund (DFB).

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty bezeichnete die Fifa-Drohung als "grotesk". "Die Fifa fährt schweres Geschütz gegen einzelne Spieler auf, um nationale Fußballverbände daran zu hindern, sich für Menschenrechte auszusprechen", erklärte der Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, Markus N. Beeko, in Berlin.

Dies sei "ein weiterer Beleg dafür, dass die Fifa ihre eigenen Werte und Verantwortlichkeiten mit Füßen tritt". Die Fifa habe sich "zu den Menschenrechten bekannt und dazu gehört auch das Recht, zu lieben, wen man möchte, ohne Angst vor Verfolgung und Diskriminierung".

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sagte in Berlin, für alle Fußballfans sei die "Fifa als Weltfußballorganisation eine schlichte Schande". Mit ihrem "Druck und ihrer Unklarheit", was mögliche Sanktionen angeht, habe die Fifa dafür gesorgt, dass diese Binden nun "schlussendlich nicht getragen werden können". Die Fifa hindere "Sportlerinnen und Sportler an ihrer freien Meinungsäußerung" und falle den "Menschen in Katar und anderswo in den Rücken".

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sagte in Berlin, dass die Fifa "den DFB so massiv unter Druck gesetzt" habe, sei "unter Partnern (...) mit Sicherheit nicht gerade freundschaftlich und schon gar nicht kollegial". Er würde sich "manchmal mehr Zivilcourage von Seiten der Fifa" wünschen.

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte in Berlin, der Fall spreche für sich, "was die unsägliche Politik der Fifa angeht". Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), kritisierte nicht nur die Fifa, sondern zeigte sich auch enttäuscht über das Einknicken der deutschen Nationalmannschaft. "Die ganze WM in Katar ist eine ungeheuerliche Farce", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

In ihren Statuten verbiete die Fifa ausdrücklich die Diskriminierung aufgrund von Geschlecht oder sexueller Orientierung, sagte Lehmann. "Nun bekämpft sie sogar Mannschaften und Spieler, die sich für genau diese Botschaft einsetzen wollen." Er sei aber "auch zutiefst enttäuscht vom DFB und erwarte, dass der Verband die eigenen Spieler stärkt und sich klar während des Turniers für die Menschenrechte positioniert".

T.Dixon--TFWP