The Fort Worth Press - Bürgergeld soll im Januar kommen - Kabinett bringt Gesetz auf den Weg

USD -
AED 3.672503
AFN 64.500995
ALL 81.166471
AMD 363.530609
ANG 1.790365
AOA 916.999708
ARS 1524.975696
AUD 1.427643
AWG 1.80125
AZN 1.697406
BAM 1.723635
BBD 2.01455
BDT 122.977945
BGN 1.683441
BHD 0.377018
BIF 2997.193078
BMD 1
BND 1.277876
BOB 12.05776
BRL 5.211068
BSD 1.000181
BTN 95.952657
BWP 13.657294
BYN 3.019137
BYR 19600
BZD 2.011642
CAD 1.41803
CDF 2325.000081
CHF 0.833235
CLF 0.02445
CLP 965.430476
CNY 6.71045
CNH 6.704835
COP 3368.91
CRC 455.717175
CUC 1
CUP 24.004688
CVE 97.175893
CZK 21.498402
DJF 178.109536
DKK 6.58331
DOP 59.478538
DZD 133.419843
EGP 52.070704
ERN 15
ETB 163.374269
EUR 0.880699
FJD 2.23975
FKP 0.754339
GBP 0.754925
GEL 2.595028
GGP 0.754339
GHS 11.657656
GIP 0.754339
GMD 74.000019
GNF 8797.077629
GTQ 7.636548
GYD 209.280908
HKD 7.845775
HNL 26.851268
HRK 6.633002
HTG 130.898612
HUF 322.636967
IDR 17955
ILS 3.056304
IMP 0.754339
INR 95.898149
IQD 1310.308056
IRR 1374849.999913
ISK 120.480419
JEP 0.754339
JMD 158.34211
JOD 0.708965
JPY 157.1055
KES 129.597618
KGS 87.448302
KHR 4059.204815
KMF 432.999827
KPW 900.000318
KRW 1353.409472
KWD 0.30856
KYD 0.833521
KZT 439.095969
LAK 22442.154059
LBP 89567.332478
LKR 331.075752
LRD 171.53357
LSL 16.386165
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.398082
MAD 9.687185
MDL 17.748225
MGA 4404.707873
MKD 54.27009
MMK 2099.371601
MNT 3597.221926
MOP 8.083477
MRU 40.048647
MUR 47.610023
MVR 15.459857
MWK 1734.386774
MXN 17.894275
MYR 4.081897
MZN 63.899662
NAD 16.385877
NGN 1324.750174
NIO 36.812303
NOK 9.57631
NPR 153.522722
NZD 1.768175
OMR 0.384498
PAB 1.000181
PEN 3.440545
PGK 4.525445
PHP 62.56196
PKR 277.081154
PLN 3.84452
PYG 5875.587713
QAR 3.645826
RON 4.648598
RSD 103.488054
RUB 84.125337
RWF 1476.771496
SAR 3.756513
SBD 8.026199
SCR 13.832916
SDG 601.504398
SEK 9.971145
SGD 1.27741
SHP 0.754404
SLE 24.59971
SLL 20969.491881
SOS 571.602311
SRD 37.68604
STD 20697.981008
STN 21.591705
SVC 8.752132
SYP 13002.000254
SZL 16.382376
THB 33.517013
TJS 9.206879
TMT 3.5
TND 2.96908
TOP 2.40776
TRY 49.000504
TTD 6.785083
TWD 31.805801
TZS 2635.002955
UAH 44.863071
UGX 3920.877416
UYU 40.098881
UZS 11822.560247
VES 856.71525
VND 25972.5
VUV 118.916544
WST 2.76931
XAF 577.700848
XAG 0.016414
XAU 0.000240682865
XCD 2.70255
XCG 1.802599
XDR 0.707052
XOF 577.700848
XPF 105.104986
YER 236.624983
ZAR 16.37145
ZMK 9001.200677
ZMW 19.578657
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.026037
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bürgergeld soll im Januar kommen - Kabinett bringt Gesetz auf den Weg
Bürgergeld soll im Januar kommen - Kabinett bringt Gesetz auf den Weg / Foto: © AFP/Archiv

Bürgergeld soll im Januar kommen - Kabinett bringt Gesetz auf den Weg

Ab Januar soll das neue Bürgergeld das bisherige Hartz-IV-System ablösen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf den Weg, der unterem eine deutliche Anhebung der Regelsätze vorsieht. Geplant sind zudem bessere Zuverdienstmöglichkeiten und die Beibehaltung der bisherigen Sanktionen in abgemilderter Form sowie mehr Hilfen für Qualifizierung und Weiterbildung. Die Union kritisierte die Vorlage scharf.

Textgröße:

Der Regelsatz für alleinstehende Erwachsene steigt von 449 Euro um 53 Euro auf 502 Euro. Die bisherigen Sanktionen werden abgemildert: Wer etwa wiederholt einen Termin beim Jobcenter nicht wahrnimmt, kann von Anfang an mit einer zehnprozentigen Leistungskürzung belegt werden. Nach Ablauf der sechsmonatigen "Vertrauenszeit" sind bei sogenannten Pflichtverletzungen - etwa der Ablehnung eines zumutbaren Jobs - zusätzlich höhere Abzüge möglich: Beim ersten Verstoß werden 20 Prozent vom Regelsatz abgezogen, beim zweiten 30 Prozent.

Gleichzeitig werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten ausgeweitet. Zusatzleistungen wie ein "Weiterbildungsgeld" sollen außerdem zusätzliche Anreize schaffen, sich um eine Beschäftigung zu bemühen. Ob die Wohnung eines Leistungsempfängers angemessen ist, wird künftig erst nach zwei Jahren überprüft. Ähnliches gilt beim Vermögen bis zu einer bestimmten Obergrenze.

"Das neue Bürgergeld bietet Sicherheit und eröffnet Chancen", erklärte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Kurzbotschaftendienst Twitter. Es orientiere sich an der bevorstehenden Inflationsrate und sei weniger bürokratisch. "Zum 1. Januar lassen wir Hartz IV hinter uns", schrieb der Kanzler.

"Mit der Einführung des Bürgergelds setzen wir hier ein starkes Signal für Sicherheit und mehr Respekt", erklärte Heil. Die Menschen müssten sich auf den Staat verlassen können, wenn es hart auf hart komme. "Wir machen den Sozialstaat bürgerfreundlicher und entlasten langfristig die Jobcenter."

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Stracke (CSU), erklärte, durch die Neuregelung werde es attraktiver, nicht zu arbeiten. "Das ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Arbeitslosen und den Steuerzahlern, die mit ihren Beiträgen das Solidarsystem finanzieren." Das bewege sich in Richtung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Sozialverbände kritisierten hingegen die geplante Regelsatz-Anhebung als zu gering. "Die rund 50 Euro mehr für alleinstehende Erwachsene klingen nur auf den ersten Blick viel", erklärte der Präsident der Arbeiterwohlfahrt, Michael Groß. "Denn angesichts der schon zuvor zu niedrigen Regelsätze und der derzeitigen Inflation werde damit gerade einmal die Teuerungsrate ausgeglichen. "Das reicht hinten und vorne nicht aus."

Das Deutsche Kinderhilfswerk forderte höhere Regelsätze für Kinder und Jugendliche. "Die stark gestiegene Inflation und insbesondere die explodierenden Energiepreise" würden finanzielle Verbesserungen "komplett zunichtemachen", erklärte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann am Mittwoch. Für Kinder gibt es je nach Alter zwischen 318 und 420 Euro.

Nach Überzeugung von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger setzt das neue Bürgergeld die falschen Akzente. Angesichts der vielen offenen Stellen sei das Bürgergeld "eine arbeitsmarktpolitisch fatale Wegmarke", erklärte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). "Damit werden keine Brücken ins Arbeitsleben, sondern in das Sozialtransfersystem geschlagen."

Nach Angaben von Heil soll das Bürgergeld zwar am 1. Januar in Kraft treten - und ab dann gelten auch die neuen Regelsätze. Die Umsetzung solle dann aber "Schritt für Schritt" erfolgen - etwa weil IT-Systeme angepasst werden müssten.

M.Delgado--TFWP