The Fort Worth Press - Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück

USD -
AED 3.672501
AFN 65.502436
ALL 79.180391
AMD 364.204132
ANG 1.789783
AOA 917.00017
ARS 1500.586646
AUD 1.396355
AWG 1.80125
AZN 1.701551
BAM 1.673269
BBD 2.016426
BDT 122.342473
BGN 1.696366
BHD 0.377465
BIF 2979.42422
BMD 1
BND 1.270394
BOB 11.563503
BRL 5.139497
BSD 1.001155
BTN 95.810412
BWP 13.414895
BYN 2.994995
BYR 19600
BZD 2.013518
CAD 1.381615
CDF 2274.999559
CHF 0.801815
CLF 0.023248
CLP 924.387218
CNY 6.72125
CNH 6.720405
COP 3075.416007
CRC 455.575993
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.336313
CZK 20.649897
DJF 178.277794
DKK 6.402475
DOP 58.655944
DZD 132.821938
EGP 50.916581
ERN 15
ETB 161.91513
EUR 0.85644
FJD 2.191603
FKP 0.73304
GBP 0.73352
GEL 2.605001
GGP 0.73304
GHS 11.137443
GIP 0.73304
GMD 73.501776
GNF 8796.680498
GTQ 7.639988
GYD 209.453737
HKD 7.840595
HNL 26.847756
HRK 6.452597
HTG 130.97489
HUF 310.675498
IDR 17649.8
ILS 2.987198
IMP 0.73304
INR 95.700496
IQD 1311.545536
IRR 1374599.999687
ISK 121.249762
JEP 0.73304
JMD 158.891218
JOD 0.709039
JPY 159.007499
KES 129.6488
KGS 87.450133
KHR 4041.57933
KMF 421.999884
KPW 900.000294
KRW 1386.439751
KWD 0.30843
KYD 0.834324
KZT 460.94024
LAK 22551.225564
LBP 89657.013304
LKR 329.580357
LRD 181.708517
LSL 16.053899
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362664
MAD 9.24661
MDL 17.234889
MGA 4281.131026
MKD 52.637208
MMK 2099.810874
MNT 3595.778501
MOP 8.084613
MRU 39.893913
MUR 46.600226
MVR 15.450027
MWK 1735.979809
MXN 16.904623
MYR 4.0385
MZN 63.87971
NAD 16.053899
NGN 1345.505525
NIO 36.839629
NOK 9.266475
NPR 153.29683
NZD 1.674415
OMR 0.384386
PAB 1.001155
PEN 3.356461
PGK 4.43684
PHP 61.665029
PKR 277.79544
PLN 3.692875
PYG 6030.71395
QAR 3.639475
RON 4.49875
RSD 100.406382
RUB 82.761946
RWF 1475.210677
SAR 3.761427
SBD 8.032258
SCR 13.734782
SDG 601.499188
SEK 9.46975
SGD 1.269055
SHP 0.740866
SLE 24.597771
SLL 20969.499227
SOS 572.186337
SRD 37.7698
STD 20697.981008
STN 20.960773
SVC 8.759892
SYP 13001.999906
SZL 16.043119
THB 33.045024
TJS 9.235659
TMT 3.5
TND 2.911836
TOP 2.40776
TRY 48.056425
TTD 6.790435
TWD 31.845022
TZS 2653.206143
UAH 44.735424
UGX 3724.173333
UYU 40.270351
UZS 11868.931001
VES 778.98225
VND 26125
VUV 117.750183
WST 2.715908
XAF 561.198614
XAG 0.014494
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.804338
XDR 0.707052
XOF 561.198614
XPF 102.031912
YER 237.07503
ZAR 16.01875
ZMK 9001.2004
ZMW 18.997305
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    4680.6

    0%

  • MDAX

    394.9100

    32110.41

    +1.23%

  • Euro STOXX 50

    40.1600

    6462.22

    +0.62%

  • DAX

    153.5600

    26136.56

    +0.59%

  • TecDAX

    25.3000

    4090.64

    +0.62%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1682

    +0.01%

  • SDAX

    66.6700

    18564.27

    +0.36%

Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück
Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück / Foto: © AFP/Archiv

Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück

Die Bundesregierung hat Forderungen nach einer erweiterten Zuständigkeit der Bundeswehr für die Drohnenabwehr an Flughäfen zurückgewiesen. Es seien "zu viel Fläche, zu viel Raum, zu viel Kilometer", die die Bundeswehr dann schützen müsste, sagte am Montag in Berlin ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Dies gehe nur im Verbund. So seien zuerst die Betreiber der Flughäfen und die für die innere Sicherheit zuständigen Behörden gefragt.

Textgröße:

Die Bundeswehr unterstütze diese bei Bedarf, wie im Luftsicherheitsgesetz festgelegt, sagte der Sprecher weiter. Die Bundeswehr könne auch bei ihren eigenen rund tausend Liegenschaften und 300 Großstandorten Maßnahmen zur Drohnendetektion und -abwehr "nicht rund um die Uhr an zehntausenden Zaunkilometern bereitstellen". Eine hundertprozentige Sicherheit werde es nicht geben.

Die Bundeswehr setze bei der Drohnenabwehr deshalb Schwerpunkte bei Liegenschaften, "wo sensible Aktivitäten sind, wo besonders schutzwürdige Informationen zum Beispiel vorhanden sind". Zudem gibt es dem Sprecher zufolge "für alle Teilstreitkräfte mobile Drohneneinsatz-Trupps, die schnell abgerufen werden können, die in der ständigen Bereitschaft sind und die auch schon im Ausland tätig waren".

Aktuell ist auf einem Flughafengelände die Bundespolizei für die Drohnenabwehr zuständig, außerhalb die Landespolizei, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin erläuterte. Alle Flughäfen, für die die Bundespolizei zuständig sei, würden "mit mobiler Drohnenabwehrtechnik" ausgestattet.

"Die Bundespolizei hat da schon einiges beschafft", betonte die Sprecherin. "Priorisiert sind die acht Großflughäfen Frankfurt am Main, München, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln-Bonn, Stuttgart und Leipzig-Halle." Für den Münchner Flughafen sei eine Ausschreibung im Juni abgeschlossen worden. "Alle weiteren Ausschreibungen und Vergabeverfahren sollen nach Planungsstand jetzt bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und die Flughäfen mit Drohnenabwehrtechnik ausgestattet sein."

Geplant ist zudem eine Stärkung der Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei: Sie soll demnach von 130 auf 300 Kräfte vergrößert werden, zudem künftig von acht statt aktuell vier Standorten aus operieren. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) werde am Montag eine entsprechende Weisung an die Bundespolizei erteilen, sagte die Sprecherin.

Diese verwies des weiteren auf ein neues Technologiezentrum zur Drohnensicherheit, das am 18. August beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eingeweiht werden soll. Dort könnten innovative Technologien für die Drohnensicherheit erforscht, entwickelt und erprobt werden.

Einen Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen hat die Debatte um eine bessere Abwehr angefacht. Dort war in der Nacht zum Mittwoch vergangner Woche im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.

Am Donnerstagabend wurden zudem laut Bundeswehr auch zwei Drohnen über dem Militärstandort Mechernich in Nordrhein-Westfalen gesichtet. Nach Medienberichten wird dort das Flugabwehrsystem Patriot gewartet.

C.M.Harper--TFWP