The Fort Worth Press - Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

USD -
AED 3.672499
AFN 63.526049
ALL 80.627789
AMD 363.379958
ANG 1.790365
AOA 917.999662
ARS 1519.867299
AUD 1.426829
AWG 1.8025
AZN 1.721651
BAM 1.71977
BBD 2.014306
BDT 123.289177
BGN 1.683441
BHD 0.37695
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.279847
BOB 12.085376
BRL 5.192002
BSD 1.000119
BTN 95.910598
BWP 13.673072
BYN 3.044111
BYR 19600
BZD 2.011325
CAD 1.414475
CDF 2310.000372
CHF 0.828005
CLF 0.02439
CLP 963.039941
CNY 6.71135
CNH 6.71632
COP 3358.43
CRC 454.67135
CUC 1
CUP 24.002321
CVE 96.957999
CZK 21.459397
DJF 177.71981
DKK 6.57226
DOP 59.432581
DZD 133.649827
EGP 51.751796
ERN 15
ETB 163.34979
EUR 0.87916
FJD 2.24725
FKP 0.754629
GBP 0.756845
GEL 2.615018
GGP 0.754629
GHS 11.614977
GIP 0.754629
GMD 73.496975
GNF 8755.000058
GTQ 7.637756
GYD 209.235666
HKD 7.842525
HNL 26.840946
HRK 6.623981
HTG 130.885334
HUF 321.784027
IDR 17935.9
ILS 3.04725
IMP 0.754629
INR 96.16285
IQD 1310.172301
IRR 1374574.999984
ISK 120.61984
JEP 0.754629
JMD 157.732063
JOD 0.709015
JPY 158.755031
KES 129.540501
KGS 87.449702
KHR 4068.37186
KMF 432.999865
KPW 900.000318
KRW 1368.080282
KWD 0.30888
KYD 0.833348
KZT 441.759759
LAK 22415.75627
LBP 89553.909393
LKR 330.087184
LRD 172.006612
LSL 16.429705
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.396131
MAD 9.575819
MDL 17.795832
MGA 4384.028981
MKD 54.087912
MMK 2099.566963
MNT 3597.939506
MOP 8.078394
MRU 40.034469
MUR 47.450022
MVR 15.450336
MWK 1734.061354
MXN 17.74765
MYR 4.082602
MZN 63.910111
NAD 16.429561
NGN 1326.199594
NIO 36.808252
NOK 9.524785
NPR 153.46825
NZD 1.766515
OMR 0.384495
PAB 1.000066
PEN 3.388188
PGK 4.455485
PHP 62.753498
PKR 277.092073
PLN 3.854602
PYG 5926.499101
QAR 3.6455
RON 4.638498
RSD 103.309027
RUB 85.000374
RWF 1479.504809
SAR 3.756357
SBD 8.000512
SCR 13.868924
SDG 601.497688
SEK 9.927165
SGD 1.279775
SHP 0.755002
SLE 24.649964
SLL 20969.491881
SOS 571.546649
SRD 37.695004
STD 20697.981008
STN 21.542912
SVC 8.750973
SYP 13002.000254
SZL 16.42566
THB 33.479892
TJS 9.215477
TMT 3.51
TND 2.958465
TOP 2.40776
TRY 48.957701
TTD 6.801985
TWD 31.821103
TZS 2644.997976
UAH 45.026248
UGX 3925.206526
UYU 40.068936
UZS 11810.999389
VES 852.43145
VND 25992
VUV 118.51472
WST 2.751818
XAF 576.69114
XAG 0.015694
XAU 0.000234252658
XCD 2.70255
XCG 1.802315
XDR 0.707052
XOF 576.69114
XPF 104.867465
YER 236.650313
ZAR 16.432915
ZMK 9001.196692
ZMW 19.450905
ZWL 321.999592
SSP 5712.591861
MXV 2.011324
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen

In der kriselnden deutschen Automobilindustrie will nun auch BMW seine Kosten durch den Abbau von Arbeitsplätzen senken. Bis Ende 2027 strebt der Münchener Konzern den Abbau von rund 8000 Stellen an, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Demnach will BMW ab Oktober rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten - betroffen sind vor allem Bürojobs, nicht aber die Produktion.

Textgröße:

BMW müsse "schnell und konsequent" seine Strukturen und Prozesse verschlanken "und unsere Kostenposition deutlich verbessern", sagte Konzernchef Milan Nedeljkovic laut Teilnehmerkreisen bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch in München. "Mir ist bewusst, dass die nächste Zeit von uns allen viel abverlangen wird", fügte er demnach hinzu. "Doch wir müssen sicherstellen, dass unser Unternehmen wieder profitabler und wettbewerbsfähiger wird."

Erwartet werden die ersten Abgänge den Unternehmenskreisen zufolge noch in diesem Jahr, im kommenden Jahr soll das Abfindungsprogramm dann Fahrt aufnehmen und sich 2028 bereits positiv in den Kennzahlen niederschlagen. Das Programm, das demnach weitgehend mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt ist, wird den Konzern voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, auch wenn dies derzeit noch "schwer abzuschätzen" sei. "Es kommt darauf an, wie viele die Abfindung nehmen", hieß es. Weltweit beschäftigt BMW rund 154.000 Menschen.

Die deutschen Autobauer stecken in der Krise. Die Verkäufe von Elektroautos nehmen zwar an Fahrt auf, die Gewinnmargen sind dort jedoch kleiner. Zugleich belasten die Zölle der US-Regierung und insbesondere das zunehmend wegbrechende Geschäft in China die Unternehmen. Bei Volkswagen stehen bis zu 100.000 Stellenstreichungen und mehrere Werksschließungen im Raum; bei Mercedes-Benz läuft ebenfalls ein Abfindungsprogramm.

Der BMW-Konzern, der unter anderem auch ein großes Werk im US-Bundesstaat South Carolina betreibt und daher weniger schwer von den US-Importzöllen als andere Hersteller betroffen ist, galt lange als am widerstandsfähigsten. Doch im vergangenen Monat gab der Münchener Konzern eine Gewinnwarnung wegen eines Einbruchs im China-Geschäft aus. Die Verkäufe im größten Automobilmarkt der Welt entwickeln sich demnach noch schlechter als gedacht.

Konzernchef Nedeljkovic, der im Mai den Posten an der BMW-Spitze von Oliver Zipse übernommen hatte, sprach laut Teilnehmerkreisen bei der Betriebsversammlung von "gravierenden Marktveränderungen", die nicht wieder verschwinden würden, ebenso wenig wie der Protektionismus. "Dieses Mal sprechen wir von einer substanziellen Veränderung der Spielregeln unserer Industrie und damit der Grundlage unseres Geschäftsmodells", sagte er demnach. Dies sei "auch eine Folge marktferner politischer Zielvorgaben".

Im Zuge des Abfindungsprogramms sollten nun "auf allen Managementebenen Organisationseinheiten" zusammengeführt und "mehr Verantwortung in die Hände der wertschöpfenden Bereiche" gegeben werden, sagte Nedeljkovic laut Teilnehmerkreisen weiter. "Nur so kehren wir wieder zu dem zurück, was BMW immer ausgezeichnet hat: Unternehmerisches Handeln mit hoher Eigenverantwortung."

Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Horst Ott, hob am Mittwoch hervor, dass tarifvertragliche Regelungen "nicht zur Disposition" stünden. "BMW legt ein Freiwilligenprogramm für den indirekten Bereich auf", erklärte er. Genutzt würden auch "die natürliche Fluktuation und die Möglichkeiten der Altersteilzeit". BMW reagiere "jetzt auf den wegbrechenden Markt in China und arbeitet parallel daran, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte zu stärken".

L.Davila--TFWP