The Fort Worth Press - Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff

USD -
AED 3.673019
AFN 63.501274
ALL 80.559269
AMD 363.717652
ANG 1.790365
AOA 917.999785
ARS 1519.8575
AUD 1.422364
AWG 1.80075
AZN 1.645196
BAM 1.714464
BBD 2.012413
BDT 122.948664
BGN 1.683441
BHD 0.376649
BIF 3009.415106
BMD 1
BND 1.276562
BOB 12.244898
BRL 5.182604
BSD 0.999106
BTN 95.679045
BWP 13.604786
BYN 3.018795
BYR 19600
BZD 2.00952
CAD 1.41425
CDF 2309.999798
CHF 0.82818
CLF 0.024341
CLP 961.090406
CNY 6.71135
CNH 6.72267
COP 3357.8
CRC 454.274493
CUC 1
CUP 23.978646
CVE 96.662634
CZK 21.34825
DJF 177.922715
DKK 6.555415
DOP 59.418613
DZD 133.725024
EGP 51.772897
ERN 15
ETB 162.087103
EUR 0.87691
FJD 2.24725
FKP 0.756753
GBP 0.754585
GEL 2.615021
GGP 0.756753
GHS 11.604951
GIP 0.756753
GMD 73.49797
GNF 8787.432499
GTQ 7.630269
GYD 209.052178
HKD 7.84389
HNL 26.817273
HRK 6.606595
HTG 130.75952
HUF 320.260502
IDR 17947
ILS 3.033715
IMP 0.756753
INR 95.82355
IQD 1308.910162
IRR 1374575.000406
ISK 119.78974
JEP 0.756753
JMD 158.069366
JOD 0.708999
JPY 157.593501
KES 129.608006
KGS 87.448198
KHR 4063.223227
KMF 432.999773
KPW 900.000318
KRW 1355.069905
KWD 0.30863
KYD 0.832592
KZT 442.57352
LAK 22411.284101
LBP 89473.841083
LKR 329.886786
LRD 171.856371
LSL 16.301459
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.387819
MAD 9.588067
MDL 17.734435
MGA 4411.249036
MKD 53.977298
MMK 2099.49869
MNT 3598.832458
MOP 8.072056
MRU 40.194433
MUR 47.529616
MVR 15.450017
MWK 1732.502279
MXN 17.69599
MYR 4.073958
MZN 63.91021
NAD 16.301459
NGN 1326.449677
NIO 36.766253
NOK 9.505489
NPR 153.086647
NZD 1.763405
OMR 0.384494
PAB 0.999106
PEN 3.391893
PGK 4.451574
PHP 62.487001
PKR 276.855854
PLN 3.833395
PYG 5889.262922
QAR 3.641998
RON 4.626008
RSD 103.021008
RUB 84.271283
RWF 1476.627731
SAR 3.749807
SBD 8.000512
SCR 13.79395
SDG 601.503065
SEK 9.902699
SGD 1.27711
SHP 0.755002
SLE 24.64977
SLL 20969.491881
SOS 571.04285
SRD 37.695003
STD 20697.981008
STN 21.477663
SVC 8.742724
SYP 13002.000254
SZL 16.297602
THB 33.346032
TJS 9.217161
TMT 3.51
TND 2.957752
TOP 2.40776
TRY 48.964703
TTD 6.795708
TWD 31.762602
TZS 2645.00296
UAH 44.740953
UGX 3913.317904
UYU 40.026123
UZS 11824.624919
VES 852.43145
VND 25976
VUV 118.506411
WST 2.765483
XAF 575.215115
XAG 0.015432
XAU 0.000232390062
XCD 2.70255
XCG 1.8005
XDR 0.707052
XOF 575.215115
XPF 104.548005
YER 236.650033
ZAR 16.294902
ZMK 9001.201869
ZMW 19.490322
ZWL 321.999592
SSP 5712.5919
MXV 2.005342
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff / Foto: © AFP

Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff

Im Iran-Krieg zeichnet sich eine Ausweitung auf den Jemen ab: US-Präsident Donald Trump drohte der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz am Donnerstag mit einer "bedeutenden militärischen Bestrafung", nachdem die Miliz nach eigenen Angaben zwei saudiarabische Öltanker im Roten Meer attackiert hatte. Die iranische Armee führte nach weiteren US-Angriffen auf die Islamische Republik erneut Vergeltungsattacken auf US-Ziele in der Region aus. Der Ölpreis erreichte erneut die 100-Dollar-Marke.

Textgröße:

Trump schrieb auf seiner Onlineplattform Truth Social, er sei "sehr enttäuscht" über die Huthi-Miliz. Sollte sie erneut Öltanker angreifen, würden sie und auch der Iran militärisch bestraft.

Die Huthi-Miliz hatte zuvor "eine gezielte militärische Operation" gegen zwei saudiarabische Öltanker bekannt gegeben, welche eine am Montag verkündete Seeblockade gegen saudiarabische Häfen verletzt hätten. Die Schiffe "Encelia" und "Layla" seien mit Raketen und Drohnen attackiert worden.

Die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA meldete, dass die "Encelia" während der Fahrt im Roten Meer angegriffen worden sei, "was zu einem Brand am Bug des Schiffes führte". Auch die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete, dass auf einem Öltanker im Roten Meer ein Brand ausgelöst worden sei.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach von einer "gefährlichen Eskalation". Der Angriff sei "nicht hinnehmbar" und "illegal". US-Außenminister Marco Rubio sagte, die Huthis hätten sich von Teheran zu ihren Angriffen im Roten Meer verleiten lassen. Sie seien den Iranern "auf den Leim gegangen", sagte Rubio am Rande des Asean-Außenministertreffens in der philippinischen Hauptstadt Manila. "Ich hoffe, dass sie deeskalieren werden."

Die Länder der Vereinigung Südostasiatischer Staaten forderten zum Abschluss des Außenministertreffens in Manila die "Freiheit der Schifffahrt in und des Überflugs von Meerengen". Die Mitgliedstaaten leiden teils unter Kraftstoffmangel.

Mit der von der Huthi-Miliz verkündeten Seeblockade gegen saudiarabische Häfen droht sich die Meerenge von Bab-al-Mandab im Roten Meer nach der vom Iran blockierten Straße von Hormus zu einem weiteren Krisenpunkt für Frachtschiffe zu entwickeln - und einer neuen Front im Iran-Krieg. Der Ölexport Saudi-Arabiens - des größten Rohölexporteurs der Welt - ist bereits durch die Blockade der Straße von Hormus durch Teheran stark eingeschränkt.

Allerdings ermöglichte es der saudiarabische Hafen Janbu am Roten Meer dem Land bisher, Öl zu exportieren, ohne die Straße von Hormus passieren zu müssen. Dies wäre bei einer Seeblockade durch die Huthi-Miliz nicht mehr möglich.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten zudem, drei Öltanker seien an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gehindert worden. Die Sperrung der Meerenge durch Teheran bei Kriegsbeginn im Februar hatte die Ölpreise weltweit explodieren lassen. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung dank einer Annäherung zwischen Washington und Teheran zogen sie zuletzt wieder deutlich an. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent erreichte am Donnerstag erneut die symbolisch wichtige Marke von 100 Dollar (rund 88 Euro).

Die US-Armee startete in der Nacht zum Donnerstag neue Angriffe. Ziel sei militärische Infrastruktur, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA Ziele im Iran attackierten. Iranische Staatsmedien berichteten von Angriffen in den Städten Ramschir und Ahwas. Die Behörden der Provinz Buschehr meldeten ebenfalls einen Angriff.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi verruteilte das "irrationale, überzogene und herrische" Vorgehen der USA. Auf dieses habe der Iran mit "starken Reaktionen" geantwortet, sagte der Außenminister im Staatsfernsehen. Ein Sprecher der iranischen Armee sagte laut dem Staatsfernsehen, die Vergeltungsangriffe würden "so lange weitergehen, wie die Angriffe der USA auf die Infrastruktur und die Küstengebiete des Landes weitergehen".

Die jordanische Armee erklärte, sie habe drei iranische Raketen und sechs Drohnen abgeschossen. Die iranischen Revolutionsgarden gaben laut dem iranischen Staatsfernsehen an, US-Militärausrüstung in Jordanien zerstört zu haben.

Die kuwaitische Armee wehrte nach eigenen Angaben "feindliche Drohnengefahren" ab. Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums führte ein Drohnenangriff zu Sachschäden am Grenzposten Al-Abdali. Die Revolutionsgarden reklamierten Attacken auf den in dem Golfstaat gelegenen US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem, das Wüstenlager Udairi und eine Telekommunikationseinrichtung für sich, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Auch die iranische Armee gab einen Angriff auf den Stützpunkt Ali al-Salem bekannt, zudem eine Attacke auf die ebenfalls in Kuwait gelegenen Militärstützpunkte Doha und Arifdschan, wie es laut Staatsfernsehen in einer weiteren Erklärung hieß. In Bahrain wurde nach Angaben des Innenministeriums Luftalarm ausgelöst.

C.M.Harper--TFWP