The Fort Worth Press - Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April

USD -
AED 3.672501
AFN 66.000254
ALL 80.712289
AMD 365.239513
AOA 918.00027
ARS 1496.248502
AUD 1.419406
AWG 1.8025
AZN 1.700866
BAM 1.692337
BBD 2.01111
BDT 123.598228
BHD 0.376567
BIF 2979.505838
BMD 1
BND 1.280355
BOB 12.127059
BRL 5.121102
BSD 0.998525
BTN 94.928527
BWP 13.540594
BYN 2.95324
BYR 19600
BZD 2.008246
CAD 1.401165
CDF 2261.000163
CHF 0.807498
CLF 0.023148
CLP 914.020319
CNY 6.750205
CNH 6.748825
COP 3182.69
CRC 452.79721
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.41136
CZK 20.95865
DJF 177.80489
DKK 6.47365
DOP 58.232602
DZD 132.944019
EGP 49.775899
ERN 15
ETB 161.161277
EUR 0.866017
FJD 2.211503
FKP 0.742819
GBP 0.742815
GEL 2.615015
GGP 0.742819
GHS 11.707393
GIP 0.742819
GMD 73.496482
GNF 8770.290382
GTQ 7.616295
GYD 208.881351
HKD 7.84372
HNL 26.762769
HRK 6.523803
HTG 130.551217
HUF 313.870984
IDR 17907
ILS 3.0115
IMP 0.742819
INR 95.19655
IQD 1308.066714
IRR 1374799.999626
ISK 122.78976
JEP 0.742819
JMD 158.672337
JOD 0.708983
JPY 157.761501
KES 129.397493
KGS 87.45026
KHR 4046.845459
KMF 427.00012
KRW 1419.980153
KWD 0.30915
KYD 0.832154
KZT 468.574643
LAK 22572.089904
LBP 89416.880105
LKR 335.026171
LRD 180.231552
LSL 16.381249
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.355428
MAD 9.306469
MDL 17.349168
MGA 4250.201175
MKD 53.237055
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.06706
MRU 40.039976
MUR 46.940072
MVR 15.45007
MWK 1731.395716
MXN 17.247601
MYR 4.088602
MZN 63.909793
NAD 16.381249
NGN 1361.501286
NIO 36.747655
NOK 9.534055
NPR 151.881527
NZD 1.701015
OMR 0.384496
PAB 0.998546
PEN 3.380174
PGK 4.476882
PHP 60.720502
PKR 277.255107
PLN 3.72498
PYG 5954.806806
QAR 3.650578
RON 4.541499
RSD 101.622024
RUB 80.982009
RWF 1466.79761
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.718716
SDG 600.506766
SEK 9.485355
SGD 1.28132
SLE 24.602271
SOS 570.642416
SRD 37.667983
STD 20697.981008
STN 21.198998
SVC 8.736885
SZL 16.367428
THB 33.047008
TJS 9.216306
TMT 3.5
TND 2.929877
TRY 47.5942
TTD 6.772505
TWD 32.287978
TZS 2645.497982
UAH 44.682749
UGX 3724.214315
UYU 40.149522
UZS 11870.067839
VES 754.21125
VND 26227
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 567.576781
XAG 0.016134
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.799554
XDR 0.705886
XOF 567.581693
XPF 103.194656
YER 236.874966
ZAR 16.34152
ZMK 9001.191204
ZMW 19.061505
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    15.2000

    4320.4

    +0.35%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.155

    -0.04%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April
Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April / Foto: © AFP

Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April

Der wieder aufgeflammte Konflikt um die Straße von Hormus hat zu der größten Eskalation im Iran-Krieg seit der Vereinbarung über eine Waffenruhe zwischen Washington und Teheran Anfang April geführt. Das US-Militär erklärte, in der Nacht zum Montag dutzende Ziele im Iran beschossen zu haben. Die iranischen Revolutionsgarden griffen nach eigenen Angaben US-Militärziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Oman an.

Textgröße:

Es war die zweite Nacht von gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran in Folge. Später im Tagesverlauf am Montag wurden dann Berichten iranischer Medien zufolge bei neuen US-Angriffen zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt.

Zu den nächtlichen US-Angriffen teilte das US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit, deren Ziel sei es gewesen, die Fähigkeit des Iran einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Bei der jüngsten Angriffswelle seien unter anderem iranische Luftabwehrsysteme und Radarstationen ins Visier genommen worden.

Die US-Armee hatte bereits in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffen, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten. Teheran reagierte mit Angriffen auf US-Ziele in der Region. Bahrain warf dem Iran am Montag vor, bei den "abscheulichen Angriffen" auf das Königreich Zivilisten mit Raketen und Drohnen ins Visier genommen zu haben.

Der Iran verurteilte die jüngsten US-Angriffe. Diese hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht, erklärte das iranische Außenministerium in der Nacht zum Montag.

Ministeriumssprecher Esmaeil Bakaei sagte später, der Iran fühle sich bei Verstößen der USA nicht mehr an das Mitte Juni unterzeichnete Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges gebunden: "Jedes Mal, wenn die andere Seite ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, haben wir unsere ebenfalls nicht eingehalten", sagte er und warnte: "Wir werden weiterhin so vorgehen."

Bakaei zufolge ist der Iran aber weiter mit den Vermittlerstaaten Katar, Pakistan und dem Oman in Kontakt, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Es habe "in den vergangenen Tagen" Kontakte mit den drei Vermittlern gegeben. Die iranischen Streitkräfte hatten zuletzt nach eigenen Angaben in Vergeltung für US-Angriffe Ziele unter anderem auch in Katar und im Oman attackiert.

Seit Anfang April galt im Iran-Krieg eine brüchige Waffenruhe. In jüngster Zeit war es aber wegen des Streits um die freie Durchfahrt durch die für den weltweiten Handel wichtige Straße von Hormus immer wieder zu Kämpfen gekommen. US-Präsident Donald Trump erklärte die Waffenruhe deshalb in der vergangenen Woche für beendet.

Den iranischen Revolutionsgarden zufolge ist die Straße von Hormus "geschlossen". Das staatliche Fernsehen berichtete, der Iran habe am Montag "Warnschüsse" auf zwei Schiffe abgegeben, die versucht hätten, die Meerenge zu durchqueren. Das US-Militärkommando Centcom teilte indes auf X mit, die Passage sei für die "legale" Schifffahrt geöffnet und der Iran übe keine Kontrolle über sie aus.

Der Ölpreis stieg infolge der jüngsten Eskalation erneut deutlich an. Der Preis für die Referenzsorte Brent nahm zeitweise um bis zu fünf Prozent zu, später lag der Anstieg 3,5 Prozent. Im Juni war der Ölpreis nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zunächst deutlich gefallen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rief die USA und den Iran zu direkten Verhandlungen auf. Beide Seiten müssten "jetzt sehr schnell an den Verhandlungstisch zurückkehren" und "endlich effektive bilaterale Verhandlungen aufnehmen", sagte Wadephul am Rande eines Treffens mit seinen EU-Amtskollegen in Brüssel.

Wadephul forderte den Iran auf, seine Angriffe in der Straße von Hormus zu stoppen. "Jeder Angriff ist ungerechtfertigt", sagte der Bundesaußenminister. "Diese Welt braucht endlich eine frei passierbare Straße von Hormus", forderte er angesichts der steigenden Ölpreise infolge der neuen Angriffe.

Ähnlich äußerte sich Wadephuls französischer Kollege Jean-Noël Barrot. Beide Seiten hätten selbst kein Interesse an einer Eskalation, sagte er im Sender BFM TV/RMC.

T.Mason--TFWP