The Fort Worth Press - Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden

USD -
AED 3.672499
AFN 65.999838
ALL 80.712289
AMD 365.239513
AOA 918.000153
ARS 1496.234302
AUD 1.420223
AWG 1.8025
AZN 1.698077
BAM 1.692337
BBD 2.01111
BDT 123.598228
BHD 0.376567
BIF 2979.505838
BMD 1
BND 1.280355
BOB 12.127059
BRL 5.122797
BSD 0.998525
BTN 94.928527
BWP 13.540594
BYN 2.95324
BYR 19600
BZD 2.008246
CAD 1.401015
CDF 2261.000165
CHF 0.808765
CLF 0.023148
CLP 914.019832
CNY 6.7502
CNH 6.749855
COP 3182.61
CRC 452.79721
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.41136
CZK 20.9519
DJF 177.80489
DKK 6.47728
DOP 58.232602
DZD 132.972023
EGP 49.759399
ERN 15
ETB 161.161277
EUR 0.86649
FJD 2.21245
FKP 0.742819
GBP 0.742875
GEL 2.615019
GGP 0.742819
GHS 11.707393
GIP 0.742819
GMD 73.497057
GNF 8770.290382
GTQ 7.616295
GYD 208.881351
HKD 7.84402
HNL 26.762769
HRK 6.527596
HTG 130.551217
HUF 314.671499
IDR 17919
ILS 3.013097
IMP 0.742819
INR 95.166602
IQD 1308.066714
IRR 1374799.999792
ISK 122.879887
JEP 0.742819
JMD 158.672337
JOD 0.708983
JPY 157.844499
KES 129.40123
KGS 87.450259
KHR 4046.845459
KMF 426.999897
KRW 1425.00986
KWD 0.30896
KYD 0.832154
KZT 468.574643
LAK 22572.089904
LBP 89416.880105
LKR 335.026171
LRD 180.231552
LSL 16.381249
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355428
MAD 9.306469
MDL 17.349168
MGA 4250.201175
MKD 53.237055
MMK 2099.443841
MNT 3595.840223
MOP 8.06706
MRU 40.039976
MUR 46.939584
MVR 15.450231
MWK 1731.395716
MXN 17.258029
MYR 4.089602
MZN 63.909718
NAD 16.381249
NGN 1361.389997
NIO 36.747655
NOK 9.533899
NPR 151.881527
NZD 1.701855
OMR 0.384486
PAB 0.998546
PEN 3.380174
PGK 4.476882
PHP 60.833503
PKR 277.255107
PLN 3.72352
PYG 5954.806806
QAR 3.650578
RON 4.547699
RSD 101.690029
RUB 81.554285
RWF 1466.79761
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.493532
SDG 600.499077
SEK 9.47721
SGD 1.28194
SLE 24.602942
SOS 570.642416
SRD 37.668023
STD 20697.981008
STN 21.198998
SVC 8.736885
SZL 16.367428
THB 33.065031
TJS 9.216306
TMT 3.5
TND 2.929877
TRY 47.595199
TTD 6.772505
TWD 32.2642
TZS 2649.998017
UAH 44.682749
UGX 3724.214315
UYU 40.149522
UZS 11870.067839
VES 754.21125
VND 26235.5
VUV 119.344278
WST 2.729216
XAF 567.576781
XAG 0.01616
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.799554
XDR 0.705886
XOF 567.581693
XPF 103.194656
YER 236.875002
ZAR 16.326045
ZMK 9001.223681
ZMW 19.061505
ZWL 321.999592
  • SDAX

    36.8100

    18590.72

    +0.2%

  • MDAX

    32.7800

    32459.11

    +0.1%

  • TecDAX

    48.5100

    3995.24

    +1.21%

  • Goldpreis

    15.5000

    4320.7

    +0.36%

  • Euro STOXX 50

    31.6000

    6508.58

    +0.49%

  • DAX

    43.5900

    26169.89

    +0.17%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1546

    -0.08%

Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden
Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Zuwanderung stützt Arbeitsmarkt - doch Integration muss besser werden

Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge von Zuwanderung, könnte dabei aber noch weitere Potenziale heben. "Eine bessere Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten mindert nicht nur den Fachkräftemangel, sondern erhöht auch die Steuereinnahmen und stabilisiert die Sozialversicherung", erklärte die Stiftung am Donnerstag in Gütersloh. Besonders große Potenziale gibt es demnach unter anderem bei qualifizierten Zugewanderten - sie würden "zu oft" lediglich als Helfer eingesetzt.

Textgröße:

Laut der Studie steht der deutsche Arbeitsmarkt vor allem wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung vor großen Herausforderungen. So lag die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im März um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, obwohl die Zahl der ausländischen Beschäftigten deutlich um 3,4 Prozent zulegte. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Beschäftigten mit deutscher Staatsangehörigkeit um 0,9 Prozent sank.

Unter dem Strich fehlten "binnen eines Jahres 75.000 Beschäftigte", erklärte die Stiftung. Zugleich sind demnach viele Branchen bereits jetzt auf Zuwanderung angewiesen: So habe knapp die Hälfte der Beschäftigten in Reinigungsberufen eine ausländische Staatsangehörigkeit (47,5 Prozent), in der Lebensmittelherstellung seien es fast 44 Prozent und in der Tourismus- und Gastronomiebranche 36 Prozent, führte die Bertelsmann-Stiftung aus. In der Pflege kommt demnach mehr als jeder fünfte Beschäftigte aus dem Ausland.

"Die Zahlen zeigen: Ohne Zuwanderung in beträchtlicher Höhe geraten viele Branchen in Schwierigkeiten", erläuterte der Arbeitsmarktexperte der Stiftung, Tobias Ortmann. "Auch, wenn mancherorts Stellen abgebaut werden, gibt es weiterhin über eine Million offene Stellen in Deutschland", fügte er hinzu. "Wer den Wohlstand unserer Gesellschaft bewahren will, muss die Integration von Zugewanderten verbessern", mahnte Ortmann. Es sei "höchste Zeit, die Debatte um Zuwanderung zu versachlichen".

Großes ungenutztes Potenzial gibt es laut der Studie bei zugewanderten Frauen, die deutlich weniger häufig sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind als diejenigen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Zudem arbeiteten ausländische Beschäftigte häufig unterhalb ihrer Qualifikation, erklärte die Stiftung. So arbeiteten in der Gruppe der deutschen Beschäftigten gut zwölf Prozent als Helferinnen und Helfer. Bei ausländischen Beschäftigten seien es hingegen fast 36 Prozent - und sogar mit Studienabschluss arbeiteten 12,5 Prozent der ausländischen Beschäftigten auf diesem Niveau.

Eine wichtige Stellschraube ist demnach die Sprachförderung: Gute Deutschkenntnisse erhöhten die Chance auf Arbeit, besonders bei Frauen, erklärte die Stiftung. Deshalb müsse eine verlässlich finanzierte und mit Qualifizierung und Kinderbetreuung verzahnte Sprachförderung ermöglicht werden, auch berufsbegleitend. Ähnlich entscheidend sei die Anerkennung von Abschlüssen und Berufserfahrung - denn viele Zugewanderte brächten Qualifikationen mit, könnten sie in Deutschland aber nicht nutzen.

Hierbei führen der Bertelsmann-Stiftung zufolge unterschiedliche Zuständigkeiten etwa nach Berufsfeld oder Region "zu langen Verfahren und häufig nur zu Teilanerkennungen". Deshalb müssten Nachqualifizierungen "schneller, berufsbegleitend und finanzierbar" sein.

Auch lange Asylverfahren und unsichere Bleibeperspektiven verzögern demnach die Arbeitsaufnahme "und schrecken Betriebe ab". Hinzu kämen "Schnittstellenprobleme zwischen Ausländerbehörden und der Arbeitsverwaltung". Nötig sei daher eine "gebündelte Anlaufstelle" für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erklärte Bertelsmann-Arbeitsmartkexperte Roman Wink. Themen wie Sprache, Behördenprozesse und Kinderbetreuung müssten "als durchgängige Integrationskette funktionieren".

S.Jones--TFWP