The Fort Worth Press - Vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern: Merz wirft SPD Blockade vor

USD -
AED 3.67305
AFN 62.510374
ALL 82.32818
AMD 368.450128
ANG 1.79046
AOA 917.99996
ARS 1441.9913
AUD 1.422141
AWG 1.8025
AZN 1.634371
BAM 1.690457
BBD 2.013389
BDT 122.882912
BGN 1.66992
BHD 0.377098
BIF 2986
BMD 1
BND 1.28527
BOB 6.907788
BRL 5.190802
BSD 0.999607
BTN 95.321771
BWP 13.521701
BYN 2.761041
BYR 19600
BZD 2.010536
CAD 1.394935
CDF 2276.000211
CHF 0.79755
CLF 0.023299
CLP 916.87999
CNY 6.77275
CNH 6.777235
COP 3579.41
CRC 461.297112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.650298
CZK 20.927749
DJF 177.720158
DKK 6.471635
DOP 58.249944
DZD 133.651971
EGP 51.715701
ERN 15
ETB 161.164522
EUR 0.865898
FJD 2.219302
FKP 0.749189
GBP 0.747119
GEL 2.659728
GGP 0.749189
GHS 11.800805
GIP 0.749189
GMD 72.499281
GNF 8756.606782
GTQ 7.620003
GYD 209.14383
HKD 7.837455
HNL 26.726872
HRK 6.523987
HTG 130.70517
HUF 308.260177
IDR 17972.55
ILS 2.94556
IMP 0.749189
INR 95.39135
IQD 1309.55828
IRR 1375049.99991
ISK 124.169701
JEP 0.749189
JMD 157.852658
JOD 0.70901
JPY 160.365029
KES 129.380504
KGS 87.449697
KHR 4015.713662
KMF 426.999467
KPW 899.855249
KRW 1528.080303
KWD 0.30927
KYD 0.833049
KZT 488.143446
LAK 22012.092087
LBP 89518.693467
LKR 337.385637
LRD 182.435791
LSL 16.444633
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.370979
MAD 9.239519
MDL 17.383563
MGA 4193.76726
MKD 53.372647
MMK 2099.173167
MNT 3578.677969
MOP 8.06868
MRU 39.915986
MUR 47.86995
MVR 15.449987
MWK 1733.429563
MXN 17.42661
MYR 4.0618
MZN 63.910178
NAD 16.441861
NGN 1359.659689
NIO 36.786219
NOK 9.497185
NPR 152.515007
NZD 1.717888
OMR 0.384515
PAB 0.999693
PEN 3.471008
PGK 4.37524
PHP 61.513498
PKR 278.17763
PLN 3.67303
PYG 6156.505207
QAR 3.644363
RON 4.535804
RSD 101.634745
RUB 71.975669
RWF 1463.756153
SAR 3.754398
SBD 8.048583
SCR 13.562143
SDG 600.5023
SEK 9.461135
SGD 1.28675
SHP 0.746601
SLE 24.606766
SLL 20969.502105
SOS 571.32732
SRD 37.47402
STD 20697.981008
STN 21.176277
SVC 8.747099
SYP 110.532098
SZL 16.44057
THB 32.899498
TJS 9.326724
TMT 3.5
TND 2.938291
TOP 2.40776
TRY 46.118698
TTD 6.78073
TWD 31.610598
TZS 2609.998041
UAH 44.90689
UGX 3771.10605
UYU 40.468298
UZS 12018.617837
VES 562.585085
VND 26330
VUV 119.284637
WST 2.746352
XAF 566.968465
XAG 0.015306
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.801626
XDR 0.708406
XOF 566.963564
XPF 103.080932
YER 238.624979
ZAR 16.51652
ZMK 9001.196918
ZMW 17.754364
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -61.7800

    4005.67

    -1.54%

  • MDAX

    -482.9300

    31642.54

    -1.53%

  • Euro STOXX 50

    -12.5500

    6049.74

    -0.21%

  • Goldpreis

    -81.8000

    4281.6

    -1.91%

  • DAX

    -183.1600

    24433.06

    -0.75%

  • SDAX

    -373.5900

    18024.89

    -2.07%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1549

    +0.07%

Vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern: Merz wirft SPD Blockade vor

Vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern: Merz wirft SPD Blockade vor

Blockadevorwürfe von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen die SPD könnten das geplante Treffen der Koalitionsspitzen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften belasten. Laut einem Bericht der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) warf Merz dem Koalitionspartner vor, beim Infrastrukturzukunftsgesetz zur Beschleunigung großer Bauvorhaben zu bremsen. Vertreter von Union und SPD beschworen vor dem Treffen im Kanzleramt die Kompromissbereitschaft aller Beteiligten.

Textgröße:

Für das Treffen im Kanzleramt sind am Mittwochabend drei Stunden angesetzt. Laut Bundesregierung geht es um einen "Austausch politischer Positionen und Ideen". Entscheidungen zu Reformen im Sozialbereich und zur Stärkung der Wirtschaft wollen CDU, CSU und SPD dann bei einem Koalitionsausschuss fällen. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nannte dafür nun den 1. Juli als Termin.

Merz äußerte sich nach Informationen der "Rheinischen Post" zurückhaltend zu dem Spitzentreffen. "Ich mache mir nicht allzu viele Hoffnungen, aber der Dialog ist wichtig", zitierte die Zeitung den Kanzler. "Ich möchte so viele Dinge wie möglich im Dialog und wenn es geht sogar im Konsens auf den Weg bringen", sagte er demnach laut Teilnehmern bei einer Unionsfraktionssitzung am Dienstag. Er betonte demnach wörtlich: "Es ist ein Gespräch, das ist ein Meinungsaustausch, es wird keine Ergebnisse, keine Beschlusspapiere geben. Aber ich erhoffe mir davon mal zumindest einen gewissen Erkenntnisgewinn, was trägt uns eigentlich gemeinsam."

Ungehalten äußerte sich Merz den Angaben zufolge über den Koalitionspartner SPD, weil das Infrastrukturzukunftsgesetz zur Beschleunigung großer Bauvorhaben seit nunmehr sechs Monaten im Bundestag liege. "Und ich muss jetzt sagen: Meine Geduld ist jetzt auch am Ende, auch mit den Sozialdemokraten am Ende", sagte der Kanzler demnach wörtlich. Dass das Gesetz nicht verabschiedet werde, "weil es von den Sozialdemokraten mit dem Naturschutzflächenbedarfsgesetz verkoppelt wird, ist inakzeptabel", wird Merz weiter zitiert. Er wolle, dass "diese Überfrachtung mit sachfremden Themen" aufhöre.

Um Konsens bemüht waren derweil die Fraktionsspitzen von Union und SPD. "Wir brauchen jetzt weniger rote Linien und mehr Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU). Er hoffe, dass sich bei dem Spitzentreffen ein "gemeinsames Verständnis" der aktuellen Probleme und der nötigen Lösungen ergebe.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch betonte, Deutschland sei immer gut gewesen, wenn Politik, Arbeitgeber und Gewerkschaften in schwierigen Zeiten zusammengestanden hätten. Er bezeichnete die Gespräche dabei als "Auftakt". Aus seiner Sicht dürfe das Treffen mit den Sozialpartnern "nicht nur ein Kaffeekranz sein, der eine Eintagsfliege darstellt".

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann appellierte an die gesellschaftliche Verantwortung der Sozialpartner. Sie hätten in der Vergangenheit "Großes für dieses Land geleistet", sagte er. "Und wir sind zuversichtlich, dass das auch mit dem Blick in die Zukunft gelingen kann".

Wirtschaftsverbände forderten, am Mittwoch Prioritäten sowie einen zeitlichen Rahmen bei Reformen abzustecken. Es gehe darum, "möglichst große Schnittmengen in zentralen und teils hoch umstrittenen Reformfeldern auszuloten", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Arbeitgeberverbands BDA, des Industrieverbands BDI, der Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände seien bereit, "im Rahmen eines Gesamtpakets für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung ihren Anteil an notwendigen Kompromissen zu tragen".

Die IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner warnte in der Debatte um Einsparungen davor, "Gelder pauschal mit dem Rasenmäher zu kürzen". Stattdessen forderte sie in den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine gezielte Industriepolitik mit klaren Investitionsprioritäten, um Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge nannte das Treffen im Kanzleramt "eigentlich viel zu spät". Die Linken-Ko-Fraktionschefin im Bundestag, Heidi Reichinnek, äußerte die Erwartung, "dass die geladenen Gewerkschaften Klartext reden werden und es nicht hinnehmen werden, dass sie hier als Feigenblatt herhalten sollen für eine unsoziale Kürzungspolitik".

J.M.Ellis--TFWP