The Fort Worth Press - Signal-Hacks: Von Notz sieht Datensicherheit im Politikbetrieb in Gefahr

USD -
AED 3.672496
AFN 63.999637
ALL 81.031648
AMD 363.340421
ANG 1.790365
AOA 918.00039
ARS 1524.754198
AUD 1.42291
AWG 1.8
AZN 1.705597
BAM 1.7198
BBD 2.014334
BDT 123.134148
BGN 1.683441
BHD 0.376974
BIF 2996.596875
BMD 1
BND 1.278343
BOB 12.245759
BRL 5.213957
BSD 1.000132
BTN 95.938305
BWP 13.673816
BYN 3.027326
BYR 19600
BZD 2.011326
CAD 1.41705
CDF 2340.000016
CHF 0.831345
CLF 0.024498
CLP 967.330009
CNY 6.71325
CNH 6.71147
COP 3369.37
CRC 454.20569
CUC 1
CUP 24.002462
CVE 96.96141
CZK 21.428982
DJF 177.720211
DKK 6.57103
DOP 59.542287
DZD 133.831434
EGP 52.098498
ERN 15
ETB 162.972098
EUR 0.87899
FJD 2.2357
FKP 0.754816
GBP 0.753755
GEL 2.615005
GGP 0.754816
GHS 11.635494
GIP 0.754816
GMD 73.502842
GNF 8795.170658
GTQ 7.637958
GYD 209.257745
HKD 7.845065
HNL 26.846287
HRK 6.623098
HTG 130.885748
HUF 322.531034
IDR 18028
ILS 3.079601
IMP 0.754816
INR 95.93595
IQD 1310.042516
IRR 1374837.501412
ISK 120.430169
JEP 0.754816
JMD 158.315197
JOD 0.708997
JPY 157.244022
KES 129.729755
KGS 87.448502
KHR 4059.056814
KMF 433.000183
KPW 900.000318
KRW 1359.710329
KWD 0.30877
KYD 0.833443
KZT 439.793707
LAK 22439.127338
LBP 89556.106612
LKR 331.022111
LRD 172.008688
LSL 16.434096
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.397263
MAD 9.630717
MDL 17.680991
MGA 4387.052523
MKD 54.140561
MMK 2099.83552
MNT 3596.071123
MOP 8.080829
MRU 40.062785
MUR 47.469788
MVR 15.449932
MWK 1734.1564
MXN 17.85501
MYR 4.081702
MZN 63.909937
NAD 16.434096
NGN 1327.039625
NIO 36.800429
NOK 9.53582
NPR 153.505837
NZD 1.762425
OMR 0.384496
PAB 1.000079
PEN 3.398334
PGK 4.52425
PHP 62.465498
PKR 277.095071
PLN 3.839965
PYG 5873.947548
QAR 3.645277
RON 4.639494
RSD 103.307008
RUB 84.497761
RWF 1476.596231
SAR 3.755913
SBD 8.000512
SCR 13.873396
SDG 601.497925
SEK 9.94721
SGD 1.276995
SHP 0.755002
SLE 24.650298
SLL 20969.491881
SOS 571.60445
SRD 37.686023
STD 20697.981008
STN 21.545091
SVC 8.750324
SYP 13002.000254
SZL 16.429972
THB 33.563002
TJS 9.225649
TMT 3.51
TND 2.961507
TOP 2.40776
TRY 48.980798
TTD 6.787754
TWD 31.767976
TZS 2635.00303
UAH 44.876871
UGX 3914.861437
UYU 40.089518
UZS 11815.811573
VES 852.43145
VND 25974.5
VUV 117.801098
WST 2.745718
XAF 576.579692
XAG 0.01632
XAU 0.000241767514
XCD 2.70255
XCG 1.802386
XDR 0.707052
XOF 576.579692
XPF 104.870231
YER 236.649809
ZAR 16.393875
ZMK 9001.204285
ZMW 19.476614
ZWL 321.999592
SSP 5712.591902
MXV 2.022034
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Signal-Hacks: Von Notz sieht Datensicherheit im Politikbetrieb in Gefahr
Signal-Hacks: Von Notz sieht Datensicherheit im Politikbetrieb in Gefahr / Foto: © AFP

Signal-Hacks: Von Notz sieht Datensicherheit im Politikbetrieb in Gefahr

Angesichts der aktuellen Angriffswelle gegen Nutzer des Messengerdienstes Signal sieht der stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, Konstantin von Notz (Grüne), die Datensicherheit im Parlamentsbetrieb in Gefahr. "Ob die Integrität der Kommunikation der Abgeordneten derzeit noch gewährleistet ist, kann einem derzeit niemand mit Gewissheit sagen", sagte von Notz am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die bisher bekannt gewordene Dimension des Signal-Hacks sei "durchaus sehr besorgniserregend".

Textgröße:

Deutsche und ausländische Sicherheitsdienste warnen seit Monaten vor einer sogenannten Phishing-Angriffswelle, die auf die heimliche Übernahme von Signal-Konten von Politikern, Beamten, Diplomaten, Militärs und Journalisten zielt. Ausländische Sicherheitsdienste machen dafür Russland verantwortlich.

Aus den Fraktionen von SPD und Linkspartei wurden jeweils einige wenige Fälle von betroffenen Abgeordneten bestätigt. Grüne und AfD hatten nach eigenen Angaben keine Kenntnis von solchen Fällen. Die Unionsfraktion wollte sich nicht äußern, nachdem der "Spiegel" am Mittwoch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) als Betroffene genannt hatte.

Es müsse davon ausgegangen werden, "dass die Dunkelziffer an Betroffenen in den kommenden Tagen weiter steigen wird", sagte von Notz der Nachrichtenagentur AFP weiter. "Um die IT-Sicherheit unseres Landes und die Integrität der von uns allen eingesetzten Technologien steht es leider extrem schlecht." Seit vielen Jahren erlebe Deutschland "schwerwiegende Angriffe auf unsere digitalen Kommunikationsinfrastrukturen." Von Notz verwies dabei auch auf einen Cyberangriff auf den Deutschen Bundestag vor mehr als zehn Jahren. "Auch damals führten die Spuren bereits nach Russland."

Als "eines der wichtigsten Länder im Herzen Europas" stehe Deutschland "im Fokus gleich mehrerer autoritärer Staaten", sagte von Notz, der auch stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender ist. Dies gelte "auch längst nicht nur für den Deutschen Bundestag", sondern auch für die Bundesregierung, zahlreiche Unternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen sowie Journalistinnen und Journalisten. "Kurz: Wir alle sind im Fokus und leider wird das Vorgehen von Ländern wie Russland immer aggressiver."

Eine weitere Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Beratung von Betroffenen durch das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz sei dringend nötig, sagte von Notz. Auch die Aufklärung der jüngsten Cyberangriffe müsse mit Hochdruck vorangetrieben werden. "Wir gehen davon aus, dass auch der Generalbundesanwalt sich die Vorfälle sehr genau anschaut."

Die Verunsicherung sei auch in Teilen der Bevölkerung groß, betonte von Notz. "Die Frage, welche Messenger noch sicher sind, treibt viele Menschen um." Der Grünen-Sicherheitspolitiker mahnte, die IT-Sicherheit in Deutschland müsse auch gesetzgeberisch erhöht werden. So sei eine Grundgesetzänderung längst überfällig, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stärke und es dem Amt ermögliche, auch die Länder bei der Abwehr schwerwiegender IT-Angriffe zu unterstützen.

L.Davila--TFWP