The Fort Worth Press - Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.985578
AMD 377.310403
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1415.475604
AUD 1.42369
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.691751
BBD 2.014385
BDT 122.318525
BGN 1.647646
BHD 0.377308
BIF 2965
BMD 1
BND 1.281522
BOB 6.911257
BRL 5.244204
BSD 1.00019
BTN 91.862623
BWP 13.572809
BYN 2.943209
BYR 19600
BZD 2.01153
CAD 1.357645
CDF 2222.50392
CHF 0.77672
CLF 0.023086
CLP 911.550396
CNY 6.897504
CNH 6.905585
COP 3789.94
CRC 477.526997
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.377935
CZK 20.99604
DJF 177.720393
DKK 6.43379
DOP 59.545795
DZD 131.35804
EGP 50.136304
ERN 15
ETB 155.129683
EUR 0.86118
FJD 2.210504
FKP 0.75091
GBP 0.746565
GEL 2.70504
GGP 0.75091
GHS 10.821494
GIP 0.75091
GMD 73.503851
GNF 8770.154315
GTQ 7.673344
GYD 209.24027
HKD 7.82235
HNL 26.472102
HRK 6.492804
HTG 131.210075
HUF 338.773504
IDR 16946
ILS 3.09326
IMP 0.75091
INR 91.93035
IQD 1310.19778
IRR 1319072.503816
ISK 124.960386
JEP 0.75091
JMD 156.632759
JOD 0.70904
JPY 157.87204
KES 129.150385
KGS 87.450384
KHR 4013.233291
KMF 424.00035
KPW 900.009268
KRW 1485.075039
KWD 0.30756
KYD 0.833467
KZT 494.150517
LAK 21417.110334
LBP 89563.74315
LKR 311.132062
LRD 182.521937
LSL 16.729638
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.373234
MAD 9.327469
MDL 17.297288
MGA 4164.918669
MKD 53.105923
MMK 2099.899945
MNT 3569.0757
MOP 8.055288
MRU 40.026642
MUR 47.403741
MVR 15.460378
MWK 1734.226539
MXN 17.801904
MYR 3.946039
MZN 63.910377
NAD 16.729566
NGN 1388.790377
NIO 36.805411
NOK 9.598215
NPR 146.970372
NZD 1.694675
OMR 0.384505
PAB 1.000186
PEN 3.445004
PGK 4.30766
PHP 59.241038
PKR 279.348536
PLN 3.67803
PYG 6543.664798
QAR 3.64731
RON 4.384804
RSD 101.122038
RUB 78.999681
RWF 1458.73968
SAR 3.753204
SBD 8.05166
SCR 13.550143
SDG 601.503676
SEK 9.185404
SGD 1.27891
SHP 0.750259
SLE 24.503667
SLL 20969.49935
SOS 570.521609
SRD 37.656504
STD 20697.981008
STN 21.190747
SVC 8.751124
SYP 110.821403
SZL 16.732906
THB 31.790369
TJS 9.616092
TMT 3.51
TND 2.938452
TOP 2.40776
TRY 44.068404
TTD 6.776714
TWD 31.860804
TZS 2580.000335
UAH 43.704242
UGX 3690.921044
UYU 39.348488
UZS 12197.252785
VES 425.142005
VND 26240
VUV 119.29626
WST 2.726253
XAF 567.350963
XAG 0.011878
XAU 0.000194
XCD 2.70255
XCG 1.802549
XDR 0.702398
XOF 567.395131
XPF 103.158951
YER 238.603589
ZAR 16.566404
ZMK 9001.203584
ZMW 19.337678
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    102.6000

    5181.3

    +1.98%

  • Euro STOXX 50

    -62.9900

    5719.9

    -1.1%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1621

    +0.04%

  • DAX

    -224.7200

    23591.03

    -0.95%

  • TecDAX

    -55.8900

    3607.48

    -1.55%

  • MDAX

    -206.1800

    29482.78

    -0.7%

  • SDAX

    -66.5100

    17232.69

    -0.39%

Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform
Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform / Foto: © AFP

Bundesländer fordern umfassende Bafög-Reform

Die Bundesländer fordern die Bundesregierung zu einer umfassenden Bafög-Reform auf. Der Bundesrat stimmte am Freitag für eine entsprechende Initiative mehrerer Länder. Die Länder weisen darauf hin, dass derzeit nur rund zwölf Prozent der Studierenden Bafög erhalten, das sei der niedrigste Wert seit dem Jahr 2000. Die Bundesregierung solle daher die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen in einem umfassenden Reformschritt umsetzen. Der Forderung schlossen sich zahlreiche Verbände an.

Textgröße:

Die Länder fordern unter anderem eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale und eine Anpassung des Grundbedarfs von Bafög-Empfängern an das Niveau der Grundsicherung. Zudem müsse das Förderprogramm grundlegend vereinfacht werden. So könnten für leichtere Antragsverfahren auch Förder-Pauschalen eingeführt werden. Auch ein Bewilligungszeitraum über mehrere Semester hinweg sei denkbar. Darüber hinaus schlagen die Länder vor, das Antragsverfahren grundsätzlich vollständig zu digitalisieren und bereits beim Staat vorhandene Daten – unter Wahrung des Datenschutzes – zu nutzen.

"Wir müssen das Bafög noch näher an die Lebenswirklichkeit der Studierenden heranführen", sagte der Wissenschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Armin Willingmann (SPD) im Bundesrat.

Die Wissenschaftsministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Bettina Martin (SPD) ergänzte, viele Studierende müssten nebenher arbeiten, um über die Runden zu kommen. "Jeder Euro, den wir investieren, wird sich um ein Vielfaches auszahlen."

Der hessische Forschungs- und Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) betonte, die Bafög-Reform der Bundesregierung müsse nun zügig gemeinsam mit den Ländern angegangen werden. "Studierende müssen die Sicherheit haben, dass sie ein Studium ohne Geldsorgen in Angriff nehmen können."

Die Forderung der Bundesländer wird von zahlreichen Gewerkschaften und Verbänden unterstützt, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Gewerkschaft Verdi und das Deutsche Studierendenwerk. "Die stark steigenden Mieten in den Hochschulstädten, die gestiegenen Preise für Lebensmittel und Energie setzen der jungen Generation enorm zu", erklärten diese gemeinsam. Sie forderten die Bundesregierung auf, eine im Koalitionsvertrag versprochene Bafög-Reform "rasch auf den parlamentarischen Weg zu bringen".

"Es wäre ein fatales Zeichen, wenn die Regierungsparteien ihr Bafög-Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nicht einhalten", betonten die Verbände. "Alle demokratischen Parteien müssen deutlich machen, dass sie die Anliegen der jungen Generation ernstnehmen."

Eine Bafög-Reform sei längst überfällig, erklärte auch Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler. "Ein Studium darf nicht davon abhängen, ob man reiche Eltern hat. Dass heute so viele Studierende einer umfangreichen Erwerbsarbeit nachgehen müssen, um ihr Studium zu finanzieren, ist keine gute Entwicklung."

J.P.Cortez--TFWP