The Fort Worth Press - Innenminister Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen

USD -
AED 3.672503
AFN 64.500995
ALL 81.166471
AMD 363.530609
ANG 1.790365
AOA 916.999708
ARS 1524.975696
AUD 1.427643
AWG 1.80125
AZN 1.697406
BAM 1.723635
BBD 2.01455
BDT 122.977945
BGN 1.683441
BHD 0.377018
BIF 2997.193078
BMD 1
BND 1.277876
BOB 12.05776
BRL 5.211068
BSD 1.000181
BTN 95.952657
BWP 13.657294
BYN 3.019137
BYR 19600
BZD 2.011642
CAD 1.41803
CDF 2325.000081
CHF 0.833235
CLF 0.02445
CLP 965.430476
CNY 6.71045
CNH 6.704835
COP 3368.91
CRC 455.717175
CUC 1
CUP 24.004688
CVE 97.175893
CZK 21.498402
DJF 178.109536
DKK 6.58331
DOP 59.478538
DZD 133.419843
EGP 52.070704
ERN 15
ETB 163.374269
EUR 0.880699
FJD 2.23975
FKP 0.754339
GBP 0.754925
GEL 2.595028
GGP 0.754339
GHS 11.657656
GIP 0.754339
GMD 74.000019
GNF 8797.077629
GTQ 7.636548
GYD 209.280908
HKD 7.845775
HNL 26.851268
HRK 6.633002
HTG 130.898612
HUF 322.636967
IDR 17955
ILS 3.056304
IMP 0.754339
INR 95.898149
IQD 1310.308056
IRR 1374849.999913
ISK 120.480419
JEP 0.754339
JMD 158.34211
JOD 0.708965
JPY 157.1055
KES 129.597618
KGS 87.448302
KHR 4059.204815
KMF 432.999827
KPW 900.000318
KRW 1353.409472
KWD 0.30856
KYD 0.833521
KZT 439.095969
LAK 22442.154059
LBP 89567.332478
LKR 331.075752
LRD 171.53357
LSL 16.386165
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.398082
MAD 9.687185
MDL 17.748225
MGA 4404.707873
MKD 54.27009
MMK 2099.371601
MNT 3597.221926
MOP 8.083477
MRU 40.048647
MUR 47.610023
MVR 15.459857
MWK 1734.386774
MXN 17.894275
MYR 4.081897
MZN 63.899662
NAD 16.385877
NGN 1324.750174
NIO 36.812303
NOK 9.57631
NPR 153.522722
NZD 1.768175
OMR 0.384498
PAB 1.000181
PEN 3.440545
PGK 4.525445
PHP 62.56196
PKR 277.081154
PLN 3.84452
PYG 5875.587713
QAR 3.645826
RON 4.648598
RSD 103.488054
RUB 84.125337
RWF 1476.771496
SAR 3.756513
SBD 8.026199
SCR 13.832916
SDG 601.504398
SEK 9.971145
SGD 1.27741
SHP 0.754404
SLE 24.59971
SLL 20969.491881
SOS 571.602311
SRD 37.68604
STD 20697.981008
STN 21.591705
SVC 8.752132
SYP 13002.000254
SZL 16.382376
THB 33.517013
TJS 9.206879
TMT 3.5
TND 2.96908
TOP 2.40776
TRY 49.000504
TTD 6.785083
TWD 31.805801
TZS 2635.002955
UAH 44.863071
UGX 3920.877416
UYU 40.098881
UZS 11822.560247
VES 856.71525
VND 25972.5
VUV 118.916544
WST 2.76931
XAF 577.700848
XAG 0.016414
XAU 0.000240682865
XCD 2.70255
XCG 1.802599
XDR 0.707052
XOF 577.700848
XPF 105.104986
YER 236.624983
ZAR 16.37145
ZMK 9001.200677
ZMW 19.578657
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.026037
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Innenminister Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen
Innenminister Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen / Foto: © AFP/Archiv

Innenminister Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen

Nach Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sollen Asylbewerber in Deutschland früher arbeiten dürfen. "Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell", sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag". "Die beste Integration ist die in die Arbeitswelt". Demnach sollen Asylbewerber nach drei Monaten in Deutschland einen Job annehmen dürfen, auch wenn das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist.

Textgröße:

Aktuell brauchen Asylbewerberinnen und Asylbewerber eine Erlaubnis der Behörden, wenn sie nach frühestens nach drei Monaten in Deutschland anfangen wollen zu arbeiten. Solange sie verpflichtet sind, in einer Aufnahmeeinrichtung zu wohnen, dürfen sie in der Regel aber keinen Job ausüben. Sie müssen darum oft lange warten.

In ihrem Koalitionsvertrag haben Union und SPD vereinbart, Hürden für Flüchtlinge bei der Aufnahme einer Beschäftigung abzubauen und Arbeitsverbote auf maximal drei Monate zu reduzieren.

Dobrindt hat nun dem Artikel zufolge einen "Sofort-in-Arbeit-Plan" erarbeiten lassen. Es gehe um den Zugang zum Arbeitsmarkt in Vollzeit- wie auch Minijobs. Hauptziel sei, die Sozialkosten zu reduzieren. Eine Arbeitspflicht für Asylbewerber solle es aber nicht geben.

"Die neuen Regeln ändern nichts am Ablauf und Ausgang des Asylverfahrens", sagte eine Sprecherin von Dobrindt. "Ob jemand arbeitet oder nicht, hat keinen Einfluss auf die abschließende Entscheidung über Schutz oder Ablehnung." Das Verfahren laufe unabhängig davon weiter.

Ausdrücklich ausgenommen sein sollen den Angaben zufolge bereits abgelehnte Asylbewerber und Menschen, "die im Verfahren nicht mitwirken", also ihre Identität verschleiern oder über Fluchtgründe täuschen.

Arbeitende Asylbewerber dürften ihren Verdienst grundsätzlich behalten, sagte die Sprecherin der Zeitung. "Beziehen sie Sozialleistungen, wird der Verdienst angerechnet, etwa für die Unterkunft."

Die SPD unterstützte die Pläne. "Arbeit ist ein entscheidender Faktor für eine gelingende Integration, insbesondere um die deutsche Sprache schnell zu lernen", sagte Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

Wiese ergänzte: "Zudem brauchen wir vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dringend Arbeitskräfte für die Wirtschaft." Es sei darum zu begrüßen, "dass Minister Dobrindt jetzt hier den Koalitionsvertrag umsetzt".

Die Grünen im Bundestag warnten dagegen vor einem "Täuschungsmanöver". "Entscheidend ist die Frage, ob tatsächlich alle Betroffenen arbeiten dürfen sollen – oder ob erneut große Gruppen ausgeschlossen werden", sagte ihr innenpolitischer Sprecher Marcel Emmerich der Zeitung.

Es gebe einen offensichtlichen Widerspruch zur bisherigen Linie Dobrindts. "Während einerseits über einen erleichterten Arbeitsmarktzugang gesprochen wird, werden andererseits Integrationskurse eingeschränkt, obwohl sie zentral für den Spracherwerb und damit für nachhaltige Integration sind".

Vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass Dobrindt massive Einschränkungen für den Zugang zu Integrationskursen plant. Demnach sollen nur noch Menschen die Kurse kostenfrei besuchen können, die durch die Behörden zur Teilnahme verpflichtet werden. Dies gilt vor allem für anerkannte Asylberechtigte. Ausgeschlossen wären unter anderem Asylbewerber.

W.Lane--TFWP