The Fort Worth Press - Argentinien: Polizeibeamte protestieren für höhere Gehälter

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000105
ALL 83.264562
AMD 376.524145
ANG 1.790083
AOA 917.000481
ARS 1391.725901
AUD 1.45518
AWG 1.8025
AZN 1.697181
BAM 1.699144
BBD 2.014422
BDT 122.722731
BGN 1.709309
BHD 0.377512
BIF 2971.637059
BMD 1
BND 1.288204
BOB 6.911051
BRL 5.180302
BSD 1.00013
BTN 93.154671
BWP 13.721325
BYN 2.963529
BYR 19600
BZD 2.011459
CAD 1.390925
CDF 2294.999858
CHF 0.79938
CLF 0.023221
CLP 916.84998
CNY 6.871992
CNH 6.901865
COP 3672.91
CRC 465.397112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.795144
CZK 21.292103
DJF 178.082787
DKK 6.48327
DOP 60.45758
DZD 133.139857
EGP 54.335897
ERN 15
ETB 156.178462
EUR 0.86768
FJD 2.253803
FKP 0.750158
GBP 0.757025
GEL 2.689975
GGP 0.750158
GHS 10.996868
GIP 0.750158
GMD 73.502059
GNF 8773.728335
GTQ 7.651242
GYD 209.312427
HKD 7.837305
HNL 26.568554
HRK 6.541802
HTG 131.271448
HUF 333.106497
IDR 17011
ILS 3.153375
IMP 0.750158
INR 93.059197
IQD 1310.270533
IRR 1318874.99973
ISK 125.279709
JEP 0.750158
JMD 157.682116
JOD 0.709043
JPY 159.621502
KES 130.110108
KGS 87.448796
KHR 3999.808871
KMF 426.750567
KPW 899.994443
KRW 1516.88021
KWD 0.30935
KYD 0.833496
KZT 473.939125
LAK 22022.405532
LBP 89563.226779
LKR 315.52795
LRD 183.51214
LSL 16.99507
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.395899
MAD 9.396551
MDL 17.597769
MGA 4181.381428
MKD 53.537077
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.074419
MRU 39.732424
MUR 46.949895
MVR 15.449745
MWK 1734.091995
MXN 17.93909
MYR 4.03903
MZN 63.960023
NAD 16.995291
NGN 1380.969786
NIO 36.800862
NOK 9.742199
NPR 149.047474
NZD 1.75197
OMR 0.384502
PAB 1.000126
PEN 3.460232
PGK 4.326485
PHP 60.635996
PKR 279.065036
PLN 3.718201
PYG 6469.6045
QAR 3.646726
RON 4.423297
RSD 101.827536
RUB 80.198241
RWF 1460.74688
SAR 3.753892
SBD 8.009975
SCR 13.924759
SDG 600.999732
SEK 9.498797
SGD 1.287075
SHP 0.750259
SLE 24.567524
SLL 20969.510825
SOS 571.515441
SRD 37.363973
STD 20697.981008
STN 21.284914
SVC 8.75114
SYP 110.548921
SZL 16.98736
THB 32.760996
TJS 9.585632
TMT 3.5
TND 2.948525
TOP 2.40776
TRY 44.494002
TTD 6.78508
TWD 31.977989
TZS 2604.999815
UAH 43.803484
UGX 3752.226228
UYU 40.501271
UZS 12151.249919
VES 473.325201
VND 26336
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 569.874593
XAG 0.01416
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.80252
XDR 0.703479
XOF 569.877069
XPF 103.609748
YER 238.624984
ZAR 17.01166
ZMK 9001.208457
ZMW 19.327487
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -779.1400

    28426.7

    -2.74%

  • Euro STOXX 50

    -125.9800

    5606.73

    -2.25%

  • DAX

    -524.6900

    22774.2

    -2.3%

  • SDAX

    -337.5900

    16465.12

    -2.05%

  • Goldpreis

    -199.8000

    4613.3

    -4.33%

  • TecDAX

    -96.7900

    3387.47

    -2.86%

  • EUR/USD

    -0.0067

    1.1527

    -0.58%

Argentinien: Polizeibeamte protestieren für höhere Gehälter
Argentinien: Polizeibeamte protestieren für höhere Gehälter / Foto: © AFP

Argentinien: Polizeibeamte protestieren für höhere Gehälter

In der von Kriminalität geplagten argentinischen Stadt Rosario haben Polizeibeamte für bessere Bezahlung und psychologische Unterstützung demonstriert. Die Demonstranten zündeten am Mittwoch aus Protest Autoreifen an und ließen Sirenen aus Streifenwagen und Polizeimotorrädern ertönen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Auslöser der am Montag entflammten Proteste war eine Reihe von Suiziden innerhalb der Polizei.

Textgröße:

Am Montag waren demonstrierende Polizeibeamte und Kollegen aneinandergeraten, die zur Auflösung der Proteste entsandt worden waren.

Derzeit liegt das durchschnittliche Monatsgehalt eines Polizeibeamten in Rosario bei etwa 600 Dollar (505 Euro). Einige Beamte sagten AFP, sie müssten zudem für das Internet im Büro, Uniformen und sogar Munition selbst aufkommen.

Offizielle Zahlen zu Suiziden in der Polizei in der Provinz Santa Fe, wo Rosario liegt, gibt es nicht. Ein Demonstrant hielt jedoch ein Plakat in Form eines Kreuzes, auf dem die Namen von etwa 20 Polizeibeamten abgebildet waren, die sich das Leben genommen haben oder im Dienst getötet wurden. "Ohne anständige Löhne gibt es keine psychische Gesundheit", stand auf einem anderen Plakat eines Demonstranten.

Die Behörden stimmten schließlich einer Lohnerhöhung zu, woraufhin die Demonstranten ihre Proteste aufgaben. Der Gouverneur der Provinz, Maximiliano Pullaro, erklärte, die Forderungen der Polizeibeamten seien erhört worden. "Kein Polizist in der Provinz wird ein Gehalt unter 1.350.000 Pesos (etwa 809 Euro) erhalten", erklärte er.

Vor dem Kongress in Buenos Aires gingen derweil argentinische Arbeiter auf die Straße, um gegen eine von der argentinischen Regierung angestrebte Arbeitsrechts-Reform zu protestieren. Demonstranten warfen Steine und Molotow-Cocktails auf Polizeibeamte, die ihrerseits Tränengas und Gummigeschosse einsetzten, wie AFP-Reporter beobachteten. Demnach wurden mindestens ein Demonstrant und ein Polizeibeamter verletzt. Offizielle Angaben zu Verletzten gab es zunächst nicht.

Die Reform, ein Lieblingsprojekt des rechtspopulistischen Staatschefs Javier Milei, sieht eine Deregulierung des Arbeitsmarktes vor. Die angestrebten Maßnahmen würden das Einstellen und Entlassen von Arbeitnehmern erleichtern, Abfindungen reduzieren, das Streikrecht einschränken und Urlaubsansprüche begrenzen. Milei beharrt darauf, dass die bestehenden Arbeitsgesetze zu restriktiv seien. Er will, dass die Reformen bis März verabschiedet werden. Fast 40 Prozent der argentinischen Arbeitnehmer verfügen über keinen Arbeitsvertrag.

Argentiniens Sicherheitsministerin Alejandra Monteoliva kündigte Strafen für gewaltsame Demonstranten an. "Es handelt sich um Dutzende Mitglieder linksgerichteter Gruppen, die organisiert, mit vorsätzlicher Gewalt und improvisierten Waffen gehandelt haben, um Chaos zu stiften", erklärte sie im Onlinedienst X. "Sie werden bezahlen", fügte sie hinzu.

J.M.Ellis--TFWP