The Fort Worth Press - Bundesregierung bringt Gasumlage auf den Weg

USD -
AED 3.67296
AFN 64.502137
ALL 81.031648
AMD 363.3402
ANG 1.790365
AOA 917.999879
ARS 1524.855199
AUD 1.424704
AWG 1.80125
AZN 1.687415
BAM 1.7198
BBD 2.014334
BDT 123.134148
BGN 1.683441
BHD 0.37695
BIF 3000
BMD 1
BND 1.278343
BOB 12.245759
BRL 5.225195
BSD 1.000132
BTN 95.938305
BWP 13.673816
BYN 3.027326
BYR 19600
BZD 2.011326
CAD 1.41725
CDF 2324.999871
CHF 0.831905
CLF 0.024509
CLP 967.770101
CNY 6.71045
CNH 6.711298
COP 3372.09
CRC 454.20569
CUC 1
CUP 24.002462
CVE 97.299789
CZK 21.461502
DJF 177.720228
DKK 6.575702
DOP 55.875004
DZD 133.835803
EGP 52.101198
ERN 15
ETB 162.972098
EUR 0.87978
FJD 2.237197
FKP 0.754816
GBP 0.754345
GEL 2.614996
GGP 0.754816
GHS 11.655021
GIP 0.754816
GMD 74.0002
GNF 8753.000057
GTQ 7.637958
GYD 209.257745
HKD 7.84535
HNL 26.846287
HRK 6.626204
HTG 130.885748
HUF 322.999504
IDR 18004.4
ILS 3.079597
IMP 0.754816
INR 95.98505
IQD 1310.042516
IRR 1374849.999891
ISK 120.530161
JEP 0.754816
JMD 158.315197
JOD 0.708972
JPY 157.401957
KES 129.649837
KGS 87.448498
KHR 4059.056814
KMF 432.99971
KPW 900.000318
KRW 1360.240301
KWD 0.30882
KYD 0.833443
KZT 439.793707
LAK 22439.127338
LBP 89556.106612
LKR 331.022111
LRD 172.008688
LSL 16.434096
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.397263
MAD 9.630717
MDL 17.680991
MGA 4387.052523
MKD 54.140561
MMK 2099.83552
MNT 3596.071123
MOP 8.080829
MRU 40.062785
MUR 47.470006
MVR 15.450117
MWK 1734.1564
MXN 17.987901
MYR 4.0816
MZN 63.909646
NAD 16.434096
NGN 1324.520171
NIO 36.800429
NOK 9.54086
NPR 153.505837
NZD 1.764914
OMR 0.384504
PAB 1.000079
PEN 3.398334
PGK 4.52425
PHP 62.488976
PKR 277.095071
PLN 3.843745
PYG 5873.947548
QAR 3.645277
RON 4.642032
RSD 103.277036
RUB 84.482687
RWF 1476.596231
SAR 3.755913
SBD 8.064647
SCR 13.98971
SDG 601.49897
SEK 9.959195
SGD 1.277701
SHP 0.755002
SLE 24.650044
SLL 20969.491881
SOS 571.60445
SRD 37.686031
STD 20697.981008
STN 21.545091
SVC 8.750324
SYP 13002.000254
SZL 16.429972
THB 33.595467
TJS 9.225649
TMT 3.51
TND 2.961507
TOP 2.40776
TRY 48.9913
TTD 6.787754
TWD 31.793398
TZS 2635.002996
UAH 44.876871
UGX 3914.861437
UYU 40.089518
UZS 11815.811573
VES 852.43145
VND 25974.5
VUV 117.801098
WST 2.745718
XAF 577.09798
XAG 0.016489
XAU 0.000243013956
XCD 2.70255
XCG 1.802386
XDR 0.707052
XOF 577.09798
XPF 104.870231
YER 236.64964
ZAR 16.398101
ZMK 9001.196085
ZMW 19.476614
ZWL 321.999592
SSP 5712.591899
MXV 2.037083
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bundesregierung bringt Gasumlage auf den Weg
Bundesregierung bringt Gasumlage auf den Weg / Foto: © AFP/Archiv

Bundesregierung bringt Gasumlage auf den Weg

Energieunternehmen in Deutschland sollen die hohen Mehrkosten wegen Lieferausfällen von russischem Gas spätestens ab Oktober weitergeben können. Das Bundeswirtschaftsministerium leitete am Donnerstag die Ressortabstimmung für die entsprechende Verordnung ein. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte, die Gasumlage sei "kein guter Schritt, aber ein notwendiger Schritt". Er rechnet mit Zusatzkosten von mehreren hundert Euro pro Haushalt.

Textgröße:

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte die Gasumlage in der vergangenen Woche bei der Vorstellung des Rettungspakets für den angeschlagenen Energiekonzern Uniper angekündigt: Unternehmen, die Gas aus Russland importieren, sollen Zusatzkosten durch die Beschaffung von Gas aus anderen Quellen weitergeben können. Dies sei nötig, "um die Gasversorgung auch im kommenden Winter aufrecht zu erhalten", hieß es am Donnerstag aus dem Wirtschaftsministerium.

Gasimporteure mit Langfristlieferverträgen mit Russland, die von russischer Seite nicht mehr erfüllt werden, erhalten laut Verordnungsentwurf eine finanzielle Erstattung der Mehrkosten. Die Erstattung wird durch einen von den Gaskunden, in der Regel den Stadtwerken, zu entrichtenden Aufpreis pro Kilowattstunde finanziert. Die Stadtwerke wiederum geben den Aufpreis an die Verbraucher weiter.

Habeck sagte, es dürfe sich um 1,5 bis fünf Cent pro Kilowattstunde handeln, bei einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr bedeute dies Zusatzkosten im "mittleren Hundert-Euro-Bereich". Es würden "sicher einige hundert Euro pro Haushalt".

Scholz war von potenziellen Mehrkosten für eine vierköpfige Familie von 200 bis 300 Euro pro Jahr ausgegangen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, erwartet eine "Verdreifachung der Heizkosten bei Gas". Dennoch sei die Weitergabe der wirklichen Kosten an alle Kunden "richtig und notwendig", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Auch der FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Dürr verteidigte die Maßnahme, die für ein zunächst für ein Jahr befristet ist: "Viele Menschen fürchten sich vor einem kalten Winter. Mit dieser Umlage verhindern wir ein Zusammenbrechen des Gasmarktes", sagte er der "Rheinischen Post".

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, mahnte schnelle Entlastungen an. Es sei richtig, krisenbedingte Mehrkosten auf alle umzulegen, aber "wenn jetzt nicht stärker gegengesteuert wird, sind Existenzen bedroht und der soziale Zusammenhalt gefährdet", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Scharfe Kritik kam von den Linken. Ihr Bundestagsfraktionsvorsitzender, Dietmar Bartsch, nannte die Gasumlage "inakzeptabel". "Die notwendige Rettung von Uniper wird durch die Entscheidungen der Bundesregierung wesentlich auf die Verbraucher abgewälzt", bemängelte er. Zugleich seien eventuelle Hilfen und Entlastungen vage und frühestens für Januar angekündigt.

Habeck versicherte am Donnerstag, die Verbraucherinnen und Verbraucher würden "gezielt" entlastet werden. Der Staat könne nicht alle Kosten tragen, aber Menschen, die durch die hohen Energiepreise "möglich in Armut geführt werden, die müssen geschützt werden", sagte er. Die Arbeit daran laufe "mit Hochdruck". Der Minister kündigte an, soziale Ausgleichsmaßnahmen würden "zeitgleich, wenigstens wirkungsgleich einsetzen".

J.P.Estrada--TFWP