The Fort Worth Press - Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen

USD -
AED 3.672502
AFN 63.503781
ALL 82.78735
AMD 368.501999
ANG 1.790403
AOA 916.999866
ARS 1471.000053
AUD 1.44563
AWG 1.80125
AZN 1.696902
BAM 1.718856
BBD 2.018008
BDT 123.091796
BGN 1.69088
BHD 0.377005
BIF 2985
BMD 1
BND 1.297974
BOB 6.938524
BRL 5.183699
BSD 1.001973
BTN 94.864877
BWP 13.624819
BYN 2.814079
BYR 19600
BZD 2.015116
CAD 1.421615
CDF 2269.000226
CHF 0.810402
CLF 0.023222
CLP 913.970026
CNY 6.790497
CNH 6.805023
COP 3430.81
CRC 454.535468
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.375009
CZK 21.29365
DJF 177.719668
DKK 6.57314
DOP 58.550304
DZD 133.350047
EGP 49.7487
ERN 15
ETB 161.535521
EUR 0.879399
FJD 2.245198
FKP 0.754878
GBP 0.757465
GEL 2.644994
GGP 0.754878
GHS 11.224975
GIP 0.754878
GMD 72.493065
GNF 8774.999916
GTQ 7.644241
GYD 209.623413
HKD 7.84137
HNL 26.807458
HRK 6.627401
HTG 131.00145
HUF 312.797003
IDR 17933.15
ILS 2.98915
IMP 0.754878
INR 94.640403
IQD 1312.563167
IRR 1375050.000231
ISK 126.619757
JEP 0.754878
JMD 157.717811
JOD 0.709034
JPY 161.635502
KES 129.490111
KGS 87.450248
KHR 4009.999604
KMF 431.000471
KPW 900.00035
KRW 1539.909936
KWD 0.30901
KYD 0.834996
KZT 487.384102
LAK 22188.337654
LBP 89725.095575
LKR 335.228721
LRD 182.352683
LSL 16.522564
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.429642
MAD 9.377774
MDL 17.639408
MGA 4185.964758
MKD 54.219888
MMK 2099.387374
MNT 3579.000015
MOP 8.091488
MRU 39.79664
MUR 48.20961
MVR 15.459818
MWK 1737.391847
MXN 17.54115
MYR 4.141201
MZN 63.898718
NAD 16.522564
NGN 1370.85004
NIO 36.867777
NOK 9.80125
NPR 151.78296
NZD 1.766865
OMR 0.3845
PAB 1.001977
PEN 3.39166
PGK 4.394272
PHP 61.500501
PKR 278.668893
PLN 3.764551
PYG 6107.983882
QAR 3.652503
RON 4.6139
RSD 103.250224
RUB 74.500044
RWF 1469.343633
SAR 3.755291
SBD 8.065041
SCR 14.244746
SDG 600.49594
SEK 9.733403
SGD 1.29648
SHP 0.746601
SLE 24.750477
SLL 20969.503664
SOS 572.656446
SRD 37.482999
STD 20697.981008
STN 21.530796
SVC 8.767412
SYP 110.532098
SZL 16.517116
THB 33.335501
TJS 9.293141
TMT 3.51
TND 2.965857
TOP 2.40776
TRY 46.49728
TTD 6.803181
TWD 31.727978
TZS 2630.993004
UAH 44.976754
UGX 3667.442985
UYU 40.189832
UZS 12038.49365
VES 616.865275
VND 26327.5
VUV 118.758526
WST 2.756325
XAF 576.48558
XAG 0.016076
XAU 0.000245
XCD 2.70255
XCG 1.805774
XDR 0.716966
XOF 576.48558
XPF 104.811706
YER 238.650151
ZAR 16.53875
ZMK 9001.199577
ZMW 17.97425
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -10.8900

    3892.97

    -0.28%

  • MDAX

    -239.9100

    31889.19

    -0.75%

  • DAX

    -164.7100

    24728.87

    -0.67%

  • Euro STOXX 50

    -12.8100

    6217.74

    -0.21%

  • Goldpreis

    -49.2000

    4100.2

    -1.2%

  • SDAX

    -147.5400

    18009.46

    -0.82%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1356

    -0.28%

Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen
Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Statistik: Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland gestiegen

Der Anteil der armutsgefährdeten Menschen in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen. 2025 galten 13,3 Millionen Menschen als armutsgefährdet, das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. 2024 lag der Anteil noch bei 15,5 Prozent. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung sprach von einem Versagen sozialstaatlicher Institutionen, der Paritätische Gesamtverband forderte einen "Armutsvermeidungs-Check" bei sozialpolitischen Reformen.

Textgröße:

Als armutsgefährdet gilt jemand, dessen Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung beträgt. Im Jahr 2025 lag dieser Schwellenwert für einen alleinlebenden Menschen in Deutschland netto, also nach Steuern und Sozialabgaben, bei 1446 Euro im Monat und für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3036 Euro im Monat.

Am meisten armutsgefährdet sind Arbeitslose mit einer Quote von 64,9 Prozent. Aber auch andere Nichterwerbstätige (33,8 Prozent), Alleinlebende (30,9 Prozent) sowie Menschen im Ruhestand (19,1 Prozent) sind überdurchschnittlich stark durch Armut gefährdet.

Werden neben der Einkommenssituation auch die Möglichkeiten der Menschen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zum Beispiel Bildung und Kultur berücksichtigt, dann waren im vergangenen Jahr sogar 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das entsprach mehr als einem Fünftel (21,2 Prozent) der Bevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Anteil nahezu unverändert.

Die Zahlen seien eine Handlungsempfehlung an die Regierung, erklärte die Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband, Katja Kipping. Die Bundesregierung stehe in der Pflicht, Armut abzubauen und nicht zu verschärfen. "Jede sozialpolitische Reform muss deshalb einem Armutsvermeidungs-Check unterzogen werden", forderte Kipping.

Besonders alarmierend sei es, dass 28,7 Prozent der Alleinerziehenden-Haushalte von Armut bedroht sind, teilte Kipping mit. "Ausgerechnet jetzt diskutiert die Kommission zur Sozialstaatsreform auch Veränderungen beim Unterhaltsvorschuss. Diese Leistung ist gerade für Alleinerziehende eine wichtige Stütze." Angesichts der besonderen Verletzlichkeit dieser Gruppe stehe die Regierung hier besonders in der Pflicht.

Dass der Anteil armutsgefährdeter Menschen steige, sei nicht verwunderlich, erklärte die wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung, Bettina Kohlrausch. "Verwunderlich ist allerdings, dass dieses Problem in der aktuellen Sozialstaatsdebatte so gut wie keine Rolle spielt. Dabei ist es ein offenkundiges Versagen sozialstaatlicher Institutionen, wenn die Armut in einem eigentlich reichen Land steigt."

T.Harrison--TFWP