The Fort Worth Press - Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot

USD -
AED 3.672981
AFN 66.000171
ALL 82.019997
AMD 379.02976
ANG 1.79008
AOA 916.999904
ARS 1451.994901
AUD 1.43829
AWG 1.8
AZN 1.694157
BAM 1.650151
BBD 2.016242
BDT 122.43245
BGN 1.67937
BHD 0.376966
BIF 2964.5
BMD 1
BND 1.271584
BOB 6.942435
BRL 5.257897
BSD 1.001076
BTN 91.544186
BWP 13.176113
BYN 2.86646
BYR 19600
BZD 2.013297
CAD 1.367005
CDF 2154.999546
CHF 0.77952
CLF 0.021922
CLP 865.610144
CNY 6.946501
CNH 6.940985
COP 3613.38
CRC 496.70313
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.874961
CZK 20.602967
DJF 177.720388
DKK 6.332825
DOP 62.950123
DZD 129.967015
EGP 47.081867
ERN 15
ETB 155.249858
EUR 0.847981
FJD 2.23125
FKP 0.729754
GBP 0.731695
GEL 2.69501
GGP 0.729754
GHS 10.95505
GIP 0.729754
GMD 73.525034
GNF 8751.000082
GTQ 7.681242
GYD 209.445862
HKD 7.80986
HNL 26.450481
HRK 6.390901
HTG 131.200378
HUF 323.15983
IDR 16767.3
ILS 3.10084
IMP 0.729754
INR 90.410303
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 123.209759
JEP 0.729754
JMD 157.178897
JOD 0.708991
JPY 155.592501
KES 129.129928
KGS 87.45041
KHR 4025.497068
KMF 417.999723
KPW 900
KRW 1452.069641
KWD 0.30718
KYD 0.834223
KZT 505.528533
LAK 21494.999979
LBP 85549.99973
LKR 310.004134
LRD 186.000109
LSL 16.109496
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.319959
MAD 9.15875
MDL 16.948552
MGA 4449.999742
MKD 52.270703
MMK 2099.986463
MNT 3564.625242
MOP 8.053239
MRU 39.930025
MUR 45.549721
MVR 15.450202
MWK 1737.00034
MXN 17.396615
MYR 3.9415
MZN 63.749849
NAD 16.109846
NGN 1391.169997
NIO 36.703014
NOK 9.696325
NPR 146.471315
NZD 1.665185
OMR 0.384497
PAB 1.00108
PEN 3.365984
PGK 4.238019
PHP 58.845981
PKR 279.749591
PLN 3.58084
PYG 6656.120146
QAR 3.64125
RON 4.321202
RSD 99.575033
RUB 76.449719
RWF 1453
SAR 3.750233
SBD 8.058101
SCR 14.250149
SDG 601.503025
SEK 8.965695
SGD 1.272135
SHP 0.750259
SLE 24.475014
SLL 20969.499267
SOS 571.498421
SRD 38.024962
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.759629
SYP 11059.574895
SZL 16.110107
THB 31.593954
TJS 9.349825
TMT 3.51
TND 2.847502
TOP 2.40776
TRY 43.465705
TTD 6.777673
TWD 31.594989
TZS 2588.490252
UAH 43.112529
UGX 3575.692379
UYU 38.836508
UZS 12250.000214
VES 369.79158
VND 26020
VUV 119.156711
WST 2.710781
XAF 553.468475
XAG 0.012518
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.80413
XDR 0.687215
XOF 551.49985
XPF 101.749774
YER 238.375011
ZAR 16.08659
ZMK 9001.201531
ZMW 19.646044
ZWL 321.999592
  • SDAX

    87.8200

    18128.17

    +0.48%

  • TecDAX

    28.1000

    3641.51

    +0.77%

  • DAX

    258.7100

    24797.52

    +1.04%

  • Euro STOXX 50

    59.7000

    6007.51

    +0.99%

  • MDAX

    347.6500

    31512.09

    +1.1%

  • Goldpreis

    90.4000

    4743

    +1.91%

  • EUR/USD

    -0.0053

    1.1801

    -0.45%

Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot
Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot / Foto: © AFP

Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot

Millionen Menschen waren betroffen: Streiks haben am Montag bundesweit den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt. Mit Beginn der Frühschicht um 03.00 Uhr legten Beschäftigte von kommunalen Verkehrsbetrieben vielerorts die Arbeit nieder. Aufgerufen zum Streik hatte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn fuhren wie gewohnt.

Textgröße:

Mit den Streiks will Verdi in der aktuellen Tarifrunde für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben Druck auf die Arbeitgeber machen. "Wenn wir nicht für bessere Arbeitsbedingungen streiken, werden die Jobs so unattraktiv bleiben, wie wir das in den letzten Jahren erlebt haben", sagte Andreas Schackert, bei Verdi für den Bereich Busse und Bahnen zuständig, im ZDF. Und wenn nicht genügend Menschen dazu bereit seien, den ÖPNV zu gewährleisten, "dann gibt es auch keinen".

In den seit November laufenden Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi deutlich bessere Arbeitsbedingungen, etwa durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, Verlängerung der Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

Nur in Niedersachsen gilt nach Verdi-Angaben aktuell noch die Friedenspflicht für etwa 5000 Beschäftigte. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Die Arbeitgeber kritisieren die Streiks als unverhältnismäßig.

Verdi-Vertreter Schackert sagte im ZDF-"Morgenmagazin", gerade die Belastung durch Schichtarbeit mache den Fahrdienst unattraktiv. Das sei der Grund, warum es nach der Gastronomie einer der unattraktivsten Tätigkeitsbereiche sei. "Wenn wir die Belastung nicht attraktiver machen und die Jobs, dann werden wir auf Dauer die Menschen, die wir da jetzt suchen und finden, auch nicht halten können."

In Berlin fuhren trotz des Streiks einige Straßenbahnen - Fahrgäste beförderten die Bahnen allerdings nicht, die Türen blieben zu. Die regelmäßigen Fahrten sollen dafür sorgen, dass die Oberleitungen in der Hauptstadt eisfrei bleiben. Sie waren zuvor in tagelanger Arbeit enteist worden. Damit steige "die Chance, dass der Trambetrieb nach Streikende am Dienstagmorgen ohne größere Einschränkungen für die Fahrgäste wieder hochgefahren werden kann", erklärten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Die Verkehrsbetriebe kritisierten den Streik am Montag als "unverhältnismäßige Eskalation in den gerade erst begonnenen Tarifverhandlungen". Die BVG rief Verdi auf, "gemeinsam am Verhandlungstisch nach realistischen Lösungen zu suchen".

Der Verdi-Verhandlungsführer für die Tarifrunde bei der BVG, Serat Canyurt, kritisierte, vom Arbeitgeber sei bis zur ersten Verhandlungsrunde im Januar "nichts" gekommen. Verdi in Berlin erwarte nun bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 18 Februar "Antworten und Reaktionen auf unsere Forderungen".

Der Berliner Busfahrer Ekkehard Spiegel sprach bei einer Pressekonferenz der Linkspartei von einer sehr guten Beteiligung am Warnstreik. Die Stimmung sei "ausgesprochen kämpferisch". Linken-Chefin Ines Schwerdtner sagte, "der Streik ist richtig, die Probleme sind politisch, sie sind hausgemacht".

G.George--TFWP