The Fort Worth Press - Deutschland und Italien vereinbaren in Rom engere Partnerschaft

USD -
AED 3.672498
AFN 63.500465
ALL 83.283733
AMD 367.003219
ANG 1.790403
AOA 917.000184
ARS 1471.035205
AUD 1.449338
AWG 1.80125
AZN 1.689175
BAM 1.724577
BBD 2.013888
BDT 122.992813
BGN 1.69088
BHD 0.377147
BIF 2984.81535
BMD 1
BND 1.298984
BOB 6.909809
BRL 5.201836
BSD 0.999934
BTN 94.624111
BWP 13.680173
BYN 2.818068
BYR 19600
BZD 2.01104
CAD 1.423225
CDF 2268.99975
CHF 0.81263
CLF 0.023263
CLP 915.590329
CNY 6.790496
CNH 6.81352
COP 3428.35
CRC 455.186766
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.22259
CZK 21.37625
DJF 178.061717
DKK 6.592015
DOP 58.613453
DZD 133.528416
EGP 49.636698
ERN 15
ETB 161.211774
EUR 0.88182
FJD 2.24825
FKP 0.758197
GBP 0.759805
GEL 2.645016
GGP 0.758197
GHS 11.199781
GIP 0.758197
GMD 72.49805
GNF 8761.518452
GTQ 7.627362
GYD 209.162776
HKD 7.840295
HNL 26.755726
HRK 6.640898
HTG 130.744947
HUF 314.087979
IDR 17976
ILS 2.984749
IMP 0.758197
INR 94.412
IQD 1309.878094
IRR 1375049.999798
ISK 126.810208
JEP 0.758197
JMD 157.488647
JOD 0.708978
JPY 161.677495
KES 129.590162
KGS 87.449821
KHR 4017.494974
KMF 430.999856
KPW 900.00035
KRW 1546.34502
KWD 0.30947
KYD 0.833297
KZT 486.623047
LAK 21948.961236
LBP 89556.012134
LKR 337.341005
LRD 182.134827
LSL 16.623945
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430933
MAD 9.401479
MDL 17.709096
MGA 4177.101337
MKD 54.353625
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.076099
MRU 39.982188
MUR 48.209966
MVR 15.45971
MWK 1733.881812
MXN 17.6195
MYR 4.137977
MZN 63.902143
NAD 16.623945
NGN 1372.679674
NIO 36.797319
NOK 9.83835
NPR 151.394749
NZD 1.772154
OMR 0.384501
PAB 0.999965
PEN 3.391297
PGK 4.386951
PHP 61.5525
PKR 278.100478
PLN 3.78105
PYG 6099.351442
QAR 3.635217
RON 4.618803
RSD 103.50701
RUB 74.893431
RWF 1468.89467
SAR 3.754889
SBD 8.065041
SCR 13.65272
SDG 600.499082
SEK 9.77475
SGD 1.29826
SHP 0.746601
SLE 24.750204
SLL 20969.503664
SOS 571.478959
SRD 37.482989
STD 20697.981008
STN 21.603509
SVC 8.749173
SYP 110.532098
SZL 16.621989
THB 33.430499
TJS 9.284423
TMT 3.51
TND 2.972467
TOP 2.40776
TRY 46.49775
TTD 6.780184
TWD 31.733017
TZS 2620.502978
UAH 44.88455
UGX 3689.350352
UYU 39.918699
UZS 12024.108178
VES 616.865275
VND 26335
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 578.424923
XAG 0.016838
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.802141
XDR 0.716966
XOF 578.417273
XPF 105.162912
YER 238.649503
ZAR 16.61355
ZMK 9001.202706
ZMW 18.024056
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -104.4000

    4045

    -2.58%

  • MDAX

    -227.9100

    31901.19

    -0.71%

  • Euro STOXX 50

    -27.1300

    6203.42

    -0.44%

  • TecDAX

    -18.6100

    3885.25

    -0.48%

  • DAX

    -244.2300

    24649.35

    -0.99%

  • SDAX

    -259.7000

    17897.3

    -1.45%

  • EUR/USD

    -0.0045

    1.1343

    -0.4%

Deutschland und Italien vereinbaren in Rom engere Partnerschaft
Deutschland und Italien vereinbaren in Rom engere Partnerschaft / Foto: © AFP

Deutschland und Italien vereinbaren in Rom engere Partnerschaft

Deutschland und Italien haben bei ihren Regierungskonsultationen am Freitag in Rom zwei Dokumente verabschiedet, mit denen die Partnerschaft zwischen beiden Ländern vertieft werden soll. Die Kabinette unterzeichneten beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und mehreren Bundesministern einen deutsch-italienischen "Aktionsplan für strategische Zusammenarbeit". Er soll nach offiziellen Angaben die bilaterale Zusammenarbeit und die Kooperation auf EU-Ebene zwischen beiden Ländern vertiefen. Zudem wurde eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik unterzeichnet.

Textgröße:

In beiden Dokumenten heben die Regierungen die Rolle Deutschlands und Italiens innerhalb von EU und Nato hervor und bekennen sich zur fortgesetzten Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. An der Unterzeichnung nahmen auf deutscher Seite neben Merz insgesamt neun Bundesminister teil, unter anderem Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Außenminister Johann Wadephul (CDU), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU).

Merz war am Freitagmittag von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Gästehaus der Regierung in der Villa Dora Pamphilij empfangen worden. Zunächst trafen sich die Regierungschefs zu einem Vier-Augen-Gespräch, später fand ein gemeinsames Arbeitsessen der beiden Kabinettsdelegationen statt. Für den frühen Nachmittag war eine gemeinsame Pressekonferenz Merz' und Melonis angesetzt. Am Nachmittag sollten Meloni und Merz an einem deutsch-italienischen Wirtschaftsforum teilnehmen.

Im "Aktionsplan für strategische Zusammenarbeit" bekräftigen beide Regierungen unter anderem, sich auf EU-Ebene für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und einen deutlichen Abbau der europäischen Bürokratie und mehr "Zurückhaltung" der EU bei der Gesetzgebung einsetzen zu wollen. Zu diesem Thema hatten beide Länder bereits im Vorfeld der Regierungskonsultationen ein an die EU-Kommission gerichtetes Positionspapier an Medien in beiden Ländern durchsickern lassen. Auch in weiteren Politikbereichen, darunter die Handels- und Migrationspolitik sowie die Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten, wollen Berlin und Rom sich demnach stärker abstimmen.

In dem zweiten deutsch-italienischen Dokument, einer "Vereinbarung über verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung und Resilienz", vereinbarten beide Länder unter anderem eine engere Zusammenarbeit bei Einsätzen, Missionen und Krisenmanagement sowie bei der militärischen Ausbildung. Zudem sollen deutsche und italienische Rüstungsindustrie stärker zusammenarbeiten. Geprüft werden soll etwa eine engere Kooperation etwa bei Flug- und Raketenabwehr, dem Bau von Kriegsschiffen und Luftkampfsystemen.

Italien und Deutschland hatten sich in den vergangenen Monaten politisch erheblich angenähert - unter anderem bei der erfolgreich vorangetriebenen Rückabwicklung des EU-weiten Verbots für neue Verbrenner-Autos ab 2035 und bei der Verabschiedung des Mercosur-Freihandelsabkommens lagen beide Regierungen zuletzt auf gleicher Linie.

Im Vorfeld der Regierungskonsultationen forderte der Merz politisch nahestehende Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU), in einem Interview einen deutsch-italienischen Freundschaftsvertrag analog zum Aachener Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland.

X.Silva--TFWP