The Fort Worth Press - Fast die Hälfte Kiews nach russischem Angriff ohne Strom und Heizung

USD -
AED 3.672498
AFN 66.000037
ALL 81.915831
AMD 380.151858
ANG 1.79008
AOA 917.000343
ARS 1451.993897
AUD 1.426605
AWG 1.8
AZN 1.696692
BAM 1.655536
BBD 2.022821
BDT 122.831966
BGN 1.67937
BHD 0.377009
BIF 2987.661537
BMD 1
BND 1.276711
BOB 6.964795
BRL 5.261804
BSD 1.004342
BTN 91.842522
BWP 13.228461
BYN 2.875814
BYR 19600
BZD 2.019858
CAD 1.36614
CDF 2154.999851
CHF 0.778198
CLF 0.021907
CLP 865.000194
CNY 6.946499
CNH 6.93573
COP 3629
CRC 498.70812
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.33655
CZK 20.57685
DJF 178.843207
DKK 6.323803
DOP 63.484264
DZD 129.884
EGP 47.110302
ERN 15
ETB 156.676691
EUR 0.84679
FJD 2.200301
FKP 0.729754
GBP 0.73029
GEL 2.695
GGP 0.729754
GHS 11.012638
GIP 0.729754
GMD 73.497835
GNF 8819.592694
GTQ 7.706307
GYD 210.120453
HKD 7.81365
HNL 26.532255
HRK 6.378898
HTG 131.728867
HUF 322.652002
IDR 16773
ILS 3.09245
IMP 0.729754
INR 90.42375
IQD 1315.670299
IRR 42125.000158
ISK 122.959549
JEP 0.729754
JMD 157.811362
JOD 0.709035
JPY 155.446502
KES 129.549946
KGS 87.450357
KHR 4046.744687
KMF 417.999856
KPW 900
KRW 1449.169755
KWD 0.30725
KYD 0.836906
KZT 507.178168
LAK 21598.652412
LBP 89531.701448
LKR 311.010475
LRD 186.300651
LSL 16.079552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345176
MAD 9.158604
MDL 17.00314
MGA 4482.056104
MKD 52.191104
MMK 2099.986463
MNT 3564.625242
MOP 8.079484
MRU 39.911729
MUR 45.889885
MVR 15.45017
MWK 1742.758273
MXN 17.345904
MYR 3.939502
MZN 63.750038
NAD 16.079688
NGN 1400.539715
NIO 36.985739
NOK 9.678155
NPR 147.062561
NZD 1.656635
OMR 0.384501
PAB 1.004342
PEN 3.382683
PGK 4.306869
PHP 58.897503
PKR 281.341223
PLN 3.572885
PYG 6677.840135
QAR 3.671415
RON 4.314696
RSD 99.463976
RUB 76.46361
RWF 1469.427172
SAR 3.750148
SBD 8.058101
SCR 14.856833
SDG 601.515223
SEK 8.93992
SGD 1.270125
SHP 0.750259
SLE 24.474991
SLL 20969.499267
SOS 574.437084
SRD 38.024958
STD 20697.981008
STN 20.754973
SVC 8.788065
SYP 11059.574895
SZL 16.083999
THB 31.487986
TJS 9.380296
TMT 3.51
TND 2.897568
TOP 2.40776
TRY 43.496835
TTD 6.79979
TWD 31.579502
TZS 2579.039813
UAH 43.28509
UGX 3587.360437
UYU 38.963238
UZS 12278.117779
VES 371.640565
VND 26019.5
VUV 119.156711
WST 2.710781
XAF 555.683849
XAG 0.011992
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.81001
XDR 0.691072
XOF 555.251107
XPF 100.950591
YER 238.374977
ZAR 15.984975
ZMK 9001.201218
ZMW 19.709321
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    284.7000

    4937.3

    +5.77%

  • EUR/USD

    0.0031

    1.1825

    +0.26%

  • DAX

    258.7100

    24797.52

    +1.04%

  • Euro STOXX 50

    59.7000

    6007.51

    +0.99%

  • MDAX

    347.6500

    31512.09

    +1.1%

  • TecDAX

    28.1000

    3641.51

    +0.77%

  • SDAX

    87.8200

    18128.17

    +0.48%

Fast die Hälfte Kiews nach russischem Angriff ohne Strom und Heizung
Fast die Hälfte Kiews nach russischem Angriff ohne Strom und Heizung / Foto: © AFP

Fast die Hälfte Kiews nach russischem Angriff ohne Strom und Heizung

Nach einem russischen Luftangriff ist fast die Hälfte der ukrainischen Hauptstadt Kiew bei zweistelligen Minusgraden ohne Strom und Heizung. Nach dem nächtlichen Angriff seien "5635 Wohngebäude ohne Heizung", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am Dienstag im Onlinedienst Telegram. Die stellvertretende ukrainische Außenministerin Mariana Betsa bestätigte dies. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sagte der Ukraine angesichts der Angriffe weitere Hilfen in Höhe von 60 Millionen Euro zu.

Textgröße:

In Kiew herrschten am Dienstag Temperaturen von bis zu minus 14 Grad Celsius. In weiten Teilen der Stadt sei die Wasserversorgung unterbrochen, erklärte Bürgermeister Klitschko. Mindestens eine Frau wurde bei den Angriffen demnach verletzt. Zu den bei den Bombardements beschädigten Gebäuden zählt laut Klitschko ein Schulgebäude.

Russland griff die Ukraine laut der ukrainischen Luftwaffe in der Nacht mit 339 weitreichenden Kampfdrohnen und 34 Raketen an. Kiew war demnach das "Hauptziel". AFP-Reporter berichteten über mehrere Explosionen im Zentrum der Hauptstadt. Auch die ukrainische Luftabwehr war im Einsatz.

In der Nähe von Kiew wurde ein 50-jähriger Mann getötet, wie der dortige Gouverneur im Onlinedienst Telegram mitteilte. Auch in anderen ukrainischen Regionen, darunter Odessa im Süden, Riwne im Nordwesten und Winnyzja im Zentrum der Ukraine, gab es Angriffe auf die Energieinfrastruktur, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) meldete unterdessen, dass im havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl infolge russischer Angriffe die gesamte Stromversorgung unterbrochen worden sei. Auch die Stromleitungen zu anderen Kernkraftwerken seien betroffen, teilte die IAEA am Dienstag mit. Betroffen sind demnach mehrere für die Sicherheit der Anlagen wichtige ukrainische Umspannwerke. Im rund 100 Kilometer nördlich von Kiew gelegenen Atomkraftwerk Tschernobyl war am 26. April 1986 ein Reaktor explodiert. Der Vorfall zu Sowjetzeiten gilt als weltweit größte Atomkatastrophe.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angesichts der Angriffe vor, einen "völkermörderischen Krieg gegen Frauen, Kinder und ältere Menschen" zu führen. Die neuen Angriffe sollten für die beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos versammelten Staats- und Regierungschefs ein "Warnsignal" sein, erklärte Sybiha. Er rief die Verbündeten seines Landes zudem auf, die Luftverteidigungssysteme der Ukraine zu stärken. Die ukrainische Bevölkerung sei "dringend" auf Unterstützung angewiesen. "Ohne einen anhaltenden Frieden für die Ukraine wird es keinen Frieden in Europa geben", betonte er in Onlinenetzwerken.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, zunächst nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen, um sich um die Auswirkungen des russischen Angriffs zu kümmern. Zugleich hielt er sich die Möglichkeit offen, doch noch in die Schweiz zu reisen, falls es möglich sei, Vereinbarungen mit den USA über mögliche wirtschaftliche und sicherheitspolitische Unterstützung für die Zeit nach dem Krieg zu unterzeichnen.

Bundesaußenminister Wadephul sagte der Ukraine angesichts der russischen Angriffe "im kältesten Winter seit Kriegsbeginn" weitere Unterstützung zu: "Damit die Menschen in der Ukraine, die jeden Tag auch Europas Freiheit verteidigen, so gut es geht durch den Winter kommen, helfen wir mit weiteren 60 Millionen Euro", erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Das Geld sei zum Beispiel für "Notstromaggregate, Brennstoffe und Heizungen" vorgesehen. Ziel sei, dass "Putins Plan, den Widerstand zu brechen, nicht aufgeht", betonte der Außenminister.

Die Vereinten Nationen verurteilten Russlands "großangelegte Angriffe" auf die ukrainische Energieinfrastruktur scharf. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk erklärte, er sei über die "grausamen" Luftangriffe "empört". Die Zivilbevölkerung trage die "Hauptlast" dieser Angriffe, fügte er hinzu.

Russland greift die ukrainische Energieinfrastruktur immer wieder mit Drohnen und Raketen an, um die Moral der Zivilbevölkerung zu brechen. Kiew und viele weitere Städte sind dadurch oft in Dunkelheit getaucht, die Bewohnerinnen und Bewohner können nur schlecht heizen. Selenskyj hatte am Freitag den Energie-Notstand für die Hauptstadtregion ausgerufen.

Am 9. Januar hatte die russische Armee ihren bislang heftigsten Angriff auf die Energieinfrastruktur der ukrainischen Hauptstadt ausgeführt. Rund die Hälfte der Stadt war in dessen Folge bei klirrender Kälte von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Zahlreiche Kiewer hatten tagelang keinen Strom.

Bürgermeister Klitschko zufolge waren 80 Prozent der Gebäude, in denen die Heizung infolge des erneuten russischen Angriffs ausfiel, bereits vor zehn Tagen betroffen.

W.Knight--TFWP