The Fort Worth Press - In Frankreichs Haushaltsstreit zeichnet sich Misstrauensvotum ab

USD -
AED 3.67305
AFN 63.483762
ALL 83.130011
AMD 368.260537
ANG 1.790403
AOA 917.468877
ARS 1477.237062
AUD 1.445714
AWG 1.8
AZN 1.700783
BAM 1.724631
BBD 2.015008
BDT 123.052911
BGN 1.69088
BHD 0.377023
BIF 2985
BMD 1
BND 1.298014
BOB 6.913275
BRL 5.195399
BSD 1.000494
BTN 94.394378
BWP 13.651955
BYN 2.847191
BYR 19600
BZD 2.012169
CAD 1.419865
CDF 2269.000308
CHF 0.810045
CLF 0.023336
CLP 918.490322
CNY 6.790501
CNH 6.801705
COP 3445.39
CRC 455.363127
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.375019
CZK 21.332097
DJF 177.720399
DKK 6.571161
DOP 58.949976
DZD 133.428028
EGP 49.519702
ERN 15
ETB 158.649936
EUR 0.87914
FJD 2.26175
FKP 0.75995
GBP 0.757655
GEL 2.639619
GGP 0.75995
GHS 11.225014
GIP 0.75995
GMD 72.501353
GNF 8774.99992
GTQ 7.632888
GYD 209.329395
HKD 7.84075
HNL 26.719808
HRK 6.627197
HTG 130.762583
HUF 311.387015
IDR 17961.8
ILS 2.982925
IMP 0.75995
INR 94.44965
IQD 1310
IRR 1375050.000114
ISK 126.551286
JEP 0.75995
JMD 157.684032
JOD 0.709022
JPY 161.802041
KES 129.394249
KGS 87.450127
KHR 4009.999932
KMF 433.999994
KPW 900.00035
KRW 1544.784972
KWD 0.30963
KYD 0.833737
KZT 484.885895
LAK 22065.000044
LBP 89549.999705
LKR 337.175056
LRD 182.25009
LSL 16.590354
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405043
MAD 9.415501
MDL 17.758476
MGA 4224.999809
MKD 54.198171
MMK 2099.534862
MNT 3583.823146
MOP 8.07945
MRU 40.069702
MUR 48.193657
MVR 15.450309
MWK 1736.99973
MXN 17.51417
MYR 4.122031
MZN 63.909553
NAD 16.590352
NGN 1375.66987
NIO 36.609878
NOK 9.853235
NPR 151.027498
NZD 1.769895
OMR 0.384502
PAB 1.000485
PEN 3.422021
PGK 4.38325
PHP 61.338504
PKR 278.050222
PLN 3.766665
PYG 6113.48706
QAR 3.645011
RON 4.601199
RSD 103.21099
RUB 75.703359
RWF 1466
SAR 3.754957
SBD 8.051953
SCR 14.696907
SDG 600.000269
SEK 9.732975
SGD 1.296301
SHP 0.746601
SLE 24.80389
SLL 20969.503664
SOS 571.503468
SRD 37.320338
STD 20697.981008
STN 22
SVC 8.754541
SYP 110.532098
SZL 16.590103
THB 33.371953
TJS 9.249239
TMT 3.5
TND 2.937502
TOP 2.40776
TRY 46.514204
TTD 6.795175
TWD 31.821502
TZS 2618.935975
UAH 44.986949
UGX 3701.80946
UYU 40.139678
UZS 12015.000196
VES 620.752985
VND 26320
VUV 119.820737
WST 2.777776
XAF 578.419823
XAG 0.017201
XAU 0.000248
XCD 2.70255
XCG 1.803071
XDR 0.718004
XOF 572.999659
XPF 105.501968
YER 238.625001
ZAR 16.4793
ZMK 9001.200492
ZMW 18.058287
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    52.8300

    6267.53

    +0.84%

  • TecDAX

    9.7000

    3892.72

    +0.25%

  • DAX

    254.4700

    24994.83

    +1.02%

  • MDAX

    53.3900

    31972.64

    +0.17%

  • Goldpreis

    32.8000

    4041.6

    +0.81%

  • SDAX

    -109.2300

    17854.48

    -0.61%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.1377

    +0.14%

In Frankreichs Haushaltsstreit zeichnet sich Misstrauensvotum ab
In Frankreichs Haushaltsstreit zeichnet sich Misstrauensvotum ab / Foto: © AFP/Archiv

In Frankreichs Haushaltsstreit zeichnet sich Misstrauensvotum ab

Im Streit um den Haushalt für das laufende Jahr zeichnet sich in Frankreich das nächste Misstrauensvotum gegen die Regierung ab. Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu will sich am Freitagabend äußern, in welcher Form der Haushaltsentwurf verabschiedet werden soll, wie sein Büro mitteilte. Der für die Beziehungen zum Parlament zuständige Minister Laurent Panifous hatte in der Nacht zu Freitag die Haushaltsdebatte in der Nationalversammlung ausgesetzt und eine Verabschiedung ohne abschließende Abstimmung in Aussicht gestellt. "Wir haben uns endgültig von einem Kompromiss entfernt, den eine Mehrheit der Abgeordneten unterstützen würde", bemerkte er.

Textgröße:

Die Regierung hat nun die Wahl zwischen zwei Varianten, die eine Verabschiedung eines Haushaltsgesetzes erlauben, aber in jedem Fall mit dem Risiko eines Regierungssturzes verbunden sind. Lecornu könnte den Verfassungsparagraphen 49.3 nutzen, mit dem der Haushalt durch das Parlament gebracht werden kann, wenn die Regierung ein anschließendes Misstrauensvotum übersteht.

Allerdings hatte er zuvor versprochen, dies im Unterschied zu seinen Vorgängern nicht zu tun. In den beiden Vorjahren war der Haushalt mit Hilfe dieses Paragrafen verabschiedet worden. Die frühere Regierungschefin Elisabeth Borne hatte den Paragrafen mehr als zwei Dutzend Male genutzt und dadurch heftige Kritik der Opposition ausgelöst.

Eine andere Möglichkeit besteht in der Verabschiedung per Dekret. Auch dies könnte zum Regierungssturz führen, weil Links- und Rechtspopulisten dann voraussichtlich Misstrauensanträge einreichen würden. Aber anders als bei der ersten Option würde der Haushalt anschließend dennoch in Kraft treten.

Offen ist auch, welchen Text genau die Regierung durchsetzen will. Der im vergangenen Oktober zuerst eingebrachte Haushalt ist durch zahlreiche Änderungsanträge erheblich umgeschrieben worden. Eine Verabschiedung per Dekret ist seit 1958 möglich, wurde bislang aber noch nicht angewandt.

Lecornu hatte das Ziel gesetzt, den Haushalt bis Ende Januar durch das Parlament zu bringen. Die Nationalversammlung hatte im Dezember dafür gestimmt, den laufenden Haushalt auf 2026 zu übertragen. Dies lässt aber keine neuen Sparmaßnahmen oder erhöhte Ausgaben etwa für die Verteidigung zu.

Frankreich steht angesichts einer Rekordverschuldung von 117 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) unter Druck, seine Staatsfinanzen zu sanieren. Lecornu will das Defizit auf unter fünf Prozent des BIP senken.

Die französische Regierung hat keine eigene Mehrheit in der Nationalversammlung und muss sich wechselnde Unterstützung etwa bei den Sozialisten oder bei Konservativen suchen. Zuletzt waren am Mittwoch zwei Misstrauensanträge der linkspopulistischen Partei La France Insoumise sowie der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National wegen des Mercosur-Abkommens der EU mit südamerikanischen Ländern gescheitert.

T.Mason--TFWP