The Fort Worth Press - "Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform

USD -
AED 3.672498
AFN 64.999985
ALL 83.046202
AMD 380.302627
ANG 1.79008
AOA 917.000133
ARS 1453.537499
AUD 1.493875
AWG 1.8
AZN 1.701384
BAM 1.680508
BBD 2.015621
BDT 122.296069
BGN 1.67937
BHD 0.376998
BIF 2962.361503
BMD 1
BND 1.288928
BOB 6.915218
BRL 5.3949
BSD 1.000765
BTN 90.379014
BWP 13.373317
BYN 2.912404
BYR 19600
BZD 2.0127
CAD 1.390465
CDF 2199.9999
CHF 0.8013
CLF 0.02247
CLP 881.501395
CNY 6.97375
CNH 6.966265
COP 3670
CRC 497.074265
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.744847
CZK 20.835101
DJF 178.207783
DKK 6.422803
DOP 63.721742
DZD 130.181013
EGP 47.260497
ERN 15
ETB 155.86393
EUR 0.85957
FJD 2.279499
FKP 0.743872
GBP 0.74395
GEL 2.680086
GGP 0.743872
GHS 10.783547
GIP 0.743872
GMD 72.999932
GNF 8759.908062
GTQ 7.673074
GYD 209.372664
HKD 7.800565
HNL 26.39692
HRK 6.476297
HTG 130.983017
HUF 331.725999
IDR 16896.65
ILS 3.15572
IMP 0.743872
INR 90.380234
IQD 1311.033111
IRR 42125.000158
ISK 125.503383
JEP 0.743872
JMD 157.783487
JOD 0.708987
JPY 158.642499
KES 129.000035
KGS 87.448304
KHR 4028.114313
KMF 423.496657
KPW 899.976543
KRW 1467.214981
KWD 0.30809
KYD 0.833985
KZT 510.830806
LAK 21631.351927
LBP 89618.109407
LKR 309.741281
LRD 180.141088
LSL 16.420581
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.438173
MAD 9.212501
MDL 17.108389
MGA 4639.932635
MKD 52.910985
MMK 2100.072735
MNT 3563.033319
MOP 8.037102
MRU 39.805834
MUR 46.202544
MVR 15.450176
MWK 1735.678504
MXN 17.81075
MYR 4.054989
MZN 63.909809
NAD 16.420722
NGN 1423.3799
NIO 36.826526
NOK 10.07818
NPR 144.606078
NZD 1.739965
OMR 0.384511
PAB 1.00076
PEN 3.361789
PGK 4.27212
PHP 59.47201
PKR 280.064014
PLN 3.61465
PYG 6792.34583
QAR 3.64862
RON 4.374499
RSD 100.900941
RUB 78.401705
RWF 1459.086964
SAR 3.75024
SBD 8.123611
SCR 13.652033
SDG 601.497294
SEK 9.201115
SGD 1.28769
SHP 0.750259
SLE 24.150098
SLL 20969.499267
SOS 570.969488
SRD 38.291973
STD 20697.981008
STN 21.051275
SVC 8.756546
SYP 11059.574895
SZL 16.414191
THB 31.418948
TJS 9.30212
TMT 3.51
TND 2.92986
TOP 2.40776
TRY 43.195175
TTD 6.793205
TWD 31.548021
TZS 2502.49876
UAH 43.224066
UGX 3562.437168
UYU 38.760622
UZS 12056.899078
VES 338.72556
VND 26270
VUV 121.157562
WST 2.784721
XAF 563.628943
XAG 0.011177
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.803637
XDR 0.700974
XOF 563.628943
XPF 102.473331
YER 238.449959
ZAR 16.405725
ZMK 9001.187145
ZMW 19.740336
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    19.4000

    6024.45

    +0.32%

  • DAX

    -30.9500

    25255.29

    -0.12%

  • SDAX

    41.5500

    18122.13

    +0.23%

  • TecDAX

    -24.1900

    3744.89

    -0.65%

  • MDAX

    -80.0100

    31694.23

    -0.25%

  • Goldpreis

    -19.8000

    4615.9

    -0.43%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.164

    -0.09%

"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform
"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform / Foto: © AFP/Archiv

"Eine Frage der Gerechtigkeit": Bas verteidigt Bürgergeld-Reform

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat im Bundestag die geplanten Verschärfungen bei der neuen Grundsicherung verteidigt. "Wir setzen künftig auf mehr Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung", sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in der ersten Bundestagsdebatte zur Reform des Bürgergelds, die zu den sozialpolitischen Kernvorhaben der Bundesregierung zählt. Wer Mitwirkung verweigere oder Sozialleistungen missbrauche, müsse mit schnelleren Sanktionen rechnen: "Das ist eine Frage der Gerechtigkeit", sagte Bas.

Textgröße:

"Klar muss auch sein: Wer mitwirken kann, muss dies auch tun", sagte die Ministerin. "Dazu gehört, dass Termine eingehalten und Pflichten erfüllt werden", fügte sie hinzu. "Wer ohne wichtigen Grund Termine wiederholt versäumt, einen zumutbaren Job ablehnt oder eine Qualifizierungsmaßnahme abbricht, muss schneller und deutlicher mit Konsequenzen rechnen."

Sozialverbände und Gewerkschaften hatten die Reform zuvor als hart, unsozial und ineffektiv kritisiert. Die von der Koalition geplanten Verschärfungen brächten kaum Einsparungen, könnten Betroffene im schlimmsten Fall aber ihr Zuhause kosten, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung: "Verschärfte Sanktionen treiben Menschen in existenzielle Not, schlimmstenfalls in die Wohnungslosigkeit."

Ministerin Bas wies im Bundestag solche Einwände zurück. "Wir müssen arbeitsuchenden Menschen mehr Chancen auf dem Weg zurück zum Arbeitsmarkt bieten", sagte sie. "Neue Chancen schaffen, das ist das zentrale Ziel." Wer Hilfe und Schutz brauche, werde dies weiterhin erhalten. "Das gilt ausdrücklich für Menschen, die erkrankt sind oder aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen können", sagte Bas. "Solidarität und Unterstützung gehören zur Identität unseres Landes."

Der Bundestag debattiert am Donnerstag in erster Lesung über den Gesetzentwurf von Bas, der das bisherige Bürgergeld zu einer neuen Grundsicherung umgestalten soll. Die Reform sieht verschärfte Mitwirkungspflichten für die Bezieherinnen und Bezieher vor - und härtere Sanktionsandrohungen. Leistungen sollen etwa gestrichen werden, wenn Empfänger nicht erreichbar sind oder drei Termine beim Jobcenter verpasst.

Auch wer eine Fördermaßnahme abbricht oder sich nicht bewirbt, muss mit einer stärkeren Kürzung der Geldleistung rechnen als bislang. Der Regelbedarf soll um 30 Prozent für jeweils drei Monate gemindert werden können. Als Ziel gibt die Koalition an, Missbrauch zu verhindern und mehr Menschen in Arbeit zu bringen.

Zusammen mit dem Gesetzentwurf zur Bürgergeldreform debattiert der Bundestag am Donnerstag auch einen Entwurf, der Kürzungen bei der Unterstützung für viele geflüchtete Ukrainer in Deutschland zum Ziel hat.

Die schwarz-rote Koalition plant, dass Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 nach Deutschland gekommen sind, künftig nicht mehr Bürgergeld oder demnächst Grundsicherung erhalten, sondern nur noch die deutlich niedrigeren Asylleistungen. Damit wären nicht mehr die Jobcenter für sie zuständig mit ihren entsprechenden Instrumenten zur Fortbildung und Vermittlung in Arbeit, sondern vor allem Kommunen und Arbeitsagenturen.

J.Barnes--TFWP