The Fort Worth Press - Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil"

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999984
ALL 81.223378
AMD 363.78709
ANG 1.790365
AOA 916.999849
ARS 1524.864101
AUD 1.433753
AWG 1.8
AZN 1.695879
BAM 1.724805
BBD 2.015945
BDT 123.059285
BGN 1.683441
BHD 0.377275
BIF 2999.201894
BMD 1
BND 1.278733
BOB 12.066054
BRL 5.203397
BSD 1.000873
BTN 96.019508
BWP 13.66687
BYN 3.021227
BYR 19600
BZD 2.013035
CAD 1.41931
CDF 2310.000077
CHF 0.833695
CLF 0.024655
CLP 973.510332
CNY 6.70335
CNH 6.705715
COP 3335.5
CRC 456.028644
CUC 1
CUP 24.021307
CVE 97.549905
CZK 21.55075
DJF 178.23284
DKK 6.59252
DOP 59.51919
DZD 133.859378
EGP 52.075596
ERN 15
ETB 163.488813
EUR 0.88194
FJD 2.2437
FKP 0.754339
GBP 0.755685
GEL 2.594989
GGP 0.754339
GHS 11.665675
GIP 0.754339
GMD 73.506766
GNF 8754.999834
GTQ 7.641734
GYD 209.423022
HKD 7.84605
HNL 26.869857
HRK 6.6444
HTG 130.986922
HUF 323.394502
IDR 17896
ILS 3.06706
IMP 0.754339
INR 95.93385
IQD 1311.215176
IRR 1693792.497322
ISK 120.650137
JEP 0.754339
JMD 158.451729
JOD 0.70899
JPY 156.698975
KES 129.804886
KGS 87.448305
KHR 4055.000294
KMF 435.000343
KPW 900.000318
KRW 1355.474985
KWD 0.30858
KYD 0.834094
KZT 439.39414
LAK 22440.000223
LBP 89549.999568
LKR 331.304954
LRD 171.449934
LSL 16.39751
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.402498
MAD 9.693763
MDL 17.76106
MGA 4407.757229
MKD 54.302533
MMK 2099.371601
MNT 3597.221926
MOP 8.089002
MRU 40.075044
MUR 47.610172
MVR 15.450146
MWK 1737.000114
MXN 18.07665
MYR 4.078594
MZN 63.909732
NAD 16.397293
NGN 1326.499154
NIO 36.836327
NOK 9.600435
NPR 153.629004
NZD 1.771525
OMR 0.384492
PAB 1.00086
PEN 3.442502
PGK 4.528498
PHP 62.585496
PKR 277.272976
PLN 3.853815
PYG 5879.655352
QAR 3.648237
RON 4.653603
RSD 103.627037
RUB 83.752249
RWF 1477.839463
SAR 3.755513
SBD 8.026199
SCR 13.927093
SDG 601.499278
SEK 9.993075
SGD 1.27758
SHP 0.754404
SLE 24.602932
SLL 20969.491881
SOS 572.003069
SRD 37.753031
STD 20697.981008
STN 21.606272
SVC 8.758075
SYP 13002.000254
SZL 16.393717
THB 33.544973
TJS 9.213253
TMT 3.5
TND 2.971044
TOP 2.40776
TRY 49.0177
TTD 6.78978
TWD 31.882404
TZS 2635.003038
UAH 44.894921
UGX 3923.539917
UYU 40.126641
UZS 11830.744944
VES 856.71525
VND 25968
VUV 118.916544
WST 2.76931
XAF 578.514894
XAG 0.01637
XAU 0.000239237025
XCD 2.70255
XCG 1.803823
XDR 0.707052
XOF 578.514894
XPF 105.175896
YER 236.624985
ZAR 16.39225
ZMK 9001.19876
ZMW 19.592384
ZWL 321.999592
SSP 5712.5919
MXV 2.046686
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil"
Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil" / Foto: © AFP/Archiv

Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil"

Die globalen Arbeitsmärkte haben die jüngsten wirtschaftlichen Schocks nach Einschätzung der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) besser als erwartet überstanden und bleiben 2026 voraussichtlich stabil. Dies dürfe jedoch nicht über einen gravierenden Mangel an menschenwürdigen Arbeitsplätzen hinwegtäuschen, warnte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch in Genf. Zudem wies die ILO auf Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den aktuellen Handelsspannungen hin.

Textgröße:

Grundsätzlich erwartet die ILO in ihrem aktuellen Bericht, dass die Arbeitslosigkeit global betrachtet in diesem Jahr bei 4,9 Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren bleibt. Dies entspricht rund 186 Millionen Menschen ohne Arbeit.

Allerdings hätten die Bemühungen zur Verbesserung der globalen Arbeitsplatzqualität zuletzt stagniert, wodurch Hunderte Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Armut leben müssten, fügte die ILO hinzu. Außerdem drohten die Unsicherheiten im internationalen Handel die Löhne zu schmälern.

"Die globalen Arbeitsmärkte scheinen stabil zu sein, aber diese Stabilität ist ziemlich fragil", erklärte ILO-Forschungsleiterin Caroline Fredrickson. Die "scheinbare Ruhe" verschleiere "tiefere und ungelöste Probleme", warnte sie.

Modellrechnungen der ILO zufolge könnte ein weiterer Anstieg der handelspolitischen Unsicherheit die Löhne für Fach- und Hilfskräfte in allen Sektoren senken, insbesondere in Teilen Asiens und in Europa. Auch das Potenzial des Handels zur Schaffung neuer Arbeitsplätze werde beeinträchtigt, erklärte die Arbeitsorganisation und wies darauf hin, dass 2024 weltweit 465 Millionen Arbeitsplätze von der Nachfrage aus dem Ausland nach Waren und Dienstleistungen sowie den damit verbundenen Lieferketten abhingen.

Mit Sorge blickt die ILO auch auf die Arbeitslosenquote bei den 15- bis 24-Jährigen, die dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 12,4 Prozent erreichte. Verschärft werden könne die Lage hier durch Automatisierung und KI - insbesondere für gut ausgebildete junge Menschen in wohlhabenderen Ländern, "die ihren ersten hochqualifizierten Arbeitsplatz suchen".

Obwohl die vollständigen Auswirkungen von KI auf die Beschäftigung junger Menschen noch ungewiss seien, rechtfertige das potenzielle Ausmaß eine "genaue Beobachtung", hob die ILO hervor. Zudem wies sie auf "tief verwurzelte geschlechtsspezifische Ungleichheiten" hin: Frauen machen demnach nach wie vor nur zwei Fünftel der weltweiten Beschäftigung aus. "Stabile Arbeitsmärkte sind nicht unbedingt gesund", erklärte Fredrickson. Nötig seien "innenpolitische Entscheidungen zur Stärkung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen".

C.Dean--TFWP