The Fort Worth Press - USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel

USD -
AED 3.67315
AFN 62.508602
ALL 82.901415
AMD 377.320103
ANG 1.790083
AOA 917.000446
ARS 1397.45603
AUD 1.43901
AWG 1.80225
AZN 1.700706
BAM 1.687977
BBD 2.01456
BDT 122.73608
BGN 1.709309
BHD 0.377588
BIF 2967.5
BMD 1
BND 1.279846
BOB 6.926967
BRL 5.284006
BSD 1.000203
BTN 93.723217
BWP 13.705842
BYN 2.961192
BYR 19600
BZD 2.011712
CAD 1.378275
CDF 2277.500338
CHF 0.791905
CLF 0.023254
CLP 918.179579
CNY 6.892698
CNH 6.90259
COP 3705.94
CRC 466.057627
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.375002
CZK 21.140432
DJF 177.720285
DKK 6.458295
DOP 59.874991
DZD 132.744974
EGP 52.575297
ERN 15
ETB 157.374952
EUR 0.864097
FJD 2.2267
FKP 0.74705
GBP 0.748095
GEL 2.714977
GGP 0.74705
GHS 10.905012
GIP 0.74705
GMD 73.000221
GNF 8780.00019
GTQ 7.659677
GYD 209.341164
HKD 7.82618
HNL 26.519884
HRK 6.514398
HTG 131.152069
HUF 338.600498
IDR 16919
ILS 3.12535
IMP 0.74705
INR 94.12285
IQD 1310
IRR 1315049.999853
ISK 124.289869
JEP 0.74705
JMD 157.845451
JOD 0.708962
JPY 159.145006
KES 129.505219
KGS 87.448496
KHR 4015.000082
KMF 425.000187
KPW 899.971148
KRW 1501.980286
KWD 0.30663
KYD 0.833571
KZT 482.866057
LAK 21550.000246
LBP 89549.999464
LKR 314.407654
LRD 183.602089
LSL 16.849649
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.395021
MAD 9.361979
MDL 17.4948
MGA 4164.999916
MKD 53.274154
MMK 2099.628947
MNT 3568.971376
MOP 8.061125
MRU 40.110041
MUR 49.241272
MVR 15.450211
MWK 1736.999739
MXN 17.821301
MYR 3.956501
MZN 63.899281
NAD 16.820108
NGN 1379.906022
NIO 36.720467
NOK 9.72285
NPR 149.95361
NZD 1.723707
OMR 0.384506
PAB 1.000203
PEN 3.473017
PGK 4.305501
PHP 60.074007
PKR 279.249903
PLN 3.69763
PYG 6526.476592
QAR 3.643996
RON 4.402503
RSD 101.500987
RUB 80.49933
RWF 1460
SAR 3.753711
SBD 8.051718
SCR 14.408321
SDG 600.99945
SEK 9.363065
SGD 1.280945
SHP 0.750259
SLE 24.550032
SLL 20969.510825
SOS 571.500489
SRD 37.340116
STD 20697.981008
STN 21.63
SVC 8.752314
SYP 110.977546
SZL 16.849782
THB 32.743003
TJS 9.597587
TMT 3.5
TND 2.904952
TOP 2.40776
TRY 44.34383
TTD 6.795811
TWD 31.96405
TZS 2569.999672
UAH 43.928935
UGX 3745.690083
UYU 40.762429
UZS 12205.000254
VES 456.504355
VND 26357
VUV 119.458227
WST 2.748874
XAF 566.134155
XAG 0.014408
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802694
XDR 0.704159
XOF 568.499098
XPF 103.401522
YER 238.649518
ZAR 17.08035
ZMK 9001.198055
ZMW 18.929544
ZWL 321.999592
  • DAX

    -16.9500

    22636.91

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    6.9700

    5581.29

    +0.12%

  • TecDAX

    -19.0500

    3416.31

    -0.56%

  • MDAX

    -104.2500

    28125.11

    -0.37%

  • Goldpreis

    -10.8000

    4396.5

    -0.25%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1589

    -0.24%

  • SDAX

    54.2800

    16517.29

    +0.33%

USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel
USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel / Foto: © AFP

USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel

Nach ihrem Militäreinsatz in Venezuela machen die USA nun Druck zur Eröffnung ihrer diplomatischen Vertretung vor Ort und zum Start massiver Investitionen von US-Ölfirmen in dem südamerikanischen Land. US-Diplomaten wollten am Samstag in Caracas Gespräche zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen führen, die seit 2019 unterbrochen sind. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Chefs großer US-Ölkonzerne empfangen, um sie zu Investionen in Venezuela zu drängen. Der ExxonMobil-Chef zeigte sich aber äußerst skeptisch.

Textgröße:

Die Regierung von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez in Caracas habe einen Prozess eingeleitet, "um die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder wieder herzustellen", teilte Außenminister Yván Gil mit. US-Diplomaten, darunter John McNamara, der Geschäftsträger der US-Botschaft im benachbarten Kolumbien, reisten am Freitag nach Venezuela, wie ein US-Regierungsbeamter mitteilte. Caracas wollte seinerseits eine Delegation nach Washington schicken.

Der langjährige Präsident Nicolás Maduro war erst vor rund einer Woche bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.

Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt, verurteilte den "kriminellen und illegalen" US-Angriff und zeigte sich zunächst kämpferisch gegenüber den USA. "Wir sind weder Untergebene noch Unterworfene", hatte sie am Donnerstag erklärt. Sie machte nun aber in einer Erklärung deutlich, dass Caracas "auf diplomatischem Weg gegen diese Aggression" der USA vorgehen wolle.

Nach der Freilassung einiger politischer Gefangener in Venezuela hatte Trump am Freitag eine von ihm angedrohte, zweite Angriffswelle gegen Caracas aufgrund der "Kooperation" der dortigen Regierung abgeblasen. Angehörige warteten aber weiter vor Gefängnissen in und bei Caracas auf die Freilassung weiterer Häftlinge. Der Menschenrechtsorganisationen Foro Penal zufolge gibt es in dem Land mehr als 800 politische Gefangene. Bisher seien nur neun freigelassen worden.

Die USA haben nach Trumps Worten die Führung des rohstoffreichen Venezuela übernommen. Die politische Führung in Caracas hatte er aufgefordert, mit Washington zusammenzuarbeiten, auch um die reichen Ölreserven des Landes auszubeuten.

Im Weißen Haus traf Trump am Freitag die Chefs wichtiger US-Ölfirmen, darunter Chevron, ExxonMobil, Conoco Phillips und Halliburton. Der US-Präsident rief die Firmen zu Investitionen in Venezuela auf. Zuvor hatte er gesagt, sie hätten versprochen, 100 Milliarden US-Dollar (86 Milliarden Euro) zu investieren, um die marode Infrastruktur zur Ölförderung wieder aufzubauen.

Der Chef des Ölriesen ExxonMobil, Darren Woods, blieb jedoch skeptisch. Venezuela sei ohne umfassende Reformen "nicht investierbar", sagte er. "Unsere Vermögenswerte wurden dort bereits zweimal beschlagnahmt, und Sie können sich vorstellen, dass für einen dritten Einstieg einige ziemlich bedeutende Veränderungen nötig wären", sagte er.

Trump betonte bei dem Treffen hingegen, dass die Lage in Venezuela nun völlig anders sei als früher, da nun die USA über das Land bestimmen würden. Unter Maduro hätten ausländische Unternehmen keinen nennenswerten Schutz gehabt. "Aber jetzt haben Sie totale Sicherheit. Es ist ein ganz anderes Venezuela", hob Trump hervor.

Verhandlungen über Ölgeschäfte in Venezuela würde ausschließlich die US-Regierung führen, sagte der US-Präsident. "Sie verhandeln direkt mit uns, Sie verhandeln überhaupt nicht mit Venezuela, wir wollen nicht, dass Sie mit Venezuela verhandeln", sagte er an die Konzernchefs gerichtet. "Wir werden die Entscheidung treffen, welche Ölfirmen reingehen dürfen, welchen wir das erlauben und mit welchen Unternehmen wir einen Vertrag abschließen werden."

Die USA halten ihre Ölblockade gegenüber Venezuela derzeit aufrecht. Am Freitag wurde erneut ein Tanker aus Venezuela in internationalen Gewässern beschlagnahmt.

An dem Treffen im Weißen Haus nahmen auch Vertreter von Valero, Marathon, Shell, Trafigura, Vitol Americas und Repsol teil sowie US-Außenminister Marco Rubio und Energieminister Chris Wright. Das Treffen hatte laut Trump das Ziel, sich darüber auszutauschen, "wie diese großartigen amerikanischen Unternehmen dabei helfen können, Venezuelas marode Ölindustrie rasch wieder aufzubauen und Millionen Barrel Öl zu produzieren, von denen die USA, die Bevölkerung Venezuelas und die ganze Welt profitieren werden".

Laut Energieminister Wright wird der Verkauf des venezolanischen Öls "auf unbestimmte Zeit" von Washington kontrolliert. Venezuela soll den USA laut Trump künftig 30 bis 50 Millionen Barrel Öl liefern und mit den Einnahmen daraus ausschließlich US-Produkte kaufen.

Seit dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Staatschefs Maduro vergangene Woche hatte Trump immer wieder sein Interesse an den großen Ölvorkommen Venezuelas bekundet. Bisher ist Chevron das einzige US-Unternehmen, das über eine Lizenz für Venezuela verfügt.

In den Straßen von Caracas demonstrierten am Freitag erneut hunderte Maduro-Anhänger. Mitglieder paramilitärischer Gruppen, die Maduro unterstützten und bewaffnet und teils vermummt in Caracas unterwegs sind, prangern seit Tagen einen "Verrat" an, der zur Gefangennahme des langjährigen Staatschefs geführt habe. "Wir sind bereit, zu kämpfen", sagte Willians, ein Mitglied des Kollektivs Boina Roja, der Nachrichtenagentur AFP. Für Samstag haben die Regierungsanhänger einen "großen Aufmarsch" geplant.

X.Silva--TFWP