The Fort Worth Press - Linke enthält sich bei Rentenabstimmung - Mehrheitsschwelle für Schwarz-Rot sinkt

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999933
ALL 81.600054
AMD 377.015652
ANG 1.79008
AOA 917.000138
ARS 1445.006097
AUD 1.42109
AWG 1.8025
AZN 1.692783
BAM 1.652954
BBD 2.006406
BDT 121.744569
BGN 1.67937
BHD 0.377041
BIF 2951.80061
BMD 1
BND 1.266301
BOB 6.883642
BRL 5.241901
BSD 0.996188
BTN 90.006001
BWP 13.760026
BYN 2.854269
BYR 19600
BZD 2.003533
CAD 1.363515
CDF 2199.999904
CHF 0.775602
CLF 0.02178
CLP 859.999739
CNY 6.938197
CNH 6.934855
COP 3629.58
CRC 494.755791
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.18904
CZK 20.592798
DJF 177.398771
DKK 6.31505
DOP 62.727665
DZD 129.829012
EGP 46.963602
ERN 15
ETB 154.525739
EUR 0.84552
FJD 2.196896
FKP 0.732491
GBP 0.728597
GEL 2.694986
GGP 0.732491
GHS 10.913255
GIP 0.732491
GMD 73.000148
GNF 8739.784147
GTQ 7.640884
GYD 208.410804
HKD 7.813605
HNL 26.319926
HRK 6.369601
HTG 130.669957
HUF 321.88799
IDR 16784
ILS 3.088995
IMP 0.732491
INR 90.283098
IQD 1305.009254
IRR 42125.000158
ISK 122.600846
JEP 0.732491
JMD 156.11768
JOD 0.708978
JPY 156.441021
KES 129.000315
KGS 87.449936
KHR 4019.573871
KMF 418.000012
KPW 899.987247
KRW 1454.629897
KWD 0.30734
KYD 0.830199
KZT 499.446421
LAK 21428.148849
LBP 89209.607762
LKR 308.347631
LRD 185.292552
LSL 15.956086
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.298121
MAD 9.137876
MDL 16.870209
MGA 4415.108054
MKD 52.097815
MMK 2100.119929
MNT 3568.429082
MOP 8.016683
MRU 39.768089
MUR 45.880351
MVR 15.449797
MWK 1727.419478
MXN 17.2304
MYR 3.930994
MZN 63.749641
NAD 15.956086
NGN 1381.359533
NIO 36.662976
NOK 9.632495
NPR 144.009939
NZD 1.654905
OMR 0.384507
PAB 0.996163
PEN 3.353659
PGK 4.26805
PHP 58.995007
PKR 278.611912
PLN 3.570445
PYG 6609.139544
QAR 3.622342
RON 4.307498
RSD 99.269956
RUB 77.049995
RWF 1453.926184
SAR 3.750074
SBD 8.058101
SCR 14.01331
SDG 601.523681
SEK 8.915195
SGD 1.27033
SHP 0.750259
SLE 24.475013
SLL 20969.499267
SOS 568.369098
SRD 38.114499
STD 20697.981008
STN 20.706383
SVC 8.716965
SYP 11059.574895
SZL 15.961664
THB 31.61499
TJS 9.309427
TMT 3.51
TND 2.88065
TOP 2.40776
TRY 43.502915
TTD 6.747746
TWD 31.554499
TZS 2586.540091
UAH 43.111874
UGX 3551.266015
UYU 38.369223
UZS 12195.585756
VES 371.640565
VND 25983.5
VUV 119.537583
WST 2.726316
XAF 554.38764
XAG 0.011167
XAU 0.000197
XCD 2.70255
XCG 1.79537
XDR 0.68948
XOF 554.38764
XPF 100.793178
YER 238.375005
ZAR 15.96625
ZMK 9001.200101
ZMW 19.550207
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    8.3400

    6003.69

    +0.14%

  • MDAX

    133.1600

    31670.49

    +0.42%

  • DAX

    -29.5800

    24751.21

    -0.12%

  • TecDAX

    -6.6000

    3599.12

    -0.18%

  • Goldpreis

    142.1000

    5077.1

    +2.8%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.1816

    -0.08%

  • SDAX

    -13.8600

    17990.26

    -0.08%

Linke enthält sich bei Rentenabstimmung - Mehrheitsschwelle für Schwarz-Rot sinkt
Linke enthält sich bei Rentenabstimmung - Mehrheitsschwelle für Schwarz-Rot sinkt / Foto: © AFP

Linke enthält sich bei Rentenabstimmung - Mehrheitsschwelle für Schwarz-Rot sinkt

Im Rentenstreit gibt es für die Koalition von Union und SPD gute Nachrichten von unerwarteter Seite: Die Linksfraktion kündigte am Mittwoch an, sie werde sich bei der Abstimmung über das Vorhaben am Freitag im Bundestag enthalten. Damit sinkt die Mehrheitsschwelle für die Annahme des Rentenpakets deutlich. Selbst dutzende Abweichler bei der Union könnten es nicht zum Scheitern bringen.

Textgröße:

Union und SPD im Bundestag erklärten nach der Linken-Ankündigung, sie wollten das Rentenpaket weiter aus eigener Kraft durch den Bundestag bringen. "Wir schauen nicht auf die Opposition, sondern zielen auf eine eigene Mehrheit", hieß es aus der Unionsfraktion auf AFP-Anfrage. Von SPD-Seite wurde betont: "Wir sind unabhängig davon weiter zuversichtlich, eine Mehrheit der Koalition zu erreichen."

Bei CDU und CSU stemmen sich seit Wochen vor allem junge Abgeordnete gegen die Regierungspläne zur Stabilisierung des Rentenniveaus. Sie argumentieren, dass die Kosten dafür die künftigen Generationen übermäßig belasteten. Am Dienstag fand eine Probeabstimmung in der Union im Bundestag statt, bei der nach Angaben aus Fraktionskreisen rund 15 Abgeordnete gegen die Rentenvorlage stimmten. Damit hätte die Koalition keine Mehrheit, wenn die Opposition geschlossen dagegen stimmen würde.

Die CDU/CSU-Fraktionsspitze hatte den Abweichlern eine Frist bis Mittwoch 12.00 Uhr gestellt, um abschließend zu erklären, ob sie bei ihrer Ablehnung bleiben. Die Union wollte sich danach nicht dazu äußern, ob und gegebenenfalls wie viele ihrer Abgeordneten dies getan haben.

Die Koalition aus CDU, CSU und SPD verfügt im Bundestag über 328 Abgeordnete. Rechnerisch liegt die Mehrheitsschwelle für die Rentenabstimmung bei 316, wenn der Bundestag vollzählig ist. Durch die Enthaltung der 64 Linken-Abgeordneten verringert sich die nötige Mehrheit für eine Annahme der Rentenpläne nun aber deutlich auf 252 Stimmen. Grüne und AfD haben ihrerseits bereits angekündigt, gegen die Regierungspläne zu stimmen.

Die Linke befürchtet offenbar, dass das Rentenniveau bei einem Scheitern der Pläne dauerhaft unter die in dem Regierungsentwurf vorgesehenen 48 Prozent des Durchschnittseinkommens sinkt. "Wir werden nicht akzeptieren, dass das Rentenniveau noch weiter gedrückt wird", erklärte die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek. Die Linke habe sich deshalb entschlossen, sich bei der Abstimmung zu enthalten. "An uns wird es somit nicht scheitern, dass das Rentenniveau stabilisiert wird."

Reichinnek warf der Union und insbesondere der sogenannten Junge Gruppe von CDU und CSU vor, "in den letzten Wochen ein Machtspielchen auf dem Rücken von Millionen Rentnerinnen und Rentnern im ganzen Land ausgetragen" zu haben. Dies sei "absolut schäbig". Die von der Regierung geplante Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent sei angesichts von wachsender Altersarmut "wirklich das absolute Minimum". Die Linke fordert demnach eine Anhebung auf 53 Prozent.

Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger betonte im Bayerischen Rundfunk, bei der Probeabstimmung in seiner Fraktion am Dienstag sei es um ein "Meinungsbild" gegangen. Die Kritiker wüssten jetzt, "wie die klare Mehrheitsmeinung in der Fraktion ist" und müssten dies in ihre Abwägungen einbeziehen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte, es gehe "nicht um das Gefügigmachen von Rebellen". Es gebe Gespräche in der CDU/CSU-Fraktion, bei denen "sich frei gewählte Abgeordnete eine Meinung bilden. Und der Prozess hält an und wir entscheiden am Freitag".

Der Druck auf die Renten-Rebellen dürfte damit auch nach der Linken-Ankündigung hoch bleiben. Denn am Freitag wird namentlich abgestimmt. Nach dem Votum ist damit klar, wer aus der Koalition gegen das Regierungsvorhaben gestimmt hat.

D.Ford--TFWP