The Fort Worth Press - Einkommensverlust von Müttern nach Geburt größer als angenommen

USD -
AED 3.672504
AFN 63.503991
ALL 83.192586
AMD 375.730804
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1385.503978
AUD 1.450747
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.693993
BBD 2.007535
BDT 122.298731
BGN 1.709309
BHD 0.376597
BIF 2960.807241
BMD 1
BND 1.28353
BOB 6.91265
BRL 5.255304
BSD 0.996752
BTN 94.473171
BWP 13.741284
BYN 2.966957
BYR 19600
BZD 2.004591
CAD 1.38985
CDF 2282.50392
CHF 0.795017
CLF 0.023433
CLP 925.260396
CNY 6.91185
CNH 6.92017
COP 3662.985579
CRC 462.864319
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.504742
CZK 21.309304
DJF 177.489065
DKK 6.492704
DOP 59.330475
DZD 133.010264
EGP 52.642155
ERN 15
ETB 154.083756
EUR 0.866104
FJD 2.257404
FKP 0.75231
GBP 0.750441
GEL 2.680391
GGP 0.75231
GHS 10.921138
GIP 0.75231
GMD 73.503851
GNF 8739.335672
GTQ 7.62808
GYD 208.64406
HKD 7.82615
HNL 26.46399
HRK 6.545204
HTG 130.656966
HUF 338.020388
IDR 16990.8
ILS 3.13762
IMP 0.75231
INR 94.850204
IQD 1305.703521
IRR 1313250.000352
ISK 124.760386
JEP 0.75231
JMD 156.892296
JOD 0.70904
JPY 160.28704
KES 129.470356
KGS 87.450384
KHR 3992.031527
KMF 428.00035
KPW 899.886996
KRW 1508.00035
KWD 0.30791
KYD 0.830627
KZT 481.867394
LAK 21678.576069
LBP 89256.247023
LKR 313.975142
LRD 182.893768
LSL 17.115586
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362652
MAD 9.315751
MDL 17.507254
MGA 4153.999394
MKD 53.388766
MMK 2102.490525
MNT 3571.507434
MOP 8.042181
MRU 39.797324
MUR 46.770378
MVR 15.450378
MWK 1728.292408
MXN 18.122104
MYR 3.924039
MZN 63.950377
NAD 17.115586
NGN 1383.460377
NIO 36.680958
NOK 9.70286
NPR 151.156728
NZD 1.745963
OMR 0.38408
PAB 0.996752
PEN 3.472089
PGK 4.307306
PHP 60.550375
PKR 278.184401
PLN 3.72275
PYG 6516.824737
QAR 3.634057
RON 4.427304
RSD 101.684639
RUB 81.295743
RWF 1455.545451
SAR 3.752751
SBD 8.042037
SCR 15.03876
SDG 601.000339
SEK 9.47367
SGD 1.292704
SHP 0.750259
SLE 24.550371
SLL 20969.510825
SOS 569.659175
SRD 37.601038
STD 20697.981008
STN 21.220389
SVC 8.721147
SYP 111.824334
SZL 17.114027
THB 32.495038
TJS 9.523624
TMT 3.5
TND 2.938634
TOP 2.40776
TRY 44.440368
TTD 6.772336
TWD 32.044404
TZS 2571.564679
UAH 43.689489
UGX 3713.134988
UYU 40.344723
UZS 12155.385215
VES 467.928355
VND 26337.5
VUV 119.756335
WST 2.77551
XAF 568.149495
XAG 0.014291
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.796371
XDR 0.706596
XOF 568.149495
XPF 103.295656
YER 238.603589
ZAR 17.12001
ZMK 9001.203584
ZMW 18.763154
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    115.3000

    4524.3

    +2.55%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • MDAX

    -609.3300

    27655.45

    -2.2%

  • SDAX

    -288.4000

    16338.41

    -1.77%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • DAX

    -312.2200

    22300.75

    -1.4%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

Einkommensverlust von Müttern nach Geburt größer als angenommen
Einkommensverlust von Müttern nach Geburt größer als angenommen / Foto: © AFP/Archiv

Einkommensverlust von Müttern nach Geburt größer als angenommen

Der Einkommensverlust von Müttern nach der Geburt des ersten Kindes ist in Deutschland größer als bisher angenommen. Frauen verdienen im vierten Jahr nach der ersten Geburt durchschnittlich fast 30.000 Euro weniger als gleichaltrige Frauen ohne Kinder, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Analyse des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und der niederländischen Universität Tilburg hervorgeht. Bislang wurde diese Lohnlücke auf rund 20.000 Euro und damit etwa 30 Prozent zu niedrig geschätzt.

Textgröße:

Die Einbußen beim Gehalt haben langfristige Auswirkungen auf Karriere und die spätere Rente. Der Studie zufolge entwickeln sich die Einkommensverluste nach der Geburt des ersten Kindes allerdings unterschiedlich je nach Alter der Mütter. "Je älter und damit berufserfahrener die Mutter, desto geringer sind nach einigen Jahren die Verluste gegenüber dem Einkommen vor der Geburt", erklärte Studien-Koautor Lukas Riedel vom ZEW.

Jüngere Mütter unter 30 Jahren verpassten durch die Geburt hingegen Lohnwachstum, weshalb ihre relativen Verluste größer seien und in der Zeit nach der Geburt zudem einen deutlich negativen Trend aufwiesen. "Sie können den Karriererückstand nach der Geburt also oft nicht mehr aufholen", betonte Riedel.

Frauen, die zu einem späteren Zeitpunkt Kinder bekämen, hätten die Phase mit häufig hohem Lohnwachstum demnach bereits durchlaufen und sich im Arbeitsmarkt etabliert. Zwar haben sie der Studie zufolge dadurch in absoluten Zahlen stärkere Einkommenseinbußen, beispielsweise durch reduzierte Arbeitszeiten. Langfristig gelinge es ihnen aber besser, ihre Karriere nach der Geburt wieder aufzunehmen.

Das ZEW nutzte amtliche Statistiken zu über 186.000 Müttern aus der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien, die zwischen 1975 und 2021 erhoben wurde. In der aktuell gängigen Methode werden diese Verluste mithilfe sogenannter Event Studies geschätzt, die den ZEW-Experten zufolge aber Schwachstellen hat und zu verzerrten Ergebnissen führt.

Um Einkommensverluste nach der Geburt abhängig vom Alter der Mütter zu schätzen, nutzten die Forscher demnach "nur saubere Vergleiche mit gleichaltrigen Frauen, die noch kein Kind haben". Dadurch seien verlässlichere Ergebnisse möglich.

W.Knight--TFWP