The Fort Worth Press - Feldzug gegen Medien: Trump prangert negative Berichte über sich als "illegal" an

USD -
AED 3.6725
AFN 63.503341
ALL 83.463315
AMD 376.986282
ANG 1.790083
AOA 917.000389
ARS 1387.674497
AUD 1.456802
AWG 1.8
AZN 1.702876
BAM 1.699513
BBD 2.014051
BDT 122.697254
BGN 1.709309
BHD 0.37695
BIF 2970.416618
BMD 1
BND 1.287696
BOB 6.935386
BRL 5.240797
BSD 0.999996
BTN 94.787611
BWP 13.787859
BYN 2.976638
BYR 19600
BZD 2.011105
CAD 1.389105
CDF 2282.499085
CHF 0.79841
CLF 0.023381
CLP 923.219724
CNY 6.91185
CNH 6.92062
COP 3674.02
CRC 464.366558
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.823032
CZK 21.297803
DJF 178.063563
DKK 6.488915
DOP 59.522516
DZD 133.441952
EGP 52.7799
ERN 15
ETB 154.582495
EUR 0.86837
FJD 2.257399
FKP 0.752712
GBP 0.753725
GEL 2.680151
GGP 0.752712
GHS 10.957154
GIP 0.752712
GMD 73.502602
GNF 8767.699413
GTQ 7.653569
GYD 209.330315
HKD 7.83156
HNL 26.549649
HRK 6.545202
HTG 131.078738
HUF 338.563501
IDR 16983
ILS 3.13762
IMP 0.752712
INR 93.219703
IQD 1309.975365
IRR 1313249.999951
ISK 124.701845
JEP 0.752712
JMD 157.400126
JOD 0.708971
JPY 159.767503
KES 129.890033
KGS 87.450267
KHR 4004.935568
KMF 427.999602
KPW 900.00296
KRW 1510.830147
KWD 0.30791
KYD 0.833344
KZT 483.44391
LAK 21749.12344
LBP 89547.486737
LKR 314.996893
LRD 183.502503
LSL 17.171359
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383247
MAD 9.346391
MDL 17.564303
MGA 4167.481307
MKD 53.563437
MMK 2098.832611
MNT 3571.142668
MOP 8.068492
MRU 39.926487
MUR 46.770218
MVR 15.449893
MWK 1733.901626
MXN 18.09265
MYR 4.021032
MZN 63.95038
NAD 17.171583
NGN 1381.68033
NIO 36.800007
NOK 9.74354
NPR 151.645993
NZD 1.74409
OMR 0.385324
PAB 1.000013
PEN 3.483403
PGK 4.321285
PHP 60.716503
PKR 279.086043
PLN 3.71974
PYG 6537.91845
QAR 3.646009
RON 4.427099
RSD 102.017319
RUB 81.508241
RWF 1460.256772
SAR 3.7525
SBD 8.042037
SCR 15.050977
SDG 601.000098
SEK 9.462985
SGD 1.28788
SHP 0.750259
SLE 24.549727
SLL 20969.510825
SOS 571.503052
SRD 37.600989
STD 20697.981008
STN 21.28926
SVC 8.74968
SYP 110.527654
SZL 17.169497
THB 32.834986
TJS 9.555322
TMT 3.5
TND 2.948402
TOP 2.40776
TRY 44.465987
TTD 6.794374
TWD 31.942497
TZS 2579.999589
UAH 43.831285
UGX 3725.347921
UYU 40.479004
UZS 12195.153743
VES 467.928355
VND 26335
VUV 119.385423
WST 2.775484
XAF 569.988487
XAG 0.014213
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802248
XDR 0.708991
XOF 569.988487
XPF 103.633607
YER 238.603383
ZAR 17.126501
ZMK 9001.200092
ZMW 18.824133
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1519

    +0.08%

  • Goldpreis

    -4.1000

    4520.2

    -0.09%

  • DAX

    -312.2500

    22300.75

    -1.4%

  • MDAX

    -609.3500

    27655.45

    -2.2%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • SDAX

    -288.3900

    16338.41

    -1.77%

Feldzug gegen Medien: Trump prangert negative Berichte über sich als "illegal" an
Feldzug gegen Medien: Trump prangert negative Berichte über sich als "illegal" an / Foto: © AFP/Archiv

Feldzug gegen Medien: Trump prangert negative Berichte über sich als "illegal" an

US-Präsident Donald Trump lässt in seinem Feldzug gegen kritisch über ihn berichtende Medien nicht nach: Er nannte es nun "wirklich illegal", dass US-Medien überwiegend negativ über ihn und seine Regierung berichten würden. Das US-Verteidigungsministerium verschärfte unterdessen seine Regeln für die journalistische Berichterstattung über das Militär. Gemäß neuer Richtlinien dürfen keine Informationen veröffentlicht werden, die nicht zuvor vom Pentagon freigegeben werden.

Textgröße:

Trump sagte am Freitag zu Reportern im Weißen Haus über die Berichterstattung vieler Medien über seine Regierung: "Sie werden eine großartige Geschichte nehmen, und sie werden sie schlecht machen." Dies betreffe 97 Prozent der Berichterstattung über ihn und seine Regierung. Inwiefern solche kritische Berichterstattung "illegal" sein könnte, führte Trump jedoch nicht aus.

Im Bereich der Militärberichterstattung wird die journalistische Arbeit in den USA fortan massiv erschwert: Mit den am Freitag veröffentlichten neuen Richtlinien des Pentagons muss die Veröffentlichung aller Informationen über das Militär zuvor von einem Beamten genehmigt werden. Dies zielt darauf ab, die Veröffentlichung von Informationen zu verhindern, die nicht aus den offiziellen Kanälen, sondern aus anonymen Quellen stammen.

Die im Pentagon akkreditierten Journalisten müssen sich in einer eidesstattlichen Erklärung zur Einhaltung der neuen Bestimmungen verpflichten - andernfalls droht ihnen der Entzug ihrer Akkreditierung.

Die Washingtoner Journalistenvereinigung National Press Club kritisierte die neuen Pentagon-Richtlinien als "direkten Angriff auf den unabhängigen Journalismus genau dort, wo ein unabhängiger Blick am wichtigsten ist: beim US-Militär".

Trump geht seit seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus im Januar in beispielloser Weise an verschiedenen Fronten gegen kritische Medien vor, die nach seiner Darstellung Lügen und Falschinformationen verbreiten. So verklagte er vor einigen Tagen die Zeitung "New York Times" wegen angeblicher Verleumdung auf eine Entschädigungssumme von 15 Milliarden Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro).

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) beklagt eine massive Verschärfung des Vorgehens gegen Trump-kritische Journalisten und Medien seit dem Mordanschlag auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk vom 10. September. Schon seit Trumps Amtsantritt habe es "Schritte in Richtung Einschränkung der Pressefreiheit" gegeben, "aber seit dem Mord an Charlie Kirk sehen wir eine regelrechte Eskalation", sagte die RSF-Geschäftsführerin der deutschen Sektion, Anja Osterhaus, in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP.

So habe Trump nicht nur die Absetzung der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel gefeiert, der Trumps Maga-Bewegung (Macht Amerika wieder großartig) vorgeworfen hatte, die Ermordung Kirks politisch zu instrumentalisieren. "Zudem hat der Präsident vorgeschlagen, praktisch für alle TV-Sender einen Lizenzentzug zu prüfen, weil er sich zu stark kritisiert fühlt. Es ist schon ein extremer Schritt für die Regierung eines demokratischen Staates, solche Vorschläge zu machen", sagte Osterhaus.

Der Sender ABC hatte vor einigen Tagen die Show des Satirikers Kimmel abgesetzt und dies mit dessen Äußerungen zum Kirk-Attentat begründet. Trump hat Kirk als "Märtyrer" gerühmt. Am Sonntag findet in Glendale im US-Bundesstaat Arizona eine Trauerfeier für Kirk statt, zu der Trump und sein Vize JD Vance erwartet werden.

Im Juli hatte bereits der Sender CBS das Ende der "Late Show" des Satirikers Stephen Colbert angekündigt. Auch er ist ein entschiedener Trump-Kritiker. Ebenfalls im Juli hatte Trump eine Milliardenklage gegen den Medienmogul Rupert Murdoch und das "Wall Street Journal" eingereicht, nachdem das Blatt über seine seine früheren Beziehungen zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein berichtet hatte. Auch die Sender ABC und CBS News gerieten in Trumps Visier und willigten in millionenschwere Zahlungen an ihn ein.

Osterhaus sagte, die Klagewelle gegen Medien "kann man nur als Einschüchterungsversuch verstehen". Es gebe viele Indikatoren dafür, dass die USA auf der Rangliste der Pressefreiheit weiter abrutschen werden. Derzeit stehen die USA im RSF-Ranking auf Platz 57 - deutlich hinter Deutschland, das Platz elf belegt.

Besorgt äußerte sich Osterhaus zudem über die Ankündigung der US-Regierung, die Visadauer für ausländische Journalisten deutlich einzuschränken. "Wir müssen befürchten, dass auch das ein bewusstes Mittel ist, um Korrespondenten zu gängeln, die kritisch berichten über die US-Regierung, weil sie dann vielleicht keine Verlängerung ihrer Visa bekommen nach acht Monaten", sagte sie.

P.Navarro--TFWP