The Fort Worth Press - Online-Glücksspiele aus Malta: EuGH-Gutachten macht deutschen Spielern Hoffnung

USD -
AED 3.673042
AFN 66.000368
ALL 82.000368
AMD 362.466517
ANG 1.790365
AOA 917.000367
ARS 1521.867204
AUD 1.44321
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.740516
BBD 2.01375
BDT 122.920986
BGN 1.683441
BHD 0.37704
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.279623
BOB 12.012672
BRL 5.210804
BSD 0.999844
BTN 96.860456
BWP 13.821826
BYN 3.011507
BYR 19600
BZD 2.010786
CAD 1.42485
CDF 2310.000362
CHF 0.828362
CLF 0.025096
CLP 990.920396
CNY 6.70455
CNH 6.707804
COP 3272.06
CRC 458.133471
CUC 1
CUP 23.995372
CVE 98.350394
CZK 21.719304
DJF 177.720393
DKK 6.642604
DOP 60.050393
DZD 134.000358
EGP 52.20214
ERN 15
ETB 161.02504
EUR 0.88815
FJD 2.26404
FKP 0.755904
GBP 0.755116
GEL 2.60504
GGP 0.755904
GHS 11.74504
GIP 0.755904
GMD 73.503851
GNF 8750.000355
GTQ 7.640625
GYD 209.141311
HKD 7.84745
HNL 26.820388
HRK 6.696704
HTG 130.925789
HUF 327.440388
IDR 17888.5
ILS 3.05233
IMP 0.755904
INR 96.14625
IQD 1310
IRR 1746539.503816
ISK 121.930386
JEP 0.755904
JMD 158.282088
JOD 0.70904
JPY 157.82504
KES 128.280385
KGS 87.450384
KHR 4056.00035
KMF 438.00035
KPW 900.000318
KRW 1343.975039
KWD 0.30883
KYD 0.833148
KZT 449.216421
LAK 22457.503779
LBP 89550.000349
LKR 330.631023
LRD 171.350382
LSL 16.650381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405039
MAD 9.941504
MDL 17.867027
MGA 4430.000347
MKD 54.802323
MMK 2099.554486
MNT 3597.321137
MOP 8.081321
MRU 40.085039
MUR 48.150378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 18.161204
MYR 4.084904
MZN 63.903729
NAD 16.650377
NGN 1330.790377
NIO 36.655039
NOK 9.618604
NPR 154.976729
NZD 1.780469
OMR 0.383882
PAB 0.999831
PEN 3.447504
PGK 4.484039
PHP 62.583504
PKR 276.650374
PLN 3.89575
PYG 5849.556144
QAR 3.643504
RON 4.741904
RSD 104.529038
RUB 83.633376
RWF 1475
SAR 3.737074
SBD 8.078071
SCR 13.774934
SDG 601.503676
SEK 10.040104
SGD 1.278804
SHP 0.75503
SLE 24.603667
SLL 20969.491881
SOS 571.503662
SRD 37.811504
STD 20697.981008
STN 22.225
SVC 8.748081
SYP 13002.000254
SZL 16.650369
THB 33.520369
TJS 9.20325
TMT 3.5
TND 2.994504
TOP 2.40776
TRY 49.129904
TTD 6.77945
TWD 31.821804
TZS 2635.003038
UAH 44.988787
UGX 3989.587737
UYU 40.296887
UZS 11787.503617
VES 865.47815
VND 25985.5
VUV 119.833605
WST 2.788681
XAF 582.588484
XAG 0.016565
XAU 0.000241497186
XCD 2.70255
XCG 1.80192
XDR 0.707052
XOF 582.588484
XPF 106.450363
YER 236.303589
ZAR 16.655104
ZMK 9001.203584
ZMW 19.645988
ZWL 321.999592
SSP 5712.591584
MXV 2.054907
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Online-Glücksspiele aus Malta: EuGH-Gutachten macht deutschen Spielern Hoffnung
Online-Glücksspiele aus Malta: EuGH-Gutachten macht deutschen Spielern Hoffnung / Foto: © AFP/Archiv

Online-Glücksspiele aus Malta: EuGH-Gutachten macht deutschen Spielern Hoffnung

Im Rechtsstreit zwischen einem deutschen Spieler und zwei Glücksspielunternehmen mit Sitz in Malta macht ein neues Gutachten am Europäischen Gerichtshof (EuGH) betroffenen Spielern ein wenig Hoffnung. Klagen gegen die Anbieter sind nach Auffassung des zuständigen Generalanwalts am EuGH kein Missbrauch des EU-Rechts, wie aus seinen am Donnerstag in Luxemburg vorgelegten Schlussanträgen hervorgeht. Malta steht bei anderen EU-Staaten schon länger in der Kritik, weil es Online-Glücksspielanbieter zu stark schütze.

Textgröße:

Auch in Deutschland gab es schon einige Gerichtsverfahren. Die EU-Kommission leitete im Juni ein Vertragsverletzungsverfahren gegen den Mittelmeerstaat ein. Er verstoße gegen seine Verpflichtungen, weil maltesische Gerichte die Vollstreckung von Urteilen aus anderen EU-Staaten gegen Glücksspielunternehmen systematisch ablehnten. Außerdem halte Malta ausländische Kläger davon ab, vor maltesischen Gerichten gegen diese Unternehmen zu klagen.

In dem Fall, der beim EuGH liegt, geht es um einen Mann aus Thüringen, der zwischen 2019 und 2021 online Geld bei Automatenspielen und Lotterien einsetzte und verlor. In Deutschland war das ein Experimentierzeitraum. Nach dem Ende des staatlichen Sportwettenmonopols sollten private Anbieter erstmals die Möglichkeit bekommen, Online-Sportwetten anzubieten.

Allerdings durften die Länder sie nur erlauben, wenn die Anbieter eine Konzession in Deutschland hatten. Die Anbieter hatten zwar eine Lizenz aus Malta, aber keine in Deutschland. Nun argumentieren sie, dass die deutschen Vorschriften hier nicht angewendet werden dürften, denn das sei ein Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit.

Das maltesische Gericht setzte das Verfahren aus und befragte den EuGH. Der Generalanwalt befasste sich in seinem Gutachten inhaltlich nur mit einer der Fragen. Die Anbieter finden nämlich, dass solche Klagen einen Missbrauch des EU-Rechts darstellten und mögliche Ansprüche darum so nicht geltend gemacht werden könnten. Der Generalanwalt sah das anders - denn hier gehe es nur um deutsches Recht.

Daraus können Spieler allerdings noch keine Ansprüche ableiten. Denn das Gutachten des Generalanwalts ist kein Urteil. Wann der EuGH die Fragen aus Malta beantwortet, ist noch nicht bekannt. Danach muss das maltesische Gericht im konkreten Fall entscheiden.

Auch in Deutschland steht noch eine wichtige Entscheidung in diesem Themenkomplex an. Dabei geht es um Online-Sportwetten, die ebenfalls aus Malta heraus angeboten wurden. Der deutsche Bundesgerichtshof stellte dem EuGH dazu Fragen, die ebenfalls noch nicht beantwortet sind.

W.Matthews--TFWP