The Fort Worth Press - Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke

USD -
AED 3.672498
AFN 63.503463
ALL 83.463315
AMD 376.986282
ANG 1.790083
AOA 916.999701
ARS 1385.5001
AUD 1.455519
AWG 1.8
AZN 1.697717
BAM 1.699513
BBD 2.014051
BDT 122.697254
BGN 1.709309
BHD 0.377509
BIF 2970.416618
BMD 1
BND 1.287696
BOB 6.935386
BRL 5.249203
BSD 0.999996
BTN 94.787611
BWP 13.787859
BYN 2.976638
BYR 19600
BZD 2.011105
CAD 1.38957
CDF 2282.497331
CHF 0.79815
CLF 0.023381
CLP 923.220134
CNY 6.91185
CNH 6.910575
COP 3675.3
CRC 464.366558
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.823032
CZK 21.287398
DJF 178.063563
DKK 6.487585
DOP 59.522516
DZD 133.12557
EGP 53.60199
ERN 15
ETB 154.582495
EUR 0.868195
FJD 2.24025
FKP 0.752712
GBP 0.753015
GEL 2.679845
GGP 0.752712
GHS 10.957154
GIP 0.752712
GMD 73.496975
GNF 8767.699413
GTQ 7.653569
GYD 209.330315
HKD 7.83265
HNL 26.549649
HRK 6.542699
HTG 131.078738
HUF 337.827038
IDR 16992
ILS 3.13965
IMP 0.752712
INR 94.54595
IQD 1309.975365
IRR 1313250.000126
ISK 124.680163
JEP 0.752712
JMD 157.400126
JOD 0.709001
JPY 159.638505
KES 130.050221
KGS 87.450178
KHR 4004.935568
KMF 427.999997
KPW 900.00296
KRW 1515.180048
KWD 0.308023
KYD 0.833344
KZT 483.44391
LAK 21749.12344
LBP 89547.486737
LKR 314.996893
LRD 183.502503
LSL 17.171359
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383247
MAD 9.346391
MDL 17.564303
MGA 4167.481307
MKD 53.547773
MMK 2098.832611
MNT 3571.142668
MOP 8.068492
MRU 39.926487
MUR 46.9159
MVR 15.449664
MWK 1733.901626
MXN 18.05465
MYR 4.019496
MZN 63.949773
NAD 17.171583
NGN 1382.179868
NIO 36.800007
NOK 9.73768
NPR 151.645993
NZD 1.74163
OMR 0.384435
PAB 1.000013
PEN 3.483403
PGK 4.321285
PHP 60.756974
PKR 279.086043
PLN 3.715515
PYG 6537.91845
QAR 3.646009
RON 4.4255
RSD 101.931978
RUB 81.502485
RWF 1460.256772
SAR 3.752499
SBD 8.042037
SCR 14.901688
SDG 600.999691
SEK 9.45515
SGD 1.28755
SHP 0.750259
SLE 24.550138
SLL 20969.510825
SOS 571.503052
SRD 37.600996
STD 20697.981008
STN 21.28926
SVC 8.74968
SYP 110.527654
SZL 17.169497
THB 32.779898
TJS 9.555322
TMT 3.5
TND 2.948402
TOP 2.40776
TRY 44.41694
TTD 6.794374
TWD 32.0145
TZS 2584.999806
UAH 43.831285
UGX 3725.347921
UYU 40.479004
UZS 12195.153743
VES 467.928355
VND 26335
VUV 119.385423
WST 2.775484
XAF 569.988487
XAG 0.014146
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.802248
XDR 0.708991
XOF 569.988487
XPF 103.633607
YER 238.59797
ZAR 17.06745
ZMK 9001.197652
ZMW 18.824133
ZWL 321.999592
  • MDAX

    145.0400

    27800.49

    +0.52%

  • Goldpreis

    18.5000

    4542.8

    +0.41%

  • SDAX

    51.3800

    16389.79

    +0.31%

  • TecDAX

    34.7200

    3384.37

    +1.03%

  • DAX

    262.1300

    22562.88

    +1.16%

  • Euro STOXX 50

    35.9900

    5541.79

    +0.65%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.1467

    -0.37%

Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke
Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke / Foto: © AFP/Archiv

Zahl der Arbeitslosen übersteigt im August Drei-Millionen-Marke

Erstmals seit mehr als zehn Jahren hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wieder die Drei-Millionen-Marke überschritten. Für August verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vormonatsvergleich einen Anstieg von 46.000 auf nun 3,025 Millionen arbeitslose Menschen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Ursache dafür ist neben der üblichen saisonalen Entwicklung des Arbeitsmarktes im Sommer auch die schwächelnde Konjunktur.

Textgröße:

Wie die BA am Freitag weiter mitteilte, stieg die Arbeitslosenzahl verglichen mit dem Vorjahresmonat August 2024 um 153.000. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zu.

"Im August ist das eingetreten, was wir auch erwartet haben: Aufgrund der Sommerpause ist die Arbeitslosigkeit auf über drei Millionen gestiegen", teilte BA-Chefin Andrea Nahles mit. Zudem sei der Arbeitsmarkt "nach wie vor von der wirtschaftlichen Flaute der vergangenen Jahre geprägt", fügte sie hinzu. Es gebe allerdings auch "erste Anzeichen einer Stabilisierung", erklärte Nahles.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) erklärte, die "weltwirtschaftlichen Unsicherheiten und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führen immer noch zu wirtschaftlicher Schwäche". Notwendig seien "Sicherheit und starke Impulse für Investitionen und Beschäftigung, um wieder Wirtschaftswachstum zu generieren und Schwung in den Arbeitsmarkt zu bringen", führte sie aus. Die Bundesregierung halte unter anderem mit dem milliardenschweren "Investitionsbooster" für Unternehmen dagegen.

Laut dem detaillierten Monatsbericht der BA zum Arbeitsmarkt ist ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im August "normal". Verglichen mit den Vorjahren sei er diesmal allerdings "moderat" ausgefallen. Saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen im August demnach sogar um 9000 gegenüber dem Vormonat Juli 2025.

Dennoch wird mit dem Überschreiten der Zahl von mehr als drei Millionen arbeitslosen Menschen nun eine symbolträchtige Schwelle überschritten: Zuletzt hatte die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2015 über diesem Wert gelegen, als die BA eine Arbeitslosenzahl von 3,017 Millionen gemeldet hatte. Dass in einem August die Zahl der arbeitslosen Menschen über drei Millionen lag, datiert gar bis ins Jahr 2010 zurück.

Am Freitag drängten deshalb insbesondere Wirtschaftsvertreter auf ein rasches Gegensteuern: "Deutschland braucht einen echten 'Herbst der Reformen'", forderte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und verwies hierbei auf "die Zukunftsfähigkeit der Sozialversicherung" und "Korrekturen in der Grundsicherung".

Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) erklärte, dass Deutschland "eine grundlegende Kehrtwende in der Arbeitsmarktpolitik" brauche. "Die Kosten müssen runter, die starren Regeln müssen gelockert werden", teilte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann mit. Ohne eine "Reduzierung der Sozialausgaben und spürbare Reformen am Arbeitsmarkt" werde sich die Situation weiter verschärfen, warnte er.

Ökonomin Stephanie Schoenwald von KfW Research verwies indes darauf, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit im August "vor allem jahreszeitlich bedingt" sei - "und wir sind weit von den Höchstständen in den 2000er Jahren entfernt", fügte sie hinzu. Mit dem erwarteten Aufschwung im kommenden Jahr stünden "auch die Chancen auf eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage gut", erklärte sie.

Grünen-Bundestagsfraktionsvize Andreas Audretsch wertete die neuen Zahlen der BA als "Warnschuss" für die Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) müssten sich "endlich zum Industriestandort Deutschland bekennen" und "als erstes für einen wirksamen Handelsschutz in Europa" sorgen, forderte er. Und die Bundesregierung müsse "mehr in Eingliederung in Arbeit und Weiterbildung von Arbeitslosen investieren" - denn gut ausgebildete Menschen seien "der Grundpfeiler von zukünftigem Wachstum".

W.Knight--TFWP