The Fort Worth Press - Kabinett beschließt milliardenschweres Rentenpaket - Bas verteidigt Mütterrente

USD -
AED 3.672498
AFN 63.503463
ALL 83.463315
AMD 376.986282
ANG 1.790083
AOA 916.999701
ARS 1385.5001
AUD 1.455519
AWG 1.8
AZN 1.697717
BAM 1.699513
BBD 2.014051
BDT 122.697254
BGN 1.709309
BHD 0.377509
BIF 2970.416618
BMD 1
BND 1.287696
BOB 6.935386
BRL 5.249203
BSD 0.999996
BTN 94.787611
BWP 13.787859
BYN 2.976638
BYR 19600
BZD 2.011105
CAD 1.38957
CDF 2282.497331
CHF 0.79815
CLF 0.023381
CLP 923.220134
CNY 6.91185
CNH 6.910575
COP 3675.3
CRC 464.366558
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.823032
CZK 21.287398
DJF 178.063563
DKK 6.487585
DOP 59.522516
DZD 133.12557
EGP 53.60199
ERN 15
ETB 154.582495
EUR 0.868195
FJD 2.24025
FKP 0.752712
GBP 0.753015
GEL 2.679845
GGP 0.752712
GHS 10.957154
GIP 0.752712
GMD 73.496975
GNF 8767.699413
GTQ 7.653569
GYD 209.330315
HKD 7.83265
HNL 26.549649
HRK 6.542699
HTG 131.078738
HUF 337.827038
IDR 16992
ILS 3.13965
IMP 0.752712
INR 94.54595
IQD 1309.975365
IRR 1313250.000126
ISK 124.680163
JEP 0.752712
JMD 157.400126
JOD 0.709001
JPY 159.638505
KES 130.050221
KGS 87.450178
KHR 4004.935568
KMF 427.999997
KPW 900.00296
KRW 1515.180048
KWD 0.308023
KYD 0.833344
KZT 483.44391
LAK 21749.12344
LBP 89547.486737
LKR 314.996893
LRD 183.502503
LSL 17.171359
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383247
MAD 9.346391
MDL 17.564303
MGA 4167.481307
MKD 53.547773
MMK 2098.832611
MNT 3571.142668
MOP 8.068492
MRU 39.926487
MUR 46.9159
MVR 15.449664
MWK 1733.901626
MXN 18.05465
MYR 4.019496
MZN 63.949773
NAD 17.171583
NGN 1382.179868
NIO 36.800007
NOK 9.73768
NPR 151.645993
NZD 1.74163
OMR 0.384435
PAB 1.000013
PEN 3.483403
PGK 4.321285
PHP 60.756974
PKR 279.086043
PLN 3.715515
PYG 6537.91845
QAR 3.646009
RON 4.4255
RSD 101.931978
RUB 81.502485
RWF 1460.256772
SAR 3.752499
SBD 8.042037
SCR 14.901688
SDG 600.999691
SEK 9.45515
SGD 1.28755
SHP 0.750259
SLE 24.550138
SLL 20969.510825
SOS 571.503052
SRD 37.600996
STD 20697.981008
STN 21.28926
SVC 8.74968
SYP 110.527654
SZL 17.169497
THB 32.779898
TJS 9.555322
TMT 3.5
TND 2.948402
TOP 2.40776
TRY 44.41694
TTD 6.794374
TWD 32.0145
TZS 2584.999806
UAH 43.831285
UGX 3725.347921
UYU 40.479004
UZS 12195.153743
VES 467.928355
VND 26335
VUV 119.385423
WST 2.775484
XAF 569.988487
XAG 0.014146
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.802248
XDR 0.708991
XOF 569.988487
XPF 103.633607
YER 238.59797
ZAR 17.06745
ZMK 9001.197652
ZMW 18.824133
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    26.2000

    4583.7

    +0.57%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1473

    +0.05%

  • Euro STOXX 50

    35.9900

    5541.79

    +0.65%

  • DAX

    262.1300

    22562.88

    +1.16%

  • MDAX

    145.0400

    27800.49

    +0.52%

  • TecDAX

    34.7200

    3384.37

    +1.03%

  • SDAX

    51.3800

    16389.79

    +0.31%

Kabinett beschließt milliardenschweres Rentenpaket - Bas verteidigt Mütterrente
Kabinett beschließt milliardenschweres Rentenpaket - Bas verteidigt Mütterrente / Foto: © AFP/Archiv

Kabinett beschließt milliardenschweres Rentenpaket - Bas verteidigt Mütterrente

Das Bundeskabinett hat den ersten Teil des milliardenschweren Rentenpakets auf den Weg gebracht. Bei der Sitzung am Mittwoch wurden die Stabilisierung des Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2031 sowie eine Ausweitung der Mütterrente beschlossen - zwei zentrale Wahlversprechen von SPD und CSU. "Die Rente bleibt stabil und gerecht", erklärte Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Kritiker warnen aber vor den erheblichen Kosten für junge Generationen.

Textgröße:

Die Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent des Durchschnittslohns bis 2031 war eine zentrale Wahlkampfforderung der SPD. Damit werden Renten gemäß der allgemeinen Lohnentwicklung erhöht. Ohne die Verlängerung wäre die Garantie Ende dieses Jahres ausgelaufen, wodurch voraussichtlich die Renten leicht gesunken wären.

"Durch die Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent fällt eine Rente von beispielsweise 1500 Euro zum 1. Juli 2031 um etwa 35 Euro pro Monat höher aus", rechnete das Ministerium vor. Gerechnet wird hier mit jährlichen Kosten von 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2029 und elf Milliarden Euro im Jahr 2031.

Bei der Ausweitung der Mütterrente geht es um vor 1992 geborene Kinder. Auch für sie wird bei der Rentenberechnung ab 2027 die Erziehungsleistung von Müttern beziehungsweise Vätern im vollen Umfang von drei Jahren anerkannt. Hier fallen Kosten von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr an.

Obwohl dies ein CSU-Projekt war, verteidigte SPD-Ministerin Bas das Vorhaben: Es sorge "für mehr Fairness" für diejenigen, die Kinder erzogen und "unserer Gesellschaft damit einen wichtigen Dienst" erbracht hätten. Von einer "Frage der Gerechtigkeit" sprach CSU-Chef Söder im Onlinedienst X. "Millionen Frauen in Deutschland erhalten so endlich die Anerkennung und Wertschätzung, die ihnen zusteht."

Beide Teile des Rentenpakets sind umstritten: Gegner kritisieren die aus Steuermitteln finanzierten Kosten, für die jüngere Generationen aufkommen müssten. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sprach von einem "Fehler mit langfristigen Folgen". Das Rentenpaket werde "zum Boomerang für kommende Generationen" und zum "teuersten Sozialgesetz dieses Jahrhunderts".

Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), warf der Regierung vor, die Augen vor künftigen Finanzierungsproblemen zu verschließen. "Ab den 2030er Jahren wird der Staatshaushalt angesichts der in Rente gehenden Boomer-Jahrgänge vor einer überwältigenden Situation stehen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dagegen sprach von einem "Gewinn für alle Generationen". "Höhere Renten stärken nicht nur die Kaufkraft des einzelnen, sondern sind gut für die Binnenkonjunktur und bringen auch mehr Geld in die Kranken- und Pflegeversicherung", erklärte Vorstandsmitglied Anja Piel. VdK-Präsidentin Verena Bentele sprach von einer "wichtigen Botschaft" an die gesetzlich Rentenversicherten.

Auch die Grünen stellten sich in der Sache hinter Schwarz-Rot. Die Stabilisierung sei richtig, sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch der "Rheinischen Post". Und: "Mütter fair zu behandeln und vor Armut zu schützen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein." Für die Linkspartei gehen die Maßnahmen dagegen nicht weit genug. "Wer Rentner vor Armut schützen will, muss einen Vorschlag vorlegen, der auch spürbare Verbesserungen bringt - wie die Anhebung auf 53 Prozent", erklärte Parteichefin Ines Schwerdtner.

Nach der Sommerpause plant die Regierung den zweiten Teil ihres Rentenpakets. Mit der sogenannten Frühstartrente sollen Kinder und Jugendliche ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot vom Staat erhalten.

Mit der sogenannten Aktivrente soll Arbeiten im Alter attraktiver werden. Einen ersten Schritt beschloss das Kabinett am Mittwoch: Mit der Aufhebung des sogenannten Anschlussverbots sollen befristete Anstellungen beim gleichen Arbeitgeber künftig im Rentenalter erlaubt sein. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nannte es eine "gute Nachricht". Menschen, "die länger arbeiten wollen und können", werde das Arbeiten im Alter erleichtert.

Trotz des Rentenpakets gilt das System langfristig als unfinanzierbar: 2024 schoss der Staat rund 116 Milliarden Euro zur Rentenversicherung zu - Tendenz steigend. Schwarz-Rot plant eine umfassende Reform, eine Rentenkommission soll ab Herbst bis 2027 Vorschläge erarbeiten.

N.Patterson--TFWP