The Fort Worth Press - Trumps Zollpolitik: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal leicht geschrumpft

USD -
AED 3.672498
AFN 63.503463
ALL 83.463315
AMD 376.986282
ANG 1.790083
AOA 916.999701
ARS 1385.5001
AUD 1.455519
AWG 1.8
AZN 1.697717
BAM 1.699513
BBD 2.014051
BDT 122.697254
BGN 1.709309
BHD 0.377509
BIF 2970.416618
BMD 1
BND 1.287696
BOB 6.935386
BRL 5.249203
BSD 0.999996
BTN 94.787611
BWP 13.787859
BYN 2.976638
BYR 19600
BZD 2.011105
CAD 1.38957
CDF 2282.497331
CHF 0.79815
CLF 0.023381
CLP 923.220134
CNY 6.91185
CNH 6.910575
COP 3675.3
CRC 464.366558
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.823032
CZK 21.287398
DJF 178.063563
DKK 6.487585
DOP 59.522516
DZD 133.12557
EGP 53.60199
ERN 15
ETB 154.582495
EUR 0.868195
FJD 2.24025
FKP 0.752712
GBP 0.753015
GEL 2.679845
GGP 0.752712
GHS 10.957154
GIP 0.752712
GMD 73.496975
GNF 8767.699413
GTQ 7.653569
GYD 209.330315
HKD 7.83265
HNL 26.549649
HRK 6.542699
HTG 131.078738
HUF 337.827038
IDR 16992
ILS 3.13965
IMP 0.752712
INR 94.54595
IQD 1309.975365
IRR 1313250.000126
ISK 124.680163
JEP 0.752712
JMD 157.400126
JOD 0.709001
JPY 159.638505
KES 130.050221
KGS 87.450178
KHR 4004.935568
KMF 427.999997
KPW 900.00296
KRW 1515.180048
KWD 0.308023
KYD 0.833344
KZT 483.44391
LAK 21749.12344
LBP 89547.486737
LKR 314.996893
LRD 183.502503
LSL 17.171359
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383247
MAD 9.346391
MDL 17.564303
MGA 4167.481307
MKD 53.547773
MMK 2098.832611
MNT 3571.142668
MOP 8.068492
MRU 39.926487
MUR 46.9159
MVR 15.449664
MWK 1733.901626
MXN 18.05465
MYR 4.019496
MZN 63.949773
NAD 17.171583
NGN 1382.179868
NIO 36.800007
NOK 9.73768
NPR 151.645993
NZD 1.74163
OMR 0.384435
PAB 1.000013
PEN 3.483403
PGK 4.321285
PHP 60.756974
PKR 279.086043
PLN 3.715515
PYG 6537.91845
QAR 3.646009
RON 4.4255
RSD 101.931978
RUB 81.502485
RWF 1460.256772
SAR 3.752499
SBD 8.042037
SCR 14.901688
SDG 600.999691
SEK 9.45515
SGD 1.28755
SHP 0.750259
SLE 24.550138
SLL 20969.510825
SOS 571.503052
SRD 37.600996
STD 20697.981008
STN 21.28926
SVC 8.74968
SYP 110.527654
SZL 17.169497
THB 32.779898
TJS 9.555322
TMT 3.5
TND 2.948402
TOP 2.40776
TRY 44.41694
TTD 6.794374
TWD 32.0145
TZS 2584.999806
UAH 43.831285
UGX 3725.347921
UYU 40.479004
UZS 12195.153743
VES 467.928355
VND 26335
VUV 119.385423
WST 2.775484
XAF 569.988487
XAG 0.014146
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.802248
XDR 0.708991
XOF 569.988487
XPF 103.633607
YER 238.59797
ZAR 17.06745
ZMK 9001.197652
ZMW 18.824133
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    17.4000

    5559.19

    +0.31%

  • TecDAX

    12.5600

    3396.93

    +0.37%

  • MDAX

    111.8500

    27912.34

    +0.4%

  • SDAX

    15.0300

    16404.82

    +0.09%

  • DAX

    104.7500

    22667.63

    +0.46%

  • Goldpreis

    44.1000

    4601.6

    +0.96%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1471

    +0.03%

Trumps Zollpolitik: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal leicht geschrumpft
Trumps Zollpolitik: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal leicht geschrumpft / Foto: © AFP

Trumps Zollpolitik: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal leicht geschrumpft

Die Unsicherheit wegen Donald Trumps Zollpolitik belastet die exportabhängige deutsche Wirtschaft: Im zweiten Quartal von April bis Juni sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten erwarten aber eine Erholung im Herbst - vor allem wegen der höheren Ausgaben des Staates für Infrastruktur und Verteidigung.

Textgröße:

Grund für den leichten Rückgang im zweiten Quartal waren laut Statistikamt den vorläufigen Erkenntnissen zufolge niedrigere Investitionen in Ausrüstungen und Bauten. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben stiegen dagegen an.

Die US-Zollpolitik habe die deutsche Exportwirtschaft im zweiten Quartal gehemmt, erklärte Analyst Christoph Swonke von der DZ Bank. Seit April gelten Zölle von zehn Prozent auf fast alle US-Importe, auf Autos insgesamt 27,5 Prozent. US-Präsident Trump hatte lange mit einem Aufschlag von 30 Prozent ab August gedroht - am Sonntag einigte sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dann mit ihm auf 15 Prozent auf fast alle Importe aus der EU.

Im ersten Quartal hatten viele deutsche Unternehmen wegen der Zölle Exporte vorgezogen. Die Wirtschaft wuchs vor allem deshalb von Januar bis März um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Es revidierte seine erste Schätzung von 0,4 Prozent damit leicht nach unten.

"Die deutsche Wirtschaft hat nach starkem Jahresauftakt leicht an Tempo verloren, der Aufschwung ist damit aber nicht abgeblasen", zeigte sich die Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Geraldine Dany-Knedlik, optimistisch. Produktion und Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe entwickelten sich positiv. Die Einigung im Zollstreit zwischen EU und USA sorge für mehr Planungssicherheit. Einen "entscheidenden Beitrag" zu einem stärkeren Aufschwung würden die geplanten staatlichen Investitionen leisten.

Auch der Chefvolkswirt der Förderbank KfW, Dirk Schumacher, verwies auf das "stetige Aufhellen der Unternehmensstimmung". Das spreche für ein moderates Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Analyst Swonke von der DZ Bank geht ebenfalls davon aus, dass die höheren Staatsausgaben dem Winterhalbjahr "einen Impuls" verleihen werden.

Das Ergebnis der jüngsten Zollverhandlungen zwischen der EU und den USA werde die Konjunkturerholung in Deutschland nicht abwürgen, zeigte sich der Konjunkturexperte des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Thomas Theobald, überzeugt. Für die Frage, ob die Erholung ab Herbst 2025 eher mau oder dynamisch ausfällt, sei nun der Konsum der privaten Haushalte in Deutschland von entscheidender Bedeutung. Er verwies auf die positive Umsatzentwicklung im Einzelhandel.

Die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Helena Melnikov, mahnte erneut die Bundesregierung, nach der Sommerpause müssten die angekündigten Gesetzgebungsverfahren zur Entlastung der Wirtschaft "zügig" auf den Weg gebracht würden. Noch immer seien - neben den Belastungen durch die US-Handelspolitik - Bürokratie, hohe Standortkosten und langwierige Genehmigungen "spürbare Wachstumsbremsen".

Im Euroraum weisen neben Deutschland nur Irland (minus 1,0 Prozent) und Italien (ebenfalls minus 0,1 Prozent) ein schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt aus. Den höchsten Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichneten Spanien mit 0,7 Prozent, Portugal mit 0,6 Prozent und Estland mit 0,5 Prozent.

S.Palmer--TFWP