The Fort Worth Press - Bundesfinanzhof entlastet Behinderte und Pflegebedürftige mit "Persönlichem Budget"

USD -
AED 3.67325
AFN 64.000022
ALL 81.849714
AMD 375.189865
ANG 1.789884
AOA 916.999507
ARS 1365.994201
AUD 1.402131
AWG 1.795
AZN 1.697472
BAM 1.657451
BBD 2.013534
BDT 122.939115
BGN 1.668102
BHD 0.377382
BIF 2965.5
BMD 1
BND 1.27134
BOB 6.908387
BRL 5.0041
BSD 0.999733
BTN 93.045427
BWP 13.395592
BYN 2.840557
BYR 19600
BZD 2.010652
CAD 1.37658
CDF 2310.000132
CHF 0.780598
CLF 0.022535
CLP 886.919907
CNY 6.81605
CNH 6.80899
COP 3596.97
CRC 460.248387
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.724968
CZK 20.635001
DJF 177.719707
DKK 6.33465
DOP 59.49968
DZD 132.143046
EGP 52.417202
ERN 15
ETB 156.650419
EUR 0.84771
FJD 2.198349
FKP 0.743086
GBP 0.736905
GEL 2.690271
GGP 0.743086
GHS 11.050119
GIP 0.743086
GMD 73.492847
GNF 8780.00018
GTQ 7.643123
GYD 209.158358
HKD 7.833201
HNL 26.614998
HRK 6.387104
HTG 130.964437
HUF 307.947979
IDR 17124.95
ILS 3.009495
IMP 0.743086
INR 93.08085
IQD 1310
IRR 1316125.00013
ISK 121.897192
JEP 0.743086
JMD 157.863738
JOD 0.708959
JPY 158.68696
KES 129.30124
KGS 87.450172
KHR 4014.99991
KMF 417.999932
KPW 899.97402
KRW 1471.274996
KWD 0.30874
KYD 0.833125
KZT 474.985487
LAK 21967.50203
LBP 89549.999424
LKR 315.462092
LRD 184.250477
LSL 16.410609
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.349931
MAD 9.25725
MDL 17.120121
MGA 4134.99981
MKD 52.244341
MMK 2099.876639
MNT 3575.565881
MOP 8.066423
MRU 39.999768
MUR 46.429711
MVR 15.44992
MWK 1737.000198
MXN 17.26775
MYR 3.950959
MZN 63.950624
NAD 16.389719
NGN 1356.049705
NIO 36.719974
NOK 9.44418
NPR 148.872684
NZD 1.692725
OMR 0.384498
PAB 0.999733
PEN 3.371991
PGK 4.31225
PHP 59.756502
PKR 278.999919
PLN 3.59255
PYG 6396.583065
QAR 3.645699
RON 4.3148
RSD 99.544021
RUB 75.374697
RWF 1460.5
SAR 3.752061
SBD 8.048583
SCR 14.274088
SDG 601.000226
SEK 9.179815
SGD 1.27077
SHP 0.746601
SLE 24.535724
SLL 20969.496166
SOS 571.498072
SRD 37.429819
STD 20697.981008
STN 21.2
SVC 8.747421
SYP 110.6312
SZL 16.390125
THB 31.970288
TJS 9.467373
TMT 3.505
TND 2.883999
TOP 2.40776
TRY 44.72041
TTD 6.793134
TWD 31.556971
TZS 2606.221976
UAH 43.500833
UGX 3709.306316
UYU 40.228643
UZS 12151.000025
VES 476.55236
VND 26342.5
VUV 119.334106
WST 2.759339
XAF 555.888696
XAG 0.012609
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.801757
XDR 0.692066
XOF 559.999664
XPF 101.649937
YER 238.625027
ZAR 16.327297
ZMK 9001.20255
ZMW 19.119248
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    79.4900

    5984.51

    +1.33%

  • DAX

    301.7800

    24044.22

    +1.26%

  • TecDAX

    38.5100

    3548.27

    +1.09%

  • MDAX

    283.0300

    30534.94

    +0.93%

  • SDAX

    412.1600

    17682.27

    +2.33%

  • Goldpreis

    96.6000

    4864

    +1.99%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1798

    +0.31%

Bundesfinanzhof entlastet Behinderte und Pflegebedürftige mit "Persönlichem Budget"
Bundesfinanzhof entlastet Behinderte und Pflegebedürftige mit "Persönlichem Budget" / Foto: © AFP/Archiv

Bundesfinanzhof entlastet Behinderte und Pflegebedürftige mit "Persönlichem Budget"

Behinderte und pflegebedürftige Menschen, die Betreuungs- und Pflegeleistungen aus ihrem sogenannten Persönlichen Budget bezahlen, müssen darauf keine Umsatzsteuer zahlen. Diese Ausgaben sind von der Umsatzsteuer befreit, weil sie indirekt von den Sozialkassen finanziert werden, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschied. (Az. V R 1/22)

Textgröße:

In einem Persönlichen Budget werden Sozialleistungen pauschaliert gebündelt, die behinderten oder pflegebedürftigen Menschen sonst von den verschiedenen Sozialträgern jeweils einzeln zustehen. Dies soll die Selbstbestimmung dieser Menschen stärken.

Im Streitfall gab der BFH einem Unternehmen aus Hessen recht, das Fach- und Assistenzleistungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder geistiger Behinderung anbietet. Die Kunden bezahlten diese Leistungen aus ihrem persönlichen Budget, das ihnen der hessische Landeswohlfahrtsverband als überörtlicher Sozialhilfeträger bewilligt hatte.

Mit dem Finanzamt stritt das Unternehmen, ob es auf die entsprechenden Einnahmen Umsatzsteuer erheben und an das Finanzamt abführen muss. Grundsätzlich gilt hier, dass Pflege- und Betreuungsleistungen eines Unternehmens umsatzsteuerfrei bleiben, wenn sie zumindest zu einem Viertel von den Kranken- oder Sozialkassen bezahlt werden. Das Finanzamt argumentierte, das Unternehmen rechne seine Leistungen nicht mit den Sozialträgern, sondern direkt mit den Kunden ab.

Nach dem Münchener Urteil ist diese Voraussetzung hier indirekt erfüllt. Das Geld für das Persönliche Budget komme von den Sozialträgern. Von diesen sei auch klar definiert, für welche Leistungen das Budget verwendet werden kann. Lediglich mit der Auswahl des Anbieters und der Bezahlung würden dann die Betroffenen "beauftragt". Wirtschaftlich würden diese Leistungen aber von den Sozialkassen getragen. Daher seien sie bei der 25-Prozent-Quote mit zu berücksichtigen.

Im Streitfall muss allerdings das Finanzgericht Baden-Württemberg noch klären, ob das klagende Unternehmen tatsächlich nur Leistungen abgerechnet hat, welche die Sozialträger finanzieren.

A.Nunez--TFWP