The Fort Worth Press - Bundesbank: Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt hoch

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000053
ALL 81.82833
AMD 362.253747
ANG 1.790365
AOA 917.000187
ARS 1524.831011
AUD 1.436132
AWG 1.8025
AZN 1.696993
BAM 1.739471
BBD 2.012612
BDT 122.851565
BGN 1.683441
BHD 0.376674
BIF 3014.617269
BMD 1
BND 1.278867
BOB 12.006155
BRL 5.223899
BSD 0.99928
BTN 96.807044
BWP 13.814757
BYN 3.009846
BYR 19600
BZD 2.009677
CAD 1.42426
CDF 2310.000174
CHF 0.829025
CLF 0.024899
CLP 983.140104
CNY 6.70455
CNH 6.70724
COP 3308.89
CRC 457.878797
CUC 1
CUP 23.981287
CVE 98.071304
CZK 21.799202
DJF 177.940248
DKK 6.66509
DOP 59.662995
DZD 134.208961
EGP 52.425803
ERN 15
ETB 163.212801
EUR 0.89181
FJD 2.250801
FKP 0.755628
GBP 0.75575
GEL 2.604984
GGP 0.755628
GHS 11.735826
GIP 0.755628
GMD 73.497149
GNF 8790.241169
GTQ 7.636412
GYD 209.021333
HKD 7.847125
HNL 26.827891
HRK 6.719505
HTG 130.85359
HUF 327.971498
IDR 17917
ILS 3.05805
IMP 0.755628
INR 96.27425
IQD 1309.040455
IRR 1746539.499134
ISK 122.360144
JEP 0.755628
JMD 158.196211
JOD 0.708971
JPY 157.829723
KES 129.750029
KGS 87.449952
KHR 4053.1526
KMF 438.000213
KPW 900.000318
KRW 1343.129852
KWD 0.30921
KYD 0.83267
KZT 448.958718
LAK 22445.267647
LBP 89483.505439
LKR 330.453112
LRD 170.863165
LSL 16.707565
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399481
MAD 9.927646
MDL 17.857175
MGA 4415.17204
MKD 55.052146
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.076685
MRU 39.93098
MUR 48.050213
MVR 15.45982
MWK 1732.714877
MXN 18.162405
MYR 4.087705
MZN 63.928417
NAD 16.707565
NGN 1327.550268
NIO 36.769055
NOK 9.600625
NPR 154.896092
NZD 1.78589
OMR 0.384497
PAB 0.999253
PEN 3.462758
PGK 4.525422
PHP 62.631009
PKR 276.770538
PLN 3.910595
PYG 5846.252368
QAR 3.642282
RON 4.753969
RSD 104.777007
RUB 84.668545
RWF 1479.943076
SAR 3.74627
SBD 8.078071
SCR 13.759762
SDG 601.496179
SEK 10.036705
SGD 1.279805
SHP 0.75503
SLE 24.599729
SLL 20969.491881
SOS 571.110913
SRD 37.811501
STD 20697.981008
STN 21.791046
SVC 8.742946
SYP 13002.000254
SZL 16.704542
THB 33.669032
TJS 9.197848
TMT 3.5
TND 2.977543
TOP 2.40776
TRY 49.162499
TTD 6.775561
TWD 31.758503
TZS 2637.164024
UAH 44.962977
UGX 3987.245794
UYU 40.271978
UZS 11785.633285
VES 865.47815
VND 26002.5
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.988999
XAG 0.016186
XAU 0.000239955176
XCD 2.70255
XCG 1.800887
XDR 0.707052
XOF 584.988999
XPF 106.071589
YER 236.295879
ZAR 16.665015
ZMK 9001.20058
ZMW 19.635154
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.053694
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Bundesbank: Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt hoch
Bundesbank: Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt hoch / Foto: © AFP/Archiv

Bundesbank: Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt hoch

Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist einer Untersuchung zufolge weiterhin hoch. Wie aus Daten der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vom Donnerstag hervorgeht, konzentriert sich das Vermögen vor allem auf die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte. Sie besitzen demnach etwa 54 Prozent des Nettogesamtvermögens, die untere Hälfte indes lediglich rund drei Prozent.

Textgröße:

"Insgesamt zeigt sich die Verteilung sehr stabil, und die Ungleichheit bleibt, auch im innereuropäischen Vergleich, hoch", erklärte die Bundesbank. Sie führte die Umfrage "Private Haushalte und ihre Finanzen" zum fünften Mal durch. Verglichen mit der letzten Untersuchung 2021 ist der Anteil der reichsten zehn Prozent am Gesamtvermögen leicht von rund 56 Prozent zurückgegangen.

Jedoch wiesen die Expertinnen und Experten darauf hin, dass der Anteil der vermögendsten Haushalte unterschätzt werden könnte. "Sehr vermögende" Haushalte gelangen demnach nur selten in die Stichprobe und nehmen in der Folge auch nur selten an den Befragungen teil. Der Wert könnte in Wahrheit also noch höher liegen. Für das dritte Quartal 2023 gibt die Bundesbank auf Grundlage einer Statistik, die versucht, diese Untererfassung auszugleichen, einen Anteil der reichsten zehn Prozent von 60,5 Prozent an - 2021 lag dieser bei 60,4 Prozent.

Auch im internationalen Vergleich ist die Ungleichheit in Deutschland vergleichsweise hoch. Den Vergleich ermöglicht der sogenannte Gini-Koeffizient: Ein Gini-Wert von null Prozent bedeutet, dass alle Bürger über gleich viel Vermögen verfügen; bei 100 Prozent besitzt ein Bürger das gesamte Vermögen. Im Euroraum lag die so gemessene Ungleichheit im dritten Quartal 2024 zwischen 57 und 77 Prozent. "Dabei rangiert Deutschland mit einem Wert von gut 76 Prozent am oberen Rand", erklärte die Bundesbank.

Die Experten weisen allerdings auch daraufhin, dass Ansprüche an gesetzliche Alterssicherungssysteme in der Statistik nicht berücksichtigt werden. Unter Berücksichtigung dieser Daten falle die Ungleichheit in Deutschland geringer aus.

Die Vermögen in Deutschland insgesamt stiegen der Studie zufolge verglichen mit 2021 an - zumindest nominal. Der Anstieg war mit drei Prozent von 316.500 Euro auf einen Mittelwert von 324.800 Euro aber nicht so deutlich wie in den Vorjahren.

Inflationsbereinigt indes ergab sich den Angaben zufolge ein Rückgang von 268.700 Euro auf 239.200 Euro. Auch der Median des Nettovermögens, der die Haushalte in einer ärmere und eine reichere Hälfte teilt, ging inflationsbereinigt deutlich von 90.500 Euro auf 76.000 in 2023 zurück. Die Zeit zwischen der aktuellen Befragung und der letzten Umfrage 2021 war laut Bundesbank "geprägt von hohen Inflationsraten und steigenden Kredit- und Sparzinsen".

Bei der ärmeren Hälfte der Haushalte liegt das Vermögen vor allem auf Giro- oder Sparkonten, Immobilienvermögen indes ist vor allem bei vermögenden Haushalten vorhanden. Betriebsvermögen falle nur bei den reichsten zehn Prozent ins Gewicht.

Der Großteil von 83 der befragten Haushalte gab an, zumindest gelegentlich zu sparen. 47 Prozent legten demnach regelmäßig einen festen Betrag zurück, 13 Prozent der Haushalte gaben an, nicht sparen zu können. Vier Prozent wollen nicht sparen. Der Anteil der verschuldeten Haushalte ging von 41 Prozent auf 39 Prozent zurück.

Die Zahl der an der Umfrage teilnehmenden Haushalte ist verglichen mit 2021 leicht gesunken und lag zuletzt bei 3985. Die Befragungen wurden demnach zwischen Mai 2023 und Februar 2024 durchgeführt.

W.Matthews--TFWP