The Fort Worth Press - Trump heizt Zollkonflikt mit China an: Drohung mit neuen Aufschlägen von 50 Prozent

USD -
AED 3.672503
AFN 65.999927
ALL 82.130758
AMD 362.178786
ANG 1.790365
AOA 916.999762
ARS 1524.891801
AUD 1.436555
AWG 1.8025
AZN 1.698512
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.377168
BIF 3011.587837
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 5.027602
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.42519
CDF 2309.999996
CHF 0.83079
CLF 0.02503
CLP 988.239938
CNY 6.70455
CNH 6.70695
COP 3308.89
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.438149
CZK 21.82435
DJF 178.043609
DKK 6.67019
DOP 60.079362
DZD 134.412018
EGP 52.448899
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.89225
FJD 2.251299
FKP 0.755628
GBP 0.756065
GEL 2.60497
GGP 0.755628
GHS 11.752471
GIP 0.755628
GMD 73.499388
GNF 8796.182637
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.847505
HNL 26.839317
HRK 6.723897
HTG 130.924803
HUF 328.152501
IDR 17943
ILS 3.061598
IMP 0.755628
INR 96.32065
IQD 1309.783652
IRR 1746539.497874
ISK 122.260036
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.708957
JPY 158.187497
KES 129.789668
KGS 87.449783
KHR 4056.635778
KMF 437.999701
KPW 900.000318
KRW 1343.889633
KWD 0.30932
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22465.831689
LBP 89533.829083
LKR 330.501855
LRD 170.974812
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.05011
MVR 15.459962
MWK 1733.723743
MXN 18.14625
MYR 4.087099
MZN 63.913532
NAD 16.652249
NGN 1327.769833
NIO 36.798807
NOK 9.600275
NPR 153.967425
NZD 1.78825
OMR 0.384501
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.714497
PKR 276.936022
PLN 3.908302
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.762697
RSD 104.839936
RUB 85.070836
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.701453
SDG 601.49673
SEK 10.04105
SGD 1.280245
SHP 0.75503
SLE 24.609134
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.811498
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.688502
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.158398
TTD 6.777452
TWD 31.747003
TZS 2639.703972
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 26003
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 585.277834
XAG 0.016206
XAU 0.000240502265
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 585.277834
XPF 106.468359
YER 236.31387
ZAR 16.62187
ZMK 9001.198121
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.051867
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trump heizt Zollkonflikt mit China an: Drohung mit neuen Aufschlägen von 50 Prozent
Trump heizt Zollkonflikt mit China an: Drohung mit neuen Aufschlägen von 50 Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Trump heizt Zollkonflikt mit China an: Drohung mit neuen Aufschlägen von 50 Prozent

US-Präsident Donald Trump hat den Handelskonflikt mit China durch Androhung neuer drastischer Zölle weiter angeheizt, anderen Staaten hingegen Verhandlungen über die Zollstreitigkeiten in Aussicht gestellt. Trump warnte China am Montag, dass er zusätzliche Zölle von 50 Prozent auf chinesische Importe verhängen werde, sollte Peking seine Vergeltungszölle auf US-Produkte nicht zurückziehen. Mit anderen Ländern sollten indessen "unverzüglich" Verhandlungen beginnen, kündigte er an.

Textgröße:

Trump hat mit seinen in der vergangenen Woche verhängten Zöllen gegen die meisten Waren aus fast allen Ländern die Furcht vor einer globalen Rezession geschürt und einen Börsencrash ausgelöst. Auch in den USA selbst wachsen die Ängste vor einem neuen deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise und einer Schwächung der eigenen Wirtschaft.

Der US-Präsident gab angesichts dieser Sorgen am Montag erneut Durchhalteparolen aus. "Seid nicht schwach! Seid nicht dumm! Seid keine Panikbesessenen", appellierte Trump in seinem Onlinenetzwerke Truth Social an die US-Bevölkerung. Mit Stärke, Mut und Geduld werde alles großartig werden.

Seit Samstag gilt bereits der generelle "Mindestsatz" von zehn Prozent für Einfuhren in die USA. Er addiert sich zu bevor bereits bestehenden Zöllen hinzu. Ab Mittwoch werden dann 60 Staaten, darunter die EU, Japan und China, mit noch höheren Zöllen belegt. Für Einfuhren aus der Europäischen Union gilt dann ein genereller 20-prozentiger Aufschlag.

Für Importe aus China hatte Trump einen zusätzlichen Aufschlag von 34 Prozent verhängt, der ebenfalls ab Mittwoch gelten soll. Peking hatte darauf mit einem Vergeltungszoll auf US-Einfuhren in gleicher Höhe reagiert, der am Donnerstag wirksam werden soll. Trump reagierte erbost auf diese chinesische Antwort.

Peking habe seine Warnung vor Vergeltungsmaßnahmen missachtet, schrieb er auf Truth Social und bezeichnete China als "größten Missbrauchstäter von allen" in der Handelspolitik. Wenn Peking nicht bis Dienstag seine Importaufschläge von 34 Prozent auf US-Waren zurückziehe, würden am Mittwoch zusätzliche US-Zölle von 50 Prozent auf chinesische Einfuhren in Kraft treten, drohte Trump.

Nach Angaben des Weißen Hauses würden diese 50 Prozent zu den Aufschlägen von 34 Prozent hinzukommen. Zusammen mit bereits zuvor von Trump eingeführten Zusatzzöllen von 20 Prozent gegen China würden sich damit die seit seiner Amtseinführung vor weniger als drei Monaten verhängten neuen Importaufschläge für chinesische Einfuhren auf 104 Prozent summieren.

Trump erklärte zudem, dass es keine weiteren Gespräche mit China über die Handelspolitik geben werde. Hingegen würden die Verhandlungen mit anderen Staaten "unverzüglich" beginnen. Der Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats der USA, Kevin Hassett, hatte am Sonntag im Sender CNN gesagt, mehr als 50 Länder hätten Kontakt zum Weißen Haus aufgenommen, um Zollerleichterungen auszuhandeln.

Trump kam kurz nach Versendung seiner Onlinebotschaften zu den Zöllen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus zusammen. Netanjahu war der erste ausländische Staatenlenker, den der US-Präsident seit seinem Zoll-Rundumschlag der vergangenen Woche traf.

Der israelische Gast wollte mit Trump über die auch gegen Israel verhängten US-Zölle sprechen. Der US-Präsident hatte Zölle von 17 Prozent gegen das Land verhängt, obwohl Israel zu den engsten Verbündeten der USA gehört. Eine ursprünglich geplante gemeinsame Pressekonferenz von Trump und Netanjahu wurde ohne Nennung der Gründe abgesagt.

Die EU schlug unterdessen den USA die Abschaffung aller gegenseitigen Zölle auf Industriegüter auf beiden Seiten vor. "Wir haben Null-für-Null-Zölle für Industriegüter angeboten", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. Die Regierung in Washington sei auf dieses Angebot bislang aber nicht eingegangen.

Rund um den Globus setzen die Börsen am Montag ihre Talfahrt fort. Der deutsche Leitindex Dax stürzte zu Handelsbeginn um zehn Prozent ab und schloss dann den Handelstag mit einem Minus von 4,1 Prozent. In Hongkong gab es den schwärzesten Handelstag seit fast drei Jahrzehnten: Der dortige Hang-Seng-Index rutschte um mehr als 13 Prozent ab.

Die US-Börsen pendelten hingegen zwischen dem roten und grünen Bereich: Der Leitindex Dow Jones lag am frühen Nachmittag (Ortszeit) mit rund 0,4 Prozent im Minus, der S&P-Index verzeichnete ein Plus von 0,5 Prozent, der Technologieindex Nasdaq lag etwa 0,7 Prozent im Plus.

Trumps Zollpolitik löst unterdessen in den USA wachsende Kritik auch unter führenden Wirtschaftsvertretern aus. Der Chef der größten US-Bank JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnte vor "Unsicherheiten" durch Trumps Kurs. Zu den Risiken zählte er eine steigende Inflation, sinkende Unternehmensgewinne und Druck auf den US-Dollar. Der US-Fondsmanager und Milliardär Bill Ackman warf Trump gar vor, mit seinen Zöllen einen "Atomkrieg gegen jedes Land der Welt" anzuzetteln. Ackman hatte Trump im Wahlkampf unterstützt.

Sogar der Trump-Berater und Tech-Multimilliardär Elon Musk ging auf Distanz zu Trumps Zollpolitik. Am Wochenende hatte der Tesla- und SpaceX-Chef in einer Videoansprache beim Parteitag der rechtspopulistischen italienischen Lega für eine Freihandelszone zwischen Nordamerika und Europa plädiert.

Am Montag verbreitete Musk dann in seinem Onlinedienst X kommentarlos ein Video des berühmten US-Ökonomen Milton Friedman, in dem dieser erklärt, dass ein einfacher Bleistift aus Bestandteilen aus der ganzen Welt zusammengesetzt ist. Der 2006 verstorbene Friedman warb darin für einen "freien Markt" und "Harmonie und Frieden zwischen den Völkern der Welt".

T.Harrison--TFWP