The Fort Worth Press - Trotz Zoll-Zwist mit den USA: China setzt sich Wachstumsziel von rund fünf Prozent

USD -
AED 3.672501
AFN 64.999681
ALL 82.034985
AMD 361.533286
ANG 1.790365
AOA 917.999726
ARS 1520.093698
AUD 1.435956
AWG 1.8
AZN 1.701083
BAM 1.742904
BBD 2.010239
BDT 122.889097
BGN 1.683441
BHD 0.376508
BIF 3006.180073
BMD 1
BND 1.277987
BOB 11.979329
BRL 4.998499
BSD 0.99808
BTN 96.060705
BWP 13.768151
BYN 3.050737
BYR 19600
BZD 2.007298
CAD 1.426769
CDF 2320.000388
CHF 0.831498
CLF 0.024645
CLP 973.129925
CNY 6.704602
CNH 6.70464
COP 3209.6
CRC 457.334325
CUC 1
CUP 23.95391
CVE 98.260951
CZK 21.79835
DJF 177.729458
DKK 6.66459
DOP 59.97389
DZD 134.412988
EGP 52.388899
ERN 15
ETB 161.019506
EUR 0.89164
FJD 2.132504
FKP 0.755628
GBP 0.756565
GEL 2.595016
GGP 0.755628
GHS 11.731786
GIP 0.755628
GMD 74.00022
GNF 8780.426946
GTQ 7.629894
GYD 208.775002
HKD 7.84718
HNL 26.830137
HRK 6.717098
HTG 130.694957
HUF 327.429728
IDR 17902.65
ILS 3.053898
IMP 0.755628
INR 96.34315
IQD 1310
IRR 1798277.49797
ISK 122.159692
JEP 0.755628
JMD 158.35602
JOD 0.709031
JPY 157.938498
KES 129.739776
KGS 87.449457
KHR 4054.999849
KMF 439.00006
KPW 900.000318
KRW 1344.914992
KWD 0.309406
KYD 0.831703
KZT 456.630323
LAK 22470.000237
LBP 89377.046843
LKR 329.909861
LRD 170.67161
LSL 16.630433
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.417117
MAD 9.989499
MDL 17.930678
MGA 4450.000347
MKD 54.872343
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.06746
MRU 40.042597
MUR 47.550596
MVR 15.455
MWK 1742.000147
MXN 18.078596
MYR 4.085397
MZN 63.910284
NAD 16.630182
NGN 1323.180081
NIO 36.670141
NOK 9.59905
NPR 153.697127
NZD 1.78739
OMR 0.384503
PAB 0.998084
PEN 3.446499
PGK 4.486972
PHP 62.646497
PKR 276.949881
PLN 3.90752
PYG 5849.459299
QAR 3.6437
RON 4.763204
RSD 104.735042
RUB 84.826147
RWF 1474
SAR 3.74637
SBD 8.058541
SCR 14.059582
SDG 601.498534
SEK 10.041065
SGD 1.279865
SHP 0.75643
SLE 24.650252
SLL 20969.491881
SOS 571.497874
SRD 37.666011
STD 20697.981008
STN 21.833088
SVC 8.733196
SYP 13002.000254
SZL 16.630019
THB 33.710014
TJS 9.187233
TMT 3.51
TND 2.98236
TOP 2.40776
TRY 49.151401
TTD 6.765554
TWD 31.765898
TZS 2639.663973
UAH 44.981888
UGX 4011.887735
UYU 40.40404
UZS 11790.000168
VES 870.279502
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.877538
XAG 0.016416
XAU 0.000241878038
XCD 2.70255
XCG 1.798771
XDR 0.707052
XOF 584.877538
XPF 106.649694
YER 236.249949
ZAR 16.65114
ZMK 9001.201745
ZMW 19.68712
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.044218
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trotz Zoll-Zwist mit den USA: China setzt sich Wachstumsziel von rund fünf Prozent
Trotz Zoll-Zwist mit den USA: China setzt sich Wachstumsziel von rund fünf Prozent / Foto: © AFP

Trotz Zoll-Zwist mit den USA: China setzt sich Wachstumsziel von rund fünf Prozent

Trotz eskalierendem Handelsstreit mit den USA hat sich die Volksrepublik China für das laufende Jahr ein ehrgeiziges Wirtschaftswachstumsziel von rund fünf Prozent gesetzt. Ministerpräsident Li Qiang erklärte in seiner Rede zum Auftakt der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses am Mittwoch zudem, dass China eine Erhöhung des Haushaltsdefizits plane. Zudem visiert Peking demnach für 2025 die Schaffung von zwölf Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen in den Städten des Landes sowie eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Textgröße:

China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, hat seit Beginn der Corona-Pandemie mit wirtschaftlichen Turbulenzen zu kämpfen. Negativ wirken sich unter anderem eine schwächelnde Binnennachfrage und eine anhaltende Schuldenkrise im riesigen Immobiliensektor des Landes aus. Zudem gibt es unter den jungen Chinesen eine hohe Arbeitslosigkeit. Massive Belastungen der chinesischen Wirtschaft werden auch durch die von US-Präsident Donald Trump verhängten zusätzlichen Zölle auf Einfuhren aus China erwartet.

Trotzdem verkündete Li ein Wachstumsziel von "rund fünf Prozent" - genau wie im vergangenen Jahr. Experten halten das angesichts der bestehenden Herausforderungen für ein ambitioniertes Ziel.

Das Haushaltsdefizit soll Li zufolge um einen Prozentpunkt auf vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) wachsen. Analysten zufolge wird dieser Anstieg dem Land mehr Spielraum bei der Bewältigung des Wirtschaftsabschwung geben.

Einem Arbeitsbericht der Regierung zufolge soll die Nachfrage im Inland zum "wesentlichen Motor und Anker" des Wachstums gemacht werden. Peking solle "schneller handeln, um die ungenügende Inlandsnachfrage, besonders den unzureichenden Konsum, anzugehen".

Die Märkte reagierten positiv auf die Ankündigungen aus Peking. Der Hongkonger Leitindex verzeichnete einen Anstieg um 2,8 Prozent.

Peking gab überdies am Mittwoch einen geplanten Anstieg der Verteidigungsausgaben bekannt. Im laufenden Jahr sollen sie um 7,2 Prozent anwachsen.

Chinas Wachstumsziel sei "hart, aber möglich", erklärte Dylan Loh von der Nanyang Technological University in Singapur. Beim schwachen Konsum handele es sich aber um ein "Vertrauensproblem", das schwieriger anzugehen sei.

Eine andere Analystin schätzte das Vorgehen Pekings als noch nicht ausreichend ein, um die Stimmung der Verbraucher wesentlich zu verändern. "Wir müssen eine sehr breit angelegte Erholung der Beschäftigung, der Einkommen sowie des Immobilienmarkte sehen, bevor wir wirklich eine Änderung der Konsummuster und des Trends bei den Einzelhandelsumsätzen sehen können", erklärte Ökonomin Yue Su von der Economist Intelligence Unit.

Julian Evans-Pritchard von Capital Economics gab sich angesichts der Ankündigungen "skeptisch, dass dies ausreicht, um eine Verlangsamung des Wachstums in diesem Jahr zu verhindern, besonders angesichts des Gegenwinds von außen und des Ausbleibens einer ausgeprägteren Verlagerung der Staatsausgaben zur Unterstützung des Konsums".

Am Dienstag war die Verdopplung von US-Strafzöllen auf chinesische Einfuhren auf 20 Prozentpunkte in Kraft getreten. Als Reaktion kündigte die chinesische Regierung Strafzölle auf landwirtschaftliche Produkte aus den USA an.

Der am Mittwoch begonnene Nationale Volkskongress ist neben der Sitzung der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes Teil der "Zwei Sitzungen". Zu dem wichtigsten politischen Treffen des Landes kommen jährlich tausende Delegierte zusammen.

Streng kontrolliert wird dabei über bereits von der regierenden Kommunistischen Partei genehmigte Gesetze abgestimmt, größere Änderungen an den Vorlagen gibt es nicht. Die Sitzungen bieten jedoch einen seltenen Einblick in die Prioritäten der obersten Führung.

H.M.Hernandez--TFWP