The Fort Worth Press - Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise

USD -
AED 3.672501
AFN 64.999681
ALL 82.034985
AMD 361.533286
ANG 1.790365
AOA 917.999726
ARS 1520.093698
AUD 1.435956
AWG 1.8
AZN 1.701083
BAM 1.742904
BBD 2.010239
BDT 122.889097
BGN 1.683441
BHD 0.376508
BIF 3006.180073
BMD 1
BND 1.277987
BOB 11.979329
BRL 4.998499
BSD 0.99808
BTN 96.060705
BWP 13.768151
BYN 3.050737
BYR 19600
BZD 2.007298
CAD 1.426769
CDF 2320.000388
CHF 0.831498
CLF 0.024645
CLP 973.129925
CNY 6.704602
CNH 6.70464
COP 3209.6
CRC 457.334325
CUC 1
CUP 23.95391
CVE 98.260951
CZK 21.79835
DJF 177.729458
DKK 6.66459
DOP 59.97389
DZD 134.412988
EGP 52.388899
ERN 15
ETB 161.019506
EUR 0.89164
FJD 2.132504
FKP 0.755628
GBP 0.756565
GEL 2.595016
GGP 0.755628
GHS 11.731786
GIP 0.755628
GMD 74.00022
GNF 8780.426946
GTQ 7.629894
GYD 208.775002
HKD 7.84718
HNL 26.830137
HRK 6.717098
HTG 130.694957
HUF 327.429728
IDR 17902.65
ILS 3.053898
IMP 0.755628
INR 96.34315
IQD 1310
IRR 1798277.49797
ISK 122.159692
JEP 0.755628
JMD 158.35602
JOD 0.709031
JPY 157.938498
KES 129.739776
KGS 87.449457
KHR 4054.999849
KMF 439.00006
KPW 900.000318
KRW 1344.914992
KWD 0.309406
KYD 0.831703
KZT 456.630323
LAK 22470.000237
LBP 89377.046843
LKR 329.909861
LRD 170.67161
LSL 16.630433
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.417117
MAD 9.989499
MDL 17.930678
MGA 4450.000347
MKD 54.872343
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.06746
MRU 40.042597
MUR 47.550596
MVR 15.455
MWK 1742.000147
MXN 18.078596
MYR 4.085397
MZN 63.910284
NAD 16.630182
NGN 1323.180081
NIO 36.670141
NOK 9.59905
NPR 153.697127
NZD 1.78739
OMR 0.384503
PAB 0.998084
PEN 3.446499
PGK 4.486972
PHP 62.646497
PKR 276.949881
PLN 3.90752
PYG 5849.459299
QAR 3.6437
RON 4.763204
RSD 104.735042
RUB 84.826147
RWF 1474
SAR 3.74637
SBD 8.058541
SCR 14.059582
SDG 601.498534
SEK 10.041065
SGD 1.279865
SHP 0.75643
SLE 24.650252
SLL 20969.491881
SOS 571.497874
SRD 37.666011
STD 20697.981008
STN 21.833088
SVC 8.733196
SYP 13002.000254
SZL 16.630019
THB 33.710014
TJS 9.187233
TMT 3.51
TND 2.98236
TOP 2.40776
TRY 49.151401
TTD 6.765554
TWD 31.765898
TZS 2639.663973
UAH 44.981888
UGX 4011.887735
UYU 40.40404
UZS 11790.000168
VES 870.279502
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.877538
XAG 0.016416
XAU 0.000241878038
XCD 2.70255
XCG 1.798771
XDR 0.707052
XOF 584.877538
XPF 106.649694
YER 236.249949
ZAR 16.65114
ZMK 9001.201745
ZMW 19.68712
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.044218
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise
Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise / Foto: © AFP/Archiv

Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise

Der Touristik- und Reisebranche geht es angesichts der schlechten Stimmung in der Gesamtwirtschaft verhältnismäßig gut: Die Ausgaben deutscher Verbraucher beim Buchen von Urlaubsreisen erreichten laut dem Deutschen Reiseverband 2024 einen neuen Höchststand. Für die anstehende Urlaubssaison werden mehr touristische Flüge angeboten denn je. Die allgemein eher schlechte Verbraucherstimmung hinterlässt jedoch auch Spuren - so steigt die Nachfrage besonders bei günstigen Reisezielen und während der Reise sind Verbraucher bei weiteren Ausgaben zurückhaltender.

Textgröße:

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Reisen für 83,4 Milliarden Euro gebucht, wie das Marktforschungsinstitut Yougov im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV) ermittelte. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 5,6 Prozent mehr. Besonders stark nachgefragt waren demnach Auslands- und Fernreisen sowie Kreuzfahrten. Die Ergebnisse wurden am Montag zum Auftakt der Reisefachmesse ITB in Berlin vorgestellt.

Die Ausgaben für die Buchung von Pauschal- und sogenannten Bausteinreisen stiegen um sieben Prozent auf 40 Milliarden Euro. Damit entfiel knapp die Hälfte der Buchungskosten auf den Bereich des organisierten Reisens. Die Ausgaben für Fluss- und Hochseekreuzfahrten stiegen um fünf Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Bei selbst organisierten Reisen gab es einen Anstieg um vier Prozent.

Die Gesamtausgaben deutscher Verbraucher für mehrtägige Urlaubs- und Privatreisen stiegen um 3,7 Prozent auf fast 115 Milliarden Euro. Darin enthalten sind auch die Ausgaben im Zielgebiet und für dortige Reiseleistungen wie etwa Ausflüge - hier sparen den Angaben nach die Verbraucher besonders häufig.

"Gerade in diesen sehr herausfordernden Zeiten spielt der Urlaub eine ganz besondere Rolle", erklärte DRV-Präsident Norbert Fiebig. "Auch wenn die Konsumneigung insgesamt rückläufig ist, erfüllen sich die Menschen ihre Reisewünsche und sparen lieber bei anderen Ausgaben." Damit einher geht laut Fiebig auch der Trend zur "gut abgesicherten, klassischen Pauschalreise".

Das gesteigerte Sicherheitsbedürfnis spiegelt sich auch in einer ADAC-Umfrage zum Reiseverhalten wider: Demnach spielt die unkomplizierte Anreise in den Urlaub für Reisende aus Deutschland eine zentrale Rolle bei der Buchung. 74 Prozent der Befragten nannten dies als wichtiges Kriterium. Erst dahinter folgen Wünsche nach einer intakten Natur (58 Prozent) oder einer günstigen Reise (48 Prozent).

Dass das Geld bei vielen Verbrauchern "nicht mehr ganz so locker" sitze, zeige sich auch bei der Wahl der Reiseziele, führte DRV-Chef Fiebig aus. Demnach stieg die Nachfrage insbesondere für traditionell preisgünstigere Ziele wie Tunesien, Bulgarien und Ägypten.

Von der Tendenz hin zu mehr Auslandsreisen profitiert auch der Flugverkehr. Im anstehenden Sommer werden laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 3,3 Prozent mehr touristische Flüge angeboten als im Vorjahr. Im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie beträgt der Anstieg sogar 5,8 Prozent, während der Flugverkehr insgesamt immer noch 18 Prozent unter dem Niveau vor der Vor-Krisen-Niveau liegt.

Das Wachstum bei touristischen Flügen kommt laut DLR besonders kleineren Flughäfen wie Memmingen oder Weeze zugute. Große Drehkreuze wie Frankfurt am Main oder München verzeichneten hingegen nur eine "moderate" Zunahme.

Die allermeisten Flüge ab Deutschland haben ein Ziel in Europa. In diesem Sommer wird der Anteil knapp 89 Prozent betragen, so das DLR. Beliebte Urlaubsländer bleiben Spanien, die Türkei, Italien und Griechenland. Bulgarien und Rumänien verzeichnen demnach überdurchschnittliche Wachstumsraten.

L.Rodriguez--TFWP