The Fort Worth Press - Stiftung Warentest: Viele Tarife privater Krankenversicherer nicht empfehlenswert

USD -
AED 3.672502
AFN 65.000182
ALL 81.974882
AMD 361.481745
ANG 1.790365
AOA 918.000159
ARS 1520.218604
AUD 1.43576
AWG 1.8
AZN 1.696179
BAM 1.742679
BBD 2.009988
BDT 122.87103
BGN 1.683441
BHD 0.376442
BIF 3005.885419
BMD 1
BND 1.277862
BOB 11.979916
BRL 4.9987
BSD 0.997955
BTN 96.047438
BWP 13.766189
BYN 3.050302
BYR 19600
BZD 2.007084
CAD 1.42752
CDF 2320.000017
CHF 0.83191
CLF 0.024652
CLP 973.389942
CNY 6.70455
CNH 6.70487
COP 3205.65
CRC 457.260978
CUC 1
CUP 23.950495
CVE 98.246943
CZK 21.825011
DJF 177.707287
DKK 6.669915
DOP 59.964271
DZD 134.414053
EGP 52.432199
ERN 15
ETB 163.000887
EUR 0.89237
FJD 2.24975
FKP 0.755628
GBP 0.757145
GEL 2.594978
GGP 0.755628
GHS 11.730114
GIP 0.755628
GMD 73.999911
GNF 8779.096964
GTQ 7.628976
GYD 208.745239
HKD 7.847325
HNL 26.787902
HRK 6.718796
HTG 130.675161
HUF 327.851495
IDR 17919
ILS 3.058205
IMP 0.755628
INR 96.445498
IQD 1307.30951
IRR 1730149.999992
ISK 122.102416
JEP 0.755628
JMD 158.333445
JOD 0.709011
JPY 158.071501
KES 129.716407
KGS 87.450119
KHR 4048.738111
KMF 438.999666
KPW 900.000318
KRW 1343.094993
KWD 0.30922
KYD 0.831585
KZT 456.565225
LAK 22423.694305
LBP 89364.30503
LKR 329.862828
LRD 170.648038
LSL 16.620942
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.416317
MAD 9.961776
MDL 17.928282
MGA 4431.059293
MKD 54.865254
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.066346
MRU 40.03564
MUR 47.410054
MVR 15.455006
MWK 1730.441097
MXN 18.092125
MYR 4.085898
MZN 63.909508
NAD 16.620646
NGN 1322.000005
NIO 36.727657
NOK 9.60499
NPR 153.672477
NZD 1.78796
OMR 0.384497
PAB 0.997955
PEN 3.443151
PGK 4.521012
PHP 62.835498
PKR 276.400565
PLN 3.90894
PYG 5848.729612
QAR 3.647517
RON 4.7717
RSD 104.817977
RUB 85.662526
RWF 1473.91775
SAR 3.74677
SBD 8.058541
SCR 13.906712
SDG 601.51387
SEK 10.050415
SGD 1.27975
SHP 0.75643
SLE 24.650408
SLL 20969.491881
SOS 570.338987
SRD 37.665997
STD 20697.981008
STN 21.829878
SVC 8.732029
SYP 13002.000254
SZL 16.616547
THB 33.667983
TJS 9.185965
TMT 3.51
TND 2.981935
TOP 2.40776
TRY 49.179701
TTD 6.764589
TWD 31.782502
TZS 2639.675004
UAH 44.976277
UGX 4011.315795
UYU 40.39882
UZS 11748.929668
VES 870.279502
VND 25990.5
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 585.356283
XAG 0.016572
XAU 0.000242763523
XCD 2.70255
XCG 1.798531
XDR 0.707052
XOF 585.356283
XPF 106.262502
YER 236.25033
ZAR 16.65576
ZMK 9001.197095
ZMW 19.684664
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.045299
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Stiftung Warentest: Viele Tarife privater Krankenversicherer nicht empfehlenswert
Stiftung Warentest: Viele Tarife privater Krankenversicherer nicht empfehlenswert / Foto: © AFP

Stiftung Warentest: Viele Tarife privater Krankenversicherer nicht empfehlenswert

Die Mehrheit fällt durch: Die Stiftung Warentest hat die private Krankenversicherung (PKV) einem Test unterzogen und zwei Drittel der Tarife als nicht empfehlenswert eingestuft. 861 der 1245 Tarifkombinationen sähen entweder einen zu hohen Selbstbehalt vor oder hätten auffällige Lücken bei den Leistungen, erklärte die Stiftung am Mittwoch. "Viele leisten sogar weniger als gesetzliche Krankenkassen", sagte Stiftungs-Chefin Julia Bönisch. Die Tester warnten eindringlich davor, die steigenden Beiträge im Alter zu unterschätzen.

Textgröße:

Solche Lücken bei den durchgefallenen Tarifen gibt es den Angaben nach beispielsweise oft im Bereich der Psychotherapie, der Palliativpflege, bei der Kieferorthopädie nach einem Unfall und bei digitalen Leistungen wie Ernährungs-Apps. Es lohne sich ein genauer Vergleich: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten empfohlenen Angestelltentarif liege ein Beitragsunterschied von 400 Euro, obwohl beide mit "sehr gut" bewertet wurden.

Insgesamt empfiehlt die Stiftung Warentest 384 der untersuchten 1245 Tarifkombinationen. Sie bieten demnach allesamt einen von den Testern definierten "Rundum-Schutz", der die wichtigsten Grundleistungen umfasst. Das "geht auch günstig und muss nicht teuer sein", stellt die Stiftung fest. Die Anbieter hätten aber oft zusätzliche, teurere Tarife mit weiteren Leistungen im Angebot.

"Überlegen Sie sich gut, ob es immer ein Toptarif sein muss", sagte Testleiter Julian Chudoba. Die leistungsstärksten Tarife seien zwar häufig teuer, jedoch spiegele der Preis "selten den Umfang der zusätzlich abgesicherten Gesundheitsrisiken wider".

Auch könne sich die PKV wegen der steigenden Beiträge im Alter zur Kostenfalle entwickeln, warnten die Warentester. Zwar seien für alle Versicherten steigende Gesundheitskosten zu erwarten, sagte Chudoba - die PKV-Beiträge seien anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aber einkommensunabhängig. "Wer im Alter nicht überfordert sein möchte, muss frühzeitig anfangen zu sparen."

Es sei für Interessierte maßgeblich, gut abzuwägen, ob die Beiträge zu leisten seien, sagte Bönisch. Als "wichtigsten Tipp" bezeichnete sie, gut für die steigenden Beiträge vorzusorgen.

Die PKV sei etwas für einen "kleinen, exklusiven Kreis", lautete Chudobas Einschätzung. Dazu gehörten etwa Beamte, die durch die staatliche Beihilfe unterstützt würden, oder Angestellte mit einem sehr guten Einkommen und entsprechenden Rücklagen für das Alter.

In der GKV sind Angestellte, Auszubildende, Rentner und Studierende in der Regel pflichtversichert, sie muss jeden aufnehmen. Die PKV hingegen kann sich ihre Kunden aussuchen und entsprechend auch ablehnen, etwa wegen Vorerkrankungen. Ihr können Angestellte beitreten, wenn ihr Gehalt die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze übersteigt - dann sind sie nicht mehr in der GKV pflichtversichert, können aber sich aber freiwillig gesetzlich versichern. Auch Beamte und Selbständige können sich privat krankenversichern.

Vorteile für Privatversicherte sehen die Tester vor allem bei der Suche nach Arztterminen. Einer repräsentative Umfrage von Civey im Auftrag der Stiftung Warentest zufolge kommen sie schneller an Facharzttermine: 58 Prozent der Privatpatienten gaben an, sie hätten ihren jüngsten Facharzttermin innerhalb eines Monats bekommen. Bei den Kassenpatienten waren es demnach nur 30 Prozent.

Im Dezember hatte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen die nächste Bundesregierung dazu aufgefordert, die Bevorzugung von Privatversicherten gegenüber Kassenpatienten bei der Terminvergabe gesetzlich zu verbieten. Forderungen nach einem Ende der Ungleichbehandlung bei der Terminvergabe in deutschen Arztpraxen gibt es immer wieder. Sie finden sich zum Teil auch in den Wahlprogrammen der Parteien wieder. SPD und Grüne wollen zum Beispiel eine Bürgerversicherung, in die gesetzliche und privat Versicherte einzahlen.

Für die Stiftung Warentest befragte Civey den Angaben zufolge vom 10. bis 12. Januar online 5000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren.

S.Weaver--TFWP