The Fort Worth Press - Umfrage: Mittelständische Unternehmen spüren Folgen des Ukraine-Kriegs

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000238
ALL 80.712093
AMD 364.394871
ANG 1.790365
AOA 918.000578
ARS 1521.055025
AUD 1.42368
AWG 1.8
AZN 1.699662
BAM 1.717716
BBD 2.016134
BDT 123.177046
BGN 1.683441
BHD 0.377383
BIF 3014.939006
BMD 1
BND 1.278905
BOB 12.267697
BRL 5.185697
BSD 1.000953
BTN 95.858456
BWP 13.630595
BYN 3.024376
BYR 19600
BZD 2.013235
CAD 1.415225
CDF 2340.000193
CHF 0.829135
CLF 0.024352
CLP 961.549738
CNY 6.71325
CNH 6.71673
COP 3304.75
CRC 455.108332
CUC 1
CUP 24.025823
CVE 96.778865
CZK 21.398502
DJF 178.251648
DKK 6.563402
DOP 59.527678
DZD 134.245541
EGP 51.807097
ERN 15
ETB 162.38462
EUR 0.878029
FJD 2.24725
FKP 0.754924
GBP 0.754945
GEL 2.614986
GGP 0.754924
GHS 11.626559
GIP 0.754924
GMD 73.502887
GNF 8803.600834
GTQ 7.644576
GYD 209.441419
HKD 7.843855
HNL 26.866497
HRK 6.615601
HTG 131.00126
HUF 321.104984
IDR 17955
ILS 3.04806
IMP 0.754924
INR 95.85135
IQD 1311.329993
IRR 1374837.503851
ISK 120.279971
JEP 0.754924
JMD 158.367842
JOD 0.709014
JPY 157.732499
KES 129.710218
KGS 87.448203
KHR 4070.73506
KMF 433.000219
KPW 900.000318
KRW 1357.294977
KWD 0.30864
KYD 0.834171
KZT 443.156186
LAK 22452.716678
LBP 89639.254709
LKR 330.532926
LRD 172.178625
LSL 16.331596
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399881
MAD 9.60592
MDL 17.768078
MGA 4419.404276
MKD 54.079809
MMK 2099.36214
MNT 3596.164164
MOP 8.087369
MRU 40.269447
MUR 47.649915
MVR 15.450048
MWK 1735.705221
MXN 17.722885
MYR 4.084101
MZN 63.910104
NAD 16.332887
NGN 1327.720096
NIO 36.833901
NOK 9.514325
NPR 153.367644
NZD 1.763525
OMR 0.38582
PAB 1.000307
PEN 3.398193
PGK 4.459726
PHP 62.477501
PKR 277.376198
PLN 3.839595
PYG 5900.150622
QAR 3.648779
RON 4.629052
RSD 103.151636
RUB 84.374108
RWF 1479.428955
SAR 3.756013
SBD 8.000512
SCR 13.911394
SDG 601.502932
SEK 9.92579
SGD 1.27801
SHP 0.755002
SLE 24.65027
SLL 20969.491881
SOS 572.098558
SRD 37.6675
STD 20697.981008
STN 21.503489
SVC 8.758887
SYP 13002.000254
SZL 16.327731
THB 33.549828
TJS 9.234445
TMT 3.51
TND 2.963376
TOP 2.40776
TRY 48.9812
TTD 6.80881
TWD 31.767973
TZS 2644.949965
UAH 44.823667
UGX 3920.604251
UYU 40.102584
UZS 11846.95307
VES 852.43145
VND 25952.5
VUV 118.388248
WST 2.745723
XAF 575.949179
XAG 0.016104
XAU 0.000237997772
XCD 2.70255
XCG 1.804034
XDR 0.707052
XOF 575.949179
XPF 104.742206
YER 236.650273
ZAR 16.34058
ZMK 9001.200758
ZMW 19.513758
ZWL 321.999592
SSP 5712.591897
MXV 2.00839
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Umfrage: Mittelständische Unternehmen spüren Folgen des Ukraine-Kriegs
Umfrage: Mittelständische Unternehmen spüren Folgen des Ukraine-Kriegs / Foto: © AFP/Archiv

Umfrage: Mittelständische Unternehmen spüren Folgen des Ukraine-Kriegs

Der Ukraine-Krieg macht sich im deutschen Mittelstand deutlich bemerkbar: Zwischen Januar und April 2022 stiegen die Energiekosten im Vorjahresvergleich für mehr als jeden zweiten Mittelständler, wie die Förderbank KfW am Dienstag erklärte. Im Schnitt stiegen die Energiekosten dabei um deutliche 41 Prozent. 40 Prozent der Unternehmen gaben die Mehrkosten bereits in Form von Preiserhöhungen an ihre Kunden weiter.

Textgröße:

"Die gestiegenen Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine sind bereits jetzt für viele Mittelständler deutlich spürbar", erklärte KfW-Chefsvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. Die meisten Unternehmen gingen aber davon aus, dass sie die zusätzlichen Kosten tragen können. Die Daten stammen aus einer Sondererhebung des KfW-Mittelstandspanels, es beteiligten sich rund 2400 Unternehmen an der Umfrage.

Insgesamt waren in Deutschland somit rund 2,1 Millionen mittelständische Unternehmen direkt von Energiepreiserhöhungen in Folge des Ukraine-Kriegs betroffen. Mit 59 Prozent mussten im Verarbeitenden Gewerbe besonders viele Betriebe mehr für ihre Energie zahlen, es folgten die Dienstleister (54 Prozent), der Handel (51 Prozent) und der Bau (42 Prozent).

Um die höheren Energiepreise auszugleichen, plante laut KfW rund ein Drittel der Unternehmen, die Preise noch im Laufe des Jahres zu erhöhen. Rund jedes fünfte Unternehmen will demnach die gestiegenen Energiepreise vollständig an die Kunden weiterreichen.

Die weitere Entwicklung des Ukraine-Kriegs und die Auswirkungen auf die Energiepreise sorgten für "eine hohe Unsicherheit", erklärte Köhler-Geib weiter. Mehr als die Hälfte aller Mittelständler setzte deshalb in den ersten vier Monaten des Jahres bereits Energiesparmaßnahmen um, jeweils rund 20 Prozent investierten in Elektromobilität oder schlossen einen langfristigen Liefervertrag für erneuerbaren Strom ab. Zehn Prozent investierten in die Produktion eigener erneuerbarer Energie oder in die Energieeffizienz des eigenen Betriebs.

"Aktuell wird uns klar vor Augen geführt: Für höhere Energiesicherheit muss Deutschland unabhängiger von fossilen Energieträgern werden", erklärte Köhler-Geib. Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz seien dringend notwendig. Mittelständische Unternehmen könnten dabei durch Investitionen "gleichzeitig Kostendruck und ihre Abhängigkeit von fossilen Energien reduzieren".

A.Maldonado--TFWP