The Fort Worth Press - IfW Kiel: Neuer Konflikt zwischen USA und China um Rohstoffe schadet Deutschland

USD -
AED 3.672498
AFN 64.000072
ALL 81.749675
AMD 361.829238
ANG 1.790365
AOA 916.999961
ARS 1520.6182
AUD 1.435204
AWG 1.8025
AZN 1.70141
BAM 1.738736
BBD 2.013113
BDT 122.835248
BGN 1.683441
BHD 0.376859
BIF 3004.049555
BMD 1
BND 1.277988
BOB 12.018598
BRL 4.9827
BSD 0.999498
BTN 96.321255
BWP 13.74945
BYN 3.070529
BYR 19600
BZD 2.010126
CAD 1.42235
CDF 2317.502545
CHF 0.833402
CLF 0.024665
CLP 973.900559
CNY 6.7046
CNH 6.70548
COP 3241.65
CRC 457.582291
CUC 1
CUP 23.987767
CVE 98.027275
CZK 21.743304
DJF 177.992132
DKK 6.658665
DOP 60.267153
DZD 134.602995
EGP 52.281298
ERN 15
ETB 160.999826
EUR 0.89079
FJD 2.24875
FKP 0.756613
GBP 0.754875
GEL 2.575047
GGP 0.756613
GHS 11.76434
GIP 0.756613
GMD 74.000231
GNF 8793.367857
GTQ 7.633975
GYD 209.114185
HKD 7.847895
HNL 26.85502
HRK 6.70959
HTG 130.883745
HUF 325.936026
IDR 17891
ILS 3.05425
IMP 0.756613
INR 96.585499
IQD 1310
IRR 1732150.000195
ISK 122.209767
JEP 0.756613
JMD 158.833596
JOD 0.709009
JPY 158.342501
KES 129.74032
KGS 87.449763
KHR 4048.665781
KMF 438.000234
KPW 900.000318
KRW 1340.049812
KWD 0.30977
KYD 0.832918
KZT 451.086377
LAK 22414.053679
LBP 89620.437891
LKR 330.430763
LRD 170.913197
LSL 16.554679
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424999
MAD 9.967462
MDL 17.836473
MGA 4427.276647
MKD 54.741119
MMK 2099.06815
MNT 3597.6832
MOP 8.079585
MRU 40.020448
MUR 47.380108
MVR 15.410373
MWK 1733.127675
MXN 18.03683
MYR 4.086199
MZN 63.901691
NAD 16.569929
NGN 1327.039801
NIO 36.669552
NOK 9.570435
NPR 154.116418
NZD 1.78474
OMR 0.384505
PAB 0.99952
PEN 3.441808
PGK 4.44991
PHP 62.737498
PKR 276.829753
PLN 3.898025
PYG 5856.022048
QAR 3.6434
RON 4.764897
RSD 104.602642
RUB 84.75113
RWF 1475
SAR 3.74946
SBD 8.065041
SCR 13.934905
SDG 601.520636
SEK 10.02958
SGD 1.27934
SHP 0.754461
SLE 24.680293
SLL 20969.491881
SOS 571.497294
SRD 37.650397
STD 20697.981008
STN 22.15
SVC 8.745283
SYP 13002.000254
SZL 16.569655
THB 33.668498
TJS 9.215355
TMT 3.5
TND 2.99705
TOP 2.40776
TRY 49.197199
TTD 6.775035
TWD 31.870499
TZS 2652.354941
UAH 44.895875
UGX 4032.573522
UYU 40.334805
UZS 11795.000237
VES 872.77465
VND 25979
VUV 120.275684
WST 2.783099
XAF 584.320122
XAG 0.01649
XAU 0.000241991005
XCD 2.70255
XCG 1.801331
XDR 0.707052
XOF 584.320122
XPF 106.60194
YER 236.225012
ZAR 16.597825
ZMK 9001.160758
ZMW 19.765214
ZWL 321.999592
SSP 5720.889873
MXV 2.038601
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

IfW Kiel: Neuer Konflikt zwischen USA und China um Rohstoffe schadet Deutschland
IfW Kiel: Neuer Konflikt zwischen USA und China um Rohstoffe schadet Deutschland / Foto: © AFP

IfW Kiel: Neuer Konflikt zwischen USA und China um Rohstoffe schadet Deutschland

Das Forschungsinstitut IfW Kiel sieht im jüngsten Handelskonflikt zwischen den USA und China um Rohstoffe für die Chipproduktion eine Gefahr für Deutschland. Die geoökonomischen Spannungen nähmen "zum Nachteil Deutschlands" zu, erklärte der Handelsexperte Rolf Langhammer vom Kiel Institut für Weltwirtschaft am Mittwoch. Das Land müsse daher "seinen Einfluss in der EU geltend machen".

Textgröße:

Es sei wichtig, "kurzfristige Engpässe zu identifizieren" und "Preis- und Einkommenseffekte zu quantifizieren", fuhr Langhammer fort. Es müssten außerdem alle Optionen geprüft werden, "die die Resilienz der Produktion betroffener Industriezweige gegenüber derartigen politisch bedingten Zugangssperren stärken". Deutschland ist auf den Import von Halbleitern angewiesen, die in einer ganzen Reihe von Produkten zum Tragen kommen.

Der Experte nahm mit seinen Äußerungen Bezug auf den jüngsten Konflikt um die Halbleiterproduktion. Zunächst hatten die USA am Montag neue Exportbeschränkungen verhängt, um Chinas Fähigkeit zur Produktion von Halbleitern für Waffensysteme und Systeme Künstlicher Intelligenz (KI) einzuschränken. Sie begründeten dies mit der eigenen nationalen Sicherheit. Betroffen sind Ausfuhren von Technologien und Software an 140 Firmen, darunter mehrere Chiphersteller.

Am Dienstag dann kündigte die chinesische Regierung ihrerseits weitere Beschränkungen für die Ausfuhren von wichtigen Rohstoffen in die USA an. So braucht es bei US-Exporten der Metalle Gallium, Antimon und Germanium und weiteren Materialien, die auch für militärische Zwecke genutzt werden können, künftig eine Ausfuhrgenehmigung. Beim Export von Graphit soll es strenge Überprüfungen geben.

Langhammer sieht mehrere Gründe für das Vorgehen Chinas. Die asiatische Wirtschaftsmacht wolle zunächst dijenigen eigenen Firmen identifizieren, die der westlichen Halbleiterproduktion und der Rüstungsindustrie schaden könnten. Außerdem gehe es darum, Schwachstellen in der US-Produktion zu finden, die eigene Resilienz zu stärken und Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Nicht zuletzt sei das Vorgehen ein Signal an den künftigen US-Präsidenten Donald Trump, dass sich China "auf einen Handelskrieg mit Zöllen gut vorbereitet sieht". Das Land wolle zeigen, dass es "statt einer simplen Behinderung chinesischer Güterexporte auf seine Trumpfkarte setzt", nämlich die "Kontrolle des Zugangs zu kritischen Rohstoffen für die IT-Industrie".

M.McCoy--TFWP