The Fort Worth Press - Treffen in Neu Delhi: Mehr indische Fachkräfte sollen nach Deutschland kommen

USD -
AED 3.672496
AFN 64.999951
ALL 81.749916
AMD 362.319931
ANG 1.790365
AOA 916.999825
ARS 1517.549398
AUD 1.436689
AWG 1.8
AZN 1.697406
BAM 1.747811
BBD 2.014182
BDT 123.181412
BGN 1.683441
BHD 0.37705
BIF 3000
BMD 1
BND 1.28025
BOB 12.000053
BRL 5.020199
BSD 0.999987
BTN 96.714521
BWP 13.824844
BYN 3.066935
BYR 19600
BZD 2.01126
CAD 1.42615
CDF 2314.999799
CHF 0.83285
CLF 0.024751
CLP 977.28816
CNY 6.70455
CNH 6.70179
COP 3248.49
CRC 456.562244
CUC 1
CUP 24.000894
CVE 98.750351
CZK 21.803007
DJF 177.719923
DKK 6.672901
DOP 60.349584
DZD 134.53596
EGP 52.373301
ERN 15
ETB 160.999758
EUR 0.89275
FJD 2.2503
FKP 0.753189
GBP 0.756725
GEL 2.574981
GGP 0.753189
GHS 11.819612
GIP 0.753189
GMD 74.000407
GNF 8755.000077
GTQ 7.637967
GYD 209.155291
HKD 7.84714
HNL 26.845398
HRK 6.725904
HTG 130.956211
HUF 326.567007
IDR 17898.9
ILS 3.072201
IMP 0.753189
INR 96.75705
IQD 1310
IRR 1732150.000094
ISK 122.309691
JEP 0.753189
JMD 158.865058
JOD 0.708975
JPY 157.9105
KES 129.819841
KGS 87.4485
KHR 4060.000248
KMF 439.999788
KPW 900.000318
KRW 1338.119951
KWD 0.31036
KYD 0.833423
KZT 447.018136
LAK 22460.000254
LBP 89550.000315
LKR 330.857909
LRD 171.150092
LSL 16.620357
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425023
MAD 9.97375
MDL 17.810545
MGA 4499.999691
MKD 54.987989
MMK 2099.693644
MNT 3596.990612
MOP 8.084004
MRU 40.149726
MUR 47.380125
MVR 15.409997
MWK 1742.000038
MXN 17.979265
MYR 4.086602
MZN 63.910127
NAD 16.629564
NGN 1329.599408
NIO 36.669769
NOK 9.572403
NPR 154.747383
NZD 1.78582
OMR 0.3845
PAB 1
PEN 3.446497
PGK 4.449921
PHP 62.698023
PKR 276.999624
PLN 3.908415
PYG 5834.699887
QAR 3.646043
RON 4.779702
RSD 104.783988
RUB 85.500359
RWF 1474
SAR 3.753204
SBD 8.065041
SCR 13.901475
SDG 601.498647
SEK 9.997959
SGD 1.279485
SHP 0.754461
SLE 24.67987
SLL 20969.491881
SOS 571.503214
SRD 37.871008
STD 20697.981008
STN 22.15
SVC 8.750592
SYP 13002.000254
SZL 16.569966
THB 33.620024
TJS 9.230295
TMT 3.5
TND 2.99705
TOP 2.40776
TRY 49.214007
TTD 6.783645
TWD 31.863021
TZS 2635.000047
UAH 44.87185
UGX 4075.012399
UYU 40.10688
UZS 11794.999769
VES 872.77465
VND 25980.5
VUV 120.182413
WST 2.784712
XAF 585.605501
XAG 0.016735
XAU 0.000243471613
XCD 2.70255
XCG 1.802299
XDR 0.707052
XOF 585.605501
XPF 106.603256
YER 236.224955
ZAR 16.63665
ZMK 9001.201083
ZMW 19.890974
ZWL 321.999592
SSP 5747.740458
MXV 2.032095
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Treffen in Neu Delhi: Mehr indische Fachkräfte sollen nach Deutschland kommen
Treffen in Neu Delhi: Mehr indische Fachkräfte sollen nach Deutschland kommen / Foto: © AFP

Treffen in Neu Delhi: Mehr indische Fachkräfte sollen nach Deutschland kommen

Deutlich mehr Inderinnen und Inder sollen nach dem Willen der Bundesregierung nach Deutschland kommen: als Fachkräfte etwa in der Medizin, der Pflege oder der IT-Branche. Bei den deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Neu Delhi kündigte Indiens Premier Narendra Modi am Freitag an, die Zahl der deutschen Visa für Inder werde von 20.000 auf 90.000 jährlich erhöht. Er sei überzeugt, dass dies Deutschlands Wachstum "neue Impulse" geben werde.

Textgröße:

Aktuell arbeiten nach Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) 138.000 indische Fachkräfte in Deutschland. Sie helfen demnach "entscheidend" gegen den Fachkräftemangel hierzulande. Ohne Zuwanderung aus Indien würde die Fachkräftelücke von aktuell 540.000 Menschen um 20 Prozent höher ausfallen, so das IW.

Viele Inderinnen und Inder arbeiten demnach in Engpassberufen, etwa in der Gesundheits- und Krankenpflege. "Große Potenziale" sieht das arbeitgebernahe Institut auch bei den dualen Ausbildungsberufen, da die Ausbildung in Indien ähnlich wie hierzulande sehr praxisorientiert sei.

Die Bundesregierung hatte vergangene Woche die "Fachkräftestrategie Indien" beschlossen - die darin aufgelisteten Maßnahmen sollen helfen, dass mehr Menschen sich für Deutschland entscheiden. Dazu gehört etwa die Digitalisierung der Visa-Erteilung, eine erleichterte Berufsanerkennung oder "Sprachvermittlung schon in Indien", wie Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte.

Heil betonte am Freitag im RBB, Deutschland brauche diese Fachkräfte. Er mahnte, "dafür zu sorgen, dass die Menschen sich wohlfühlen" in Deutschland: "Da können wir uns keine Form von Rassismus und Arroganz leisten."

Und Deutschland braucht laut Heil nicht nur Fachkräfte, sondern auch "Absatzmärkte". Daher müsse die EU bei ihren Verhandlungen mit Indien über ein Freihandelsabkommen "Gas geben", sagte der Minister weiter im RBB.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte der Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Neu Delhi, die Bundesregierung dränge hier auf "rasche Fortschritte und schnelle Ergebnisse". An Modi gewandt fügte der Kanzler hinzu: "Wenn wir zusammen daran arbeiten, Premierminister, könnte dies eher in Monaten geschehen als in Jahren." Protektionismus möge kurzfristig "verlockend klingen", führe aber langfristig zu "weniger Wachstum, höheren Preisen" und "weniger Innovation".

Er setze sich auch "persönlich" dafür ein, sagte Scholz, die Blockade der Welthandelsorganisation (WTO) zu beenden. Die Berufungsinstanz des WTO-Streitbeilegungsmechanismus ist seit Jahren wegen einer Blockade der USA nicht funktionsfähig. Hintergrund ist ein Streit mit China: Washington wirft Peking vor, seinen WTO-Status als Entwicklungsland auszunutzen. China sei inzwischen ein "Industriegigant" und müsse seine "Sonderbehandlung" als Entwicklungsland aufgeben, forderte auch der Kanzler.

Bei den Regierungskonsultationen wurden mehrere bilaterale Abkommen geschlossen. Scholz kündigte an, Deutschland wolle auch die Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung vertiefen und "unsere Streitkräfte näher" zusammenbringen. "Wir brauchen mehr Zusammenarbeit, nicht weniger." Am Samstag besucht er in der Hafenstadt Vasco da Gama im Bundesstaat Goa zwei deutsche Marine-Schiffe, die derzeit in der Region unterwegs sind.

Erneut warnte Scholz vor einem Sieg Russlands im Krieg gegen die Ukraine. Dies würde "weit über die europäischen Grenzen ein Nachspiel" haben und weltweit "Sicherheit und Wohlstand" bedrohen. Modi hatte in dieser Woche auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin am Gipfeltreffen der sogenannten Brics-Staaten in Russland teilgenommen. Bei dieser Gelegenheit drängte er Putin zu baldigem Frieden in der Ukraine. Indien hat es allerdings bislang vermieden, den russischen Angriff auf die Ukraine ausdrücklich zu verurteilen. Das Land unterhält seit dem Kalten Krieg enge Beziehungen zum Kreml.

T.Harrison--TFWP