The Fort Worth Press - Verkehrsprognose 2040: Schiene gewinnt an Bedeutung - Lkw und Auto bleiben dominant

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000182
ALL 81.950239
AMD 359.778721
ANG 1.790365
AOA 917.99991
ARS 1517.454299
AUD 1.43705
AWG 1.8
AZN 1.693369
BAM 1.746484
BBD 2.012707
BDT 123.087914
BGN 1.683441
BHD 0.376835
BIF 3001.281416
BMD 1
BND 1.279273
BOB 11.990838
BRL 5.020601
BSD 0.999254
BTN 96.641976
BWP 13.814535
BYN 3.064607
BYR 19600
BZD 2.00976
CAD 1.42621
CDF 2314.999899
CHF 0.83321
CLF 0.024742
CLP 976.949557
CNY 6.70455
CNH 6.70317
COP 3248.45
CRC 456.219778
CUC 1
CUP 23.982676
CVE 98.46364
CZK 21.797398
DJF 177.945858
DKK 6.67262
DOP 60.239942
DZD 134.518757
EGP 52.374697
ERN 15
ETB 161.410122
EUR 0.89271
FJD 2.250301
FKP 0.753189
GBP 0.756888
GEL 2.59502
GGP 0.753189
GHS 11.811351
GIP 0.753189
GMD 73.999832
GNF 8791.316733
GTQ 7.632238
GYD 209.000272
HKD 7.847291
HNL 26.825381
HRK 6.726399
HTG 130.853306
HUF 326.575011
IDR 17886
ILS 3.072202
IMP 0.753189
INR 96.79215
IQD 1310.5
IRR 1732149.999929
ISK 122.269694
JEP 0.753189
JMD 158.746601
JOD 0.709062
JPY 158.211503
KES 129.869551
KGS 87.448498
KHR 4068.293031
KMF 439.999971
KPW 900.000318
KRW 1338.765013
KWD 0.31036
KYD 0.83279
KZT 446.684824
LAK 22408.358262
LBP 89529.590288
LKR 330.606778
LRD 170.879266
LSL 16.680984
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419696
MAD 9.965219
MDL 17.797026
MGA 4456.013609
MKD 54.985043
MMK 2099.693644
MNT 3596.990612
MOP 8.077832
MRU 40.010537
MUR 47.380075
MVR 15.409952
MWK 1732.755272
MXN 17.97533
MYR 4.086997
MZN 63.910045
NAD 16.680984
NGN 1329.410213
NIO 36.820399
NOK 9.569115
NPR 154.629923
NZD 1.784949
OMR 0.384504
PAB 0.999237
PEN 3.439925
PGK 4.45125
PHP 62.782502
PKR 276.727822
PLN 3.90845
PYG 5830.323217
QAR 3.64324
RON 4.779601
RSD 104.824028
RUB 85.497346
RWF 1475.931722
SAR 3.753634
SBD 8.000512
SCR 13.999474
SDG 601.477898
SEK 9.996302
SGD 1.280397
SHP 0.756573
SLE 24.669813
SLL 20969.491881
SOS 571.066273
SRD 37.870966
STD 20697.981008
STN 22.075
SVC 8.744028
SYP 13002.000254
SZL 16.620054
THB 33.640496
TJS 9.223248
TMT 3.51
TND 3.001503
TOP 2.40776
TRY 49.2136
TTD 6.778586
TWD 31.870302
TZS 2635.00022
UAH 44.838391
UGX 4071.955744
UYU 40.076975
UZS 11786.399964
VES 873.63875
VND 25972
VUV 120.182413
WST 2.784712
XAF 585.579333
XAG 0.016632
XAU 0.000242023803
XCD 2.70255
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 585.579333
XPF 106.724981
YER 236.203045
ZAR 16.63835
ZMK 9001.202245
ZMW 19.876142
ZWL 321.999592
SSP 5747.740458
MXV 2.03165
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Verkehrsprognose 2040: Schiene gewinnt an Bedeutung - Lkw und Auto bleiben dominant
Verkehrsprognose 2040: Schiene gewinnt an Bedeutung - Lkw und Auto bleiben dominant / Foto: © AFP

Verkehrsprognose 2040: Schiene gewinnt an Bedeutung - Lkw und Auto bleiben dominant

Prognosen von Verkehrsexperten gehen von einer starken Zunahme der Bedeutung des Schienenverkehrs in Deutschland bis 2040 aus. Dem Auto als Individualverkehrsmittel Nummer eins und dem Lkw als wichtigster Gütertransporter kann die Bahn der Verkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums zufolge dennoch nicht ansatzweise das Wasser reichen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht sich dadurch in seinen Ausbauplänen für das Schienen- und Straßenverkehrsnetz bestätigt.

Textgröße:

Die jüngste Untersuchung der Entwicklung des Verkehrs geht davon aus, dass der Güterverkehr auf der Schiene im Vergleich zu 2019 um 35 Prozent zulegen wird. Der dominierende Lkw-Verkehr nimmt demnach jedoch prozentual nur unwesentlich langsamer zu (34 Prozent), während Transporte auf Wasserstraßen zurückgehen.

Die Veränderungen führt das Verkehrsministerium vor allem auf die Energiewende zurück: Dadurch gebe es "einen starken Rückgang bei Massen- und Energiegütern wie Kohle, Koks, Mineralölprodukte und Erze". Zugleich gebe es große Anstiege bei Gütern, die überwiegend auf der Straße befördert werden, wie Postsendungen oder Nahrungs- und Genussmittel.

Beim Personenverkehr auf der Schiene geht die Verkehrsprognose sogar von einem Anstieg um 60 Prozent aus. Auch der Flugverkehr dürfte um 30 Prozent steigen, während die motorisiert auf der Straße zurückgelegten Personenkilometer um einen Prozent leicht zurückgehen. Dennoch werden demnach 2040 weiterhin zwei Drittel der Wege mit Auto oder Motorrad zurückgelegt werden.

"Der Ausbau der Bahn muss weiter mit Volldampf vorangetrieben werden", erklärte Verkehrsminister Wissing. Zugleich bleibe der Lkw "dominierendes Verkehrsmittel im Güterbereich" und der "motorisierte Individualverkehr das Rückgrat" der Mobilität in Deutschland. Aus dem erwarteten leichten Rückgang beim Personenstraßenverkehr könne nicht geschlossen werden, dass es keine neuen Straßen brauche.

Die Verkehrsprognose geht wegen des Umstiegs auf klimafreundliche Antriebe bei allen Verkehrsträgern von stark sinkenden CO2-Emissionen aus. Im Vergleich zu 1990 dürften demnach 77 Prozent weniger Treibhausgase im Jahr 2040 ausgestoßen werden. Wissing hob dies als größte Emissionsreduktion jemals hervor.

Allerdings sind die Einsparungen längst nicht ausreichend. Das Klimaschutzgesetz hat eine Reduzierung der Emissionen im Verkehrsbereich bis 2040 um 88 Prozent als Zielmarke formuliert. Werden außerdem auch alle indirekten Emissionen miteingerechnet, die bei der Stromproduktion für E-Autos und zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe anfallen, fällt der prognostizierte Rückgang mit 65 Prozent noch deutlich schwächer aus.

Umwelt- und Klimaschützer sowie Bahn-Lobbyisten warfen Wissing vor, einen falschen Ansatz zu verfolgen. "Das Bundesverkehrsministerium gibt erst eine Prognose in Auftrag und richtet dann seine Politik danach aus", erklärte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. "So wird der Status quo zementiert."

Wissing erwecke den Eindruck, "seine Verkehrsprognose zeige Fakten auf, an der die Politik nicht rütteln könne", kritisierte auch Michael Müller-Görnert vom ökologischen Verkehrsclub (VCD). "Doch der Autoverkehr wird nur dann im prognostizierten Maße steigen, wenn auch der Straßenneubau wie bisher weitergeht."

Die Union forderte hingegen mehr Investitionen in den Straßenbau. "Eine vernünftige Verkehrspolitik muss sich an den Realitäten orientieren", sagte Fraktionsvize Ulrich Lange (CSU) der "Rheinischen Post". "Wenn Lkw und Pkw die dominierenden Verkehrsmittel bleiben, gibt es da überhaupt nichts zu diskutieren."

P.Navarro--TFWP