The Fort Worth Press - Schwächelnde Wirtschaft: China kündigt Ausgabe spezieller Staatsanleihen an

USD -
AED 3.6725
AFN 65.000093
ALL 81.949837
AMD 359.778721
ANG 1.790365
AOA 917.999954
ARS 1517.4824
AUD 1.439118
AWG 1.8
AZN 1.69364
BAM 1.746484
BBD 2.012707
BDT 123.087914
BGN 1.683441
BHD 0.376835
BIF 3001.281416
BMD 1
BND 1.279273
BOB 11.990838
BRL 5.019414
BSD 0.999254
BTN 96.641976
BWP 13.814535
BYN 3.064607
BYR 19600
BZD 2.00976
CAD 1.426895
CDF 2315.000232
CHF 0.833475
CLF 0.024742
CLP 976.950029
CNY 6.70455
CNH 6.702625
COP 3248.45
CRC 456.219778
CUC 1
CUP 23.982676
CVE 98.46364
CZK 21.81295
DJF 177.945858
DKK 6.678125
DOP 60.239942
DZD 134.562011
EGP 52.370498
ERN 15
ETB 161.410038
EUR 0.89345
FJD 2.252804
FKP 0.753189
GBP 0.757795
GEL 2.595029
GGP 0.753189
GHS 11.811351
GIP 0.753189
GMD 73.999649
GNF 8791.316733
GTQ 7.632238
GYD 209.000272
HKD 7.847702
HNL 26.825381
HRK 6.730968
HTG 130.853306
HUF 327.1895
IDR 17907
ILS 3.07235
IMP 0.753189
INR 96.770499
IQD 1310.5
IRR 1732150.000179
ISK 122.401772
JEP 0.753189
JMD 158.746601
JOD 0.709016
JPY 158.181991
KES 129.710236
KGS 87.448502
KHR 4068.293031
KMF 440.000413
KPW 900.000318
KRW 1338.139944
KWD 0.31067
KYD 0.83279
KZT 446.684824
LAK 22408.358262
LBP 89529.590288
LKR 330.606778
LRD 170.879266
LSL 16.680984
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419696
MAD 9.965219
MDL 17.797026
MGA 4456.013609
MKD 54.985043
MMK 2099.693644
MNT 3596.990612
MOP 8.077832
MRU 40.010537
MUR 47.520182
MVR 15.41012
MWK 1732.755272
MXN 18.005575
MYR 4.087099
MZN 63.910421
NAD 16.680984
NGN 1329.220021
NIO 36.819775
NOK 9.576755
NPR 154.629923
NZD 1.78777
OMR 0.384503
PAB 0.999237
PEN 3.439925
PGK 4.45125
PHP 62.796499
PKR 276.727822
PLN 3.91291
PYG 5830.323217
QAR 3.64324
RON 4.780803
RSD 104.879833
RUB 84.995108
RWF 1475.931722
SAR 3.753634
SBD 8.000512
SCR 13.913323
SDG 601.496279
SEK 10.00956
SGD 1.280925
SHP 0.756573
SLE 24.670306
SLL 20969.491881
SOS 571.066273
SRD 37.870978
STD 20697.981008
STN 22.075
SVC 8.744028
SYP 13002.000254
SZL 16.619947
THB 33.656501
TJS 9.223248
TMT 3.51
TND 3.001502
TOP 2.40776
TRY 49.215503
TTD 6.778586
TWD 31.905502
TZS 2645.027971
UAH 44.838391
UGX 4071.955744
UYU 40.076975
UZS 11786.399964
VES 873.63875
VND 25966
VUV 120.182413
WST 2.784712
XAF 586.064884
XAG 0.01686
XAU 0.0002426887
XCD 2.702551
XCG 1.800955
XDR 0.707052
XOF 586.064884
XPF 106.725034
YER 236.197505
ZAR 16.65469
ZMK 9001.203248
ZMW 19.876142
ZWL 321.999592
SSP 5747.740458
MXV 2.034623
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Schwächelnde Wirtschaft: China kündigt Ausgabe spezieller Staatsanleihen an
Schwächelnde Wirtschaft: China kündigt Ausgabe spezieller Staatsanleihen an / Foto: © AFP

Schwächelnde Wirtschaft: China kündigt Ausgabe spezieller Staatsanleihen an

Der chinesische Finanzminister Lan Fo'an hat die Ausgabe spezieller Staatsanleihen angekündigt, um die schwächelnde Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Peking werde "spezielle Staatsanleihen" ausgeben, "um den großen staatlichen Geschäftsbanken zu helfen, ihr Kernkapital wiederaufzufüllen, ihre Risikoresistenz und Kreditvergabefähigkeit zu verbessern und die Entwicklung der Realwirtschaft besser zu fördern", sagte Lan bei einer Pressekonferenz am Samstag, die mit Spannung erwartet worden war. Analysten begrüßten die Ankündigung, halten jedoch weitere Maßnahmen für nötig und fordern konkrete Zahlen.

Textgröße:

China werde in den nächsten drei Monaten umgerechnet fast 300 Milliarden Euro für Sonderanleihen bereitstellen, sagte Lan weiter.

Überdies kündigte er an, dass die Schuldenobergrenze für Kommunalverwaltungen angehoben werde. "Wir werden die Unterstützung der Kommunen bei der Bewältigung von Staatsschuldenrisiken verstärken, die Verschuldungsgrenzen in größerem Umfang erhöhen und die Kommunen bei der Bewältigung versteckter Schulden unterstützen", sagte der Minister.

Schon im vergangenen Monat hatte Peking umfangreiche Konjunkturmaßnahmen angekündigt, darunter Zinssenkungen auf bestehende Immobilienkredite und entschärfte Regeln für den Hauskauf - besonders der Immobiliensektor Chinas steckt in der Krise. Hinzu kommen in dem Land eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und ein schwacher Binnenkonsum.

Staatsmedien zufolge werden die führenden Banken des Landes ab dem 25. Oktober die Zinssätze auf bestehende Immobilienkredite senken. Mit Ausnahme von bestimmten Hypothekendarlehen in Peking, Shanghai, Shenzhen und einigen anderen Regionen würden "die Zinssätze für andere in Frage kommende Immobilienkredite" nach unten "angepasst", berichtete das Staatsfernsehen CCTV am Samstag. Große Banken wie die Bank of China hätten angekündigt, die Anpassungen "schubweise" vorzunehmen.

Führenden Politikern zufolge ist das offizielle Wachstumsziel der Regierung für das laufende Jahr von etwa fünf Prozent in Reichweite. Ökonomen halten jedoch ein robustes Konjunkturprogramm für notwendig, um die Inlandsausgaben anzukurbeln und eine vollständige Erholung nach der Corona-Pandemie zu erreichen.

Heron Lim von Moody's Analytics kritisierte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Regierung "keine konkrete Zahl" genannt habe. Es sehe so aus, als würde die Regierung "noch an Details des Konjunkturpakets arbeiten". "Leider steckt der Teufel für China im Detail", fügte er hinzu. Investoren könnten "einen Schritt zurück machen, bis sie absolut sicher sein können, in welche Richtung die Unterstützung geht", warnte er.

Zhang Zhiwei von Pinpoint Asset Management argumentierte, "diese Politik geht in die richtige Richtung". Der Finanzminister habe es zwar nicht ausdrücklich gesagt, aber "seine Äußerungen deuten darauf hin, dass die Regierung das Haushaltsdefizit im nächsten Jahr möglicherweise auf über drei Prozent anheben wird". Ein solcher Schritt würde eine "bedeutungsvolle Wende" in Pekings Finanzpolitik darstellen, fügte er hinzu.

Die Auswirkungen der neuen Politik auf die allgemeinen wirtschaftlichen Aussichten Chinas würden jedoch von ihrem "Umfang und ihrer Zusammensetzung" abhängen, und auch hier müssten die Details noch bekannt gegeben werden, erklärte Zhang weiter.

Die Beamten konzentrierten sich darauf, "die Risiken für die lokalen Regierungen zu minimieren", sagte Xing Zhaopeng, China-Experte bei der Bankengruppe ANZ, mit Blick auf die von Lan angekündigten Pläne, die Kommunen vor einer ausufernden Verschuldung zu schützen. Er rechne mit einer neuen Quote von Staats- und Kommunalanleihen sowie einem Umschuldungsprogramm, das sich den kommenden Jahren auf zehn Billionen Yuan (1,29 Billionen Euro) belaufen könnte.

Solche Maßnahmen könnten einen langfristigen strukturellen Wandel darstellen, da "die lokalen Regierungen die Wachstumstreiber in China sind".

Vize-Finanzminister Liao Min erklärte bei der Pressekonferenz, die Kommunalanleihen würden es den Kommunen ermöglichen, ungenutztes und brachliegendes Land für Immobilien zu erwerben, um den Wohnungsmarkt zu stützen. Der Schritt würde "den Liquiditäts- und Schuldendruck auf Kommunalverwaltungen und Immobilienunternehmen verringern", erklärte er.

S.Palmer--TFWP