The Fort Worth Press - Habeck ruft zum Erhalt aller VW-Standorte auf - Autogipfel am kommenden Montag

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000208
ALL 81.982977
AMD 361.969646
ANG 1.790365
AOA 918.000224
ARS 1519.249838
AUD 1.436214
AWG 1.8
AZN 1.702428
BAM 1.749507
BBD 2.015019
BDT 123.35519
BGN 1.683441
BHD 0.377671
BIF 3000.791659
BMD 1
BND 1.282667
BOB 11.949925
BRL 5.011697
BSD 1.000443
BTN 96.773876
BWP 13.820371
BYN 3.062335
BYR 19600
BZD 2.012049
CAD 1.422665
CDF 2315.000148
CHF 0.832475
CLF 0.024791
CLP 978.897474
CNY 6.70455
CNH 6.70451
COP 3232.05
CRC 455.852689
CUC 1
CUP 24.010877
CVE 98.634512
CZK 21.75415
DJF 178.154673
DKK 6.668635
DOP 60.532601
DZD 134.444021
EGP 52.398797
ERN 15
ETB 163.413408
EUR 0.89215
FJD 2.250298
FKP 0.756809
GBP 0.756055
GEL 2.594991
GGP 0.756809
GHS 11.810379
GIP 0.756809
GMD 73.999883
GNF 8801.205816
GTQ 7.648201
GYD 209.311167
HKD 7.848355
HNL 26.853682
HRK 6.720398
HTG 131.003976
HUF 326.359996
IDR 17942
ILS 3.0632
IMP 0.756809
INR 96.84755
IQD 1515.68552
IRR 1732150.000053
ISK 122.059987
JEP 0.756809
JMD 158.929793
JOD 0.708962
JPY 158.218498
KES 129.850282
KGS 87.449638
KHR 4071.865929
KMF 439.999709
KPW 900.000318
KRW 1341.879746
KWD 0.310898
KYD 0.833695
KZT 450.986443
LAK 22482.925804
LBP 89588.832782
LKR 331.11789
LRD 171.077407
LSL 16.697677
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431616
MAD 9.969542
MDL 17.893131
MGA 4467.244826
MKD 55.084935
MMK 2099.765857
MNT 3595.748979
MOP 8.086572
MRU 39.937025
MUR 47.52016
MVR 15.410114
MWK 1734.762793
MXN 17.990496
MYR 4.090798
MZN 63.910024
NAD 16.697677
NGN 1330.039709
NIO 36.818706
NOK 9.56344
NPR 154.837844
NZD 1.78471
OMR 0.384501
PAB 1.000434
PEN 3.441332
PGK 4.534334
PHP 63.002503
PKR 277.046363
PLN 3.907995
PYG 5758.066392
QAR 3.646805
RON 4.770151
RSD 104.726048
RUB 85.275377
RWF 1477.66154
SAR 3.752339
SBD 8.000512
SCR 13.816609
SDG 601.502518
SEK 9.98656
SGD 1.281135
SHP 0.756573
SLE 24.670099
SLL 20969.491881
SOS 571.783828
SRD 37.650501
STD 20697.981008
STN 21.915995
SVC 8.753796
SYP 13002.000254
SZL 16.692832
THB 33.676973
TJS 9.219037
TMT 3.51
TND 2.99182
TOP 2.40776
TRY 49.214796
TTD 6.795747
TWD 31.950955
TZS 2640.078011
UAH 44.936959
UGX 4096.93088
UYU 40.119329
UZS 11820.21889
VES 873.63875
VND 25899.5
VUV 120.100619
WST 2.770789
XAF 585.21188
XAG 0.016977
XAU 0.000242702247
XCD 2.70255
XCG 1.803007
XDR 0.707052
XOF 585.21188
XPF 106.681218
YER 236.179026
ZAR 16.623007
ZMK 9001.196279
ZMW 19.919225
ZWL 321.999592
SSP 5751.632701
MXV 2.032919
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Habeck ruft zum Erhalt aller VW-Standorte auf - Autogipfel am kommenden Montag
Habeck ruft zum Erhalt aller VW-Standorte auf - Autogipfel am kommenden Montag / Foto: © AFP/Archiv

Habeck ruft zum Erhalt aller VW-Standorte auf - Autogipfel am kommenden Montag

In der Krise bei Volkswagen hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) das Unternehmen zum Erhalt aller Werke aufgerufen und zugleich politische Unterstützung signalisiert. "Die Standorte sollten erhalten bleiben", sagte Habeck am Freitag bei einem Besuch im VW-Werk in Emden. Für Montag lud sein Ministerium zu einem Autogipfel ein. Die IG Metall und die Arbeitgeber rüsten sich unterdessen für den Start der Tarifrunde bei VW am Mittwoch.

Textgröße:

"Der Großteil der Aufgaben wird von Volkswagen selbst gelöst werden müssen", sagte Habeck. Die Politik müsse aber prüfen, "ob wir Marktsignale richtig setzen oder noch verstärken können". Der Wirtschaftsminister verwies auf bereits vereinbarte Maßnahmen, um den stockenden Absatz von Elektroautos in Gang zu bringen, etwa Steuervorteile für E-Dienstwagen und günstigere Abschreibungsbedingungen für gewerblich genutzte Elektrofahrzeuge. Dies müsse jetzt umgesetzt werden.

VW hatte Anfang vergangener Woche mit der Kündigung der tarifvertraglichen Jobsicherung für einen Paukenschlag gesorgt. Damit sind betriebsbedingte Kündigungen ab Juli kommenden Jahres möglich, sofern bis dahin keine Lösung gefunden wird. Auch Werksschließungen schließt das Unternehmen nicht mehr aus.

Habeck sprach in Emden auch mit Vertretern der Gewerkschaft IG Metall, die auf dem Werksgelände für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrierten. "Ich fühle mich schon in der Verpflichtung, etwas zu tun", sagte der Vizekanzler. Mehrere Mitarbeiter äußerten Sorgen vor einem Jobverlust und um die Zukunft ihrer Familien. Die Nachricht der Geschäftsleitung von der Notwendigkeit eines strikten Sparkurses sei für sie "völlig überraschend gekommen".

In Hannover startet am Mittwoch die erste Tarifverhandlung zwischen der IG Metall und der Volkswagen AG - dabei dürfte es neben der Lohnforderung der Gewerkschaft auch um den Sparkurs gehen. "Massenentlassungen und Standortschließungen sind mit uns nicht zu machen", hatte am Donnerstag erneut IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger erklärt. Es werde um alle Werke und Arbeitsplätze gekämpft. VW müsse nun ein tragfähiges Zukunftskonzept für alle Standorte vorlegen.

Ihre Tarifforderung hatte die IG Metall bereits im Sommer festgezurrt. Sie fordert sieben Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr sowie eine Erhöhung der Azubi-Vergütung um 170 Euro je Ausbildungsjahr. Verhandelt wird ab kommender Woche für die sechs VW-Standorte Braunschweig, Emden, Hannover, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg. Vor dem Auftakt der Gespräche ist eine Kundgebung mit hunderten Teilnehmern geplant.

Ein gewichtiger Teil des Problems bei VW ist der stockende Absatz von Elektroautos. Habeck warnte in Emden nachdrücklich vor "einem Zickzackkurs" bei der E-Mobilität. "Die Elektromobilität ist die Zukunft", stellte er klar. VW-Vertriebsleiter Martin Sander sagte dazu, das Wichtigste sei, "dass wir von der Politik ein klares Signal für die E-Mobilität bekommen". Er bekräftigte, Volkswagen wolle diesen Bereich weiterhin massiv ausbauen, er mahnte aber auch wettbewerbsfähige Energiepreise an.

Künftig sollen am Standort Emden ausschließlich Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Nicht nur der Klimaschutz, auch "die Ökonomie spricht für das E-Fahrzeug", sagte Habeck. Mit Blick auf die relativ hohen Kaufpreise sagte er, erstens seien diese schon günstiger geworden und zweitens würde sich ein Elektroauto über die Betriebsdauer gerechnet auch jetzt schon eindeutig finanziell lohnen.

Für Montag lud Habeck zu einem Austausch mit der Automobilindustrie über die aktuelle Lage ein. Die Einladung dazu wurde nach Angaben seines Ministeriums bereits am vergangenen Montag ausgesprochen. Neben dem Automobilbranchenverband VDA und der Gewerkschaft IG Metall sollen demnach die größten deutschen Automobilhersteller und -zulieferer teilnehmen.

A.Nunez--TFWP